[Eching] Bericht Januar

Liebe Echinger Bürger,

wenn wir uns den Haushalt 2018 anschauen, müssen wir wiederum feststellen, dass die Gemeinde wieder ein Füllhorn von sozialen Leistungen im Jahr 2018 eingeplant hat: € 2.683.948 ! Hauptnutzer sind das ASZ, das Bürgerhaus – ohne Gaststätte (Bei der damaligen Sanierung des Bürgerhauses wurde der gastronomische Teil – wg. zusätzlichen Kosten – vom Gemeinderat abgelehnt) und natürlich die Musikschule. Vielleicht sollte man die Gastronomie im Bürgerhaus dem Stand der Technik anpassen (was auch wieder viel Geld kosten wird und die Gaststätte steuerlich so
einordnen, dass eine reale, dem Aufwand und Umsatz entsprechende Pacht, einen Interessenten anspricht). Nun will BGM Thaler auch noch einen „Bürgerhaushalt“ von € 50.000 (verabschiedet vom Gemeinderat) einstellen, um zusätzlich jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, etwas zu beantragen, „das für die Allgemeinheit sein muss und eine Verbesserung für alle bringt“ sein soll. Entscheiden soll aber der Gemeinderat was „für Eching gut ist“ ! Warten wir es ab unter welchen Bedingungen dieses Projekt initiiert und verkündet wird. Übrigens, richtig interessant und kurzweilig wird es im Bau- Planungs- und Umweltausschuss, wenn 12 oder 24 Gemeinderäte (Stararchitekten) über den „richtigen Ton“ für die Rathaus-Fassade“ diskutieren. Dass die Gemeinde „mehr als eine Zahl oder ein Konto“ ist, war eine flapsige“ Bemerkung von BGM Thaler bei der Gemeinderats-Weihnachtsfeier (wer sie ihm wohl souffliert hat, diese Form der Kritik an BGM Riemensberger’s Finanzpolitik). Bei der Bewertung aller Haushalte, verabschiedet in der Zeit von BGM Riemensberger, war das Motto „spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“. Oder wollte der BGM Thaler damit seinen Eintritt in die SPS vorbereiten ? Nun hat sich auch der Ab- und Wiederaufbau des Rathauses verschoben. Die Gemeindeverwaltung will erst im Juli in Alpine umziehen (hoffentlich haben sie das gut organisiert und ein gutes Umzugs-Unternehmen engagiert, damit die Bürger nicht Tage/Wochen ohne funktionierende Verwaltung und ohne BGM-Büro leben müssen). Im August soll dann mit dem Entfernen des Rathausinneren begonnen werden. Der Neubaubeginn ist für 2019 geplant, wenn sich keine Probleme beim Entkernen ergeben. Und 2020 (Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahljahr) soll dann der Einzug stattfinden. Tempo 30: Vom Stachus bis zur alten Pfarrkirche: 50 km/h; von da an 30 km/h bis zur Musikschule (wie soll man das kontrollieren) und ab der Kreuzung Paul-Käsmeier/Untere Hauptstrasse. Warten wir es ab, wie es klappt. Ob der Wunsch des Bürgermeisters in Erfüllung geht, eine bessere Diskussionskultur bzw. Redebegrenzung einzuführen, kann bezweifelt werden. Bei sechs verschiedenen, sehr redefreudigen Gemeinderats-Gruppierungen, wo jeder jeder etwas sagen will und wenn es nur die Bestätigung des „vorhergesagten“ ist, dürfte das fast unmöglich werden.