[Moosburg] Industrie 4.0: Arbeit in der Zukunft

Spannende Einblicke zum Thema „Industrie 4.0 und Arbeit in der Zukunft“ waren sowohl vom FDP Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising-Pfaffenhofen, Thomas Neudert, als auch vom FDP Bundestagskandidaten München-Süd, Thomas Sattelberger, anlässlich des an jedem 3. Sonntag im Monat stattfindenden FDP Bürgertreffs im Café Bistro Woch´nblatt in Moosburg zu hören.

Als langjähriges Vorstandsmitglied gleich mehrerer DAX Konzerne lieferte Thomas Sattelberger tiefe Einblicke in die Materie. Vor allem machte er deutlich, wie irreführend die Bezeichnung „Industrie 4.0“ ist, denn die sogenannte „digitale Revolution“ umfasst nicht nur die Industrie, sondern auch den gesamten Dienstleistungsbereich wie z. B. Handel, Mobilität, Finanz- und Versicherungswesen, Pflege, Soziales, Forschung und Entwicklung etc.. „Wir müssen uns alle auf die anstehenden Veränderungen vorbereiten. Investitionen in Bildung und Infrastruktur durch die Politik haben hohe Priorität. Aber auch die Arbeitgeber müssen sich anpassen und ihre Betriebsabläufe an die neuen Gegebenheiten anpassen. Dabei darf ihnen die Politik aber auch nicht im Wege stehen. Nur dann werden auch die Arbeiter und Angestellten von dem Wandel der Arbeit profitieren können!“, so Sattelberger.

Eine ihm wichtige Grundregel brachte Thomas Sattelberger gleich zu Beginn seines Vortrages: „Innovation gibt es nur mit Freiheit, auch und gerade am Arbeitsplatz“. Zudem sieht er die Gesellschaft in Folge von Industrie 4.0 und der damit verbundenen digitalen Revolution am Scheideweg: entweder wird Industrie 4.0 zum „digitalen Fließband“ führen, so Sattelberger, oder aber es wird der Weg zu mehr Freiheit für die Beschäftigten eingeschlagen.

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