[Freising] Freising liberal gestalten – Liberale Kommunalpolitik 2019

Jens Barschdorf

Freising – Beim zweiten Stammtisch der Freien Demokraten in Freising in diesem Jahr ging es vor allem um die kommunalpolitischen Themen im kommenden Jahr in der Stadt. So skizzierte der Ortsvorsitzende, Jens Barschdorf, dass die Liberalen viele Themenfelder sehen, bei denen die schon jetzt bestehenden Probleme im kommenden Jahr endlich angepackt werden müssen: „Nachdem nun viele zentrale Themen angegangen wurden, z.B. in der Innenstadt oder mit der Westtangente, müssen wir nun weitere zentrale Probleme angehen. Wichtig ist vor allem, dass wir in Freising eine bessere Mischung aus Wirtschaftsförderung und Wohnraumschaffung erreichen. Ich finde es schon sehr seltsam, dass sich die Grünen jetzt für etwas brüsten – die Neuansiedlung im Clemensänger – für das sie nichts können. Sie haben vielmehr im Stadtrat jedes Mal, wenn es um Wirtschaftsentwicklung geht, blockiert oder stark kritisiert. Wir müssen jetzt endlich die Stadt wieder unabhängiger von den Pendlern machen und so auch den Verkehr in der Stadt beruhigen. Dazu müssen wir uns viel stärker mit der Frage beschäftigen, wo neuer Wohnraum v.a. für mehr Familien auf geringerer Fläche entstehen kann.

Stadträtin und stv. Ortsvorsitzende Anna-Maria Sahlmüller betonte: „Vor allem müssen wir das Wachstum gestalten und dafür sorgen, dass wir in Freising keinen Siedlungsbrei erhalten, der leider in manch anderen Gemeinden auf Grund der mangelnden Steuerung entstanden ist. Dafür trägt sicherlich auch die Sanierung des Asamgebäudes teil. Auch die Innenstadtsanierung kann die Innenstadt wieder beleben, auch wenn ich mir für die künftigen Bauabschnitte mehr Bäume wünschen würde. Auch müssen die Geschäfte in der Innenstadt besser über die Bauarbeiten informiert werden, hier gab es bislang immer noch Verbesserungsmöglichkeiten.“

Dr. Martin Alberti, ebenfalls stv. Ortsvorsitzender und Kreisvorsitzender, forderte: „Der Zuzug nach Freising und in die Region wird anhalten. Dies verkehrstechnisch zu bewältigen ist eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre. Hierfür brauchen wir einen kontinuierlichen Ausbau und ein besseres Angebot aller Verkehrsträger. Auch der Individualverkehr ist für viele unverzichtbar. Es ist kontraproduktiv wie von anderen Parteien gefordert Spurverkleinerungen und 30er-Zonen für die wichtigen Durchgangsstraßen von Freising zu schaffen. Vielmehr müssen Verkehrsführungen und Ampelanlagen optimiert werden, um den Verkehr besser durch die Stadt fließen lassen, auch um die Belastungen für die Menschen mit Schadstoffen zu reduzieren.“

Der Ortsvorsitzende Dr. Jens Barschdorf betonte am Ende der Veranstaltung, dass man sich in diesem Jahr insbesondere der Kommunalpolitik widmen werde: „Wir planen in diesem Jahr bei allen anstehenden Stammtischen Gäste aus der Gesellschaft und der Wirtschaft, um uns mit Ihnen über die verschiedenen Themen zu unterhalten und Lösungsmöglichkeiten für anstehende Probleme zu erarbeiten. Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltungsreihe am 3. April mit unserem Gast Otto Heinz, dem Vorsitzenden der IHK Freising starten kann. Weitere Veranstaltungen werden wir bald veröffentlichen.“