[Eching] Echinger Forum 2019-09

Liebe Echinger Bürger,
Gemeinderatswahlen, vielleicht auch eine Bürgermeisterwahl, stehen im kommenden Jahr an, wenn Bürgermeister Thaler sein Wahlversprechen realisiert: „Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2020“ wieder gemeinsam abzuhalten. Wenn dieser Bericht erscheint, werden wir es wissen. Unter „Amtliche Mitteilungen“ lesen wir im letzten Echinger Forum über was sich BGM Thaler alles wundert. Es beginnt mit dem Vergleich „Hamburger Elbphilharmopnie und Berliner Flughafen“ mit der Sanierung des Feuerwehrhauses, des Bürgerhauses und last but not least der Sanierung und Planung des Ostanbau an das Skelett des entkernten „alten“ Rathauses. Bei der Sanierung des Bürgerhauses waren nicht unbeträchtlich „neue DIN-Vorschriften“ ein Grund, beim Feuerwehrhaus gab es einige Gründe, wobei ein sehr hoher Grundwasserstand den Bau verzögerte und kostenintensiv belastet. Die Schuld hier alleine der CSU und den Freien Wählern anzulasten, wäre nur dann berechtigt, wenn BGM Thaler alle Gemeinderäte befragt hätte und nicht nur auf die Kommentare von Bürger für Eching, Bündnis 90/Die Grünen und Echinger Mitte, gehört hätte. Bei der Planung des Feuerwehrhauses in Günzenhausen ist auch eine Zeitverzögerung durch die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, wohl auch durch die Idee des Bürgermeisters, einen zusätzlichen Raum zu schaffen, entstanden. Die Entscheidung „Entlassung des Architekturbüro“ wurde von der Mehrheit (den Gemeinderäten der CSU und Freien Wähler) – in einer freien Wahl – bestimmt. Dafür braucht sich der Bürgermeister nicht zu schämen. Der Bürgermeister und die Verwaltungen hat die Entscheidungen des Gemeinderates zu akzeptieren und zu vollziehen ! Wann und wie sich die Erbengemeinschaft entscheidet, was mit der geschlossenen Gastwirtschaft in Günzenhausen geschehen soll, ist für die Bürger und das gesellschaftliche Leben in Günzenhausen wohl sehr wichtig, sollte aber nicht Teil der Planung für das Feuerwehrhaus Günzenhausen sein. In keinen Fall sollte das Feuerwehrhaus Dietersheim als Beispiel genommen werden. Ein Blick zurück: Bürgermeister Enßlin, SPD, hat in seinen 20 Amtsjahren Eching – zusammen mit verschiedenen Gemeinderäten – und nur drei Fraktionen – Eching zu einer renommierten Gemeinde gemacht. Er hat uns aber auch zwei sehr kostenintensive Einrichtungen, ASZ und Musikschule überlassen, die uns bis heute eine Rüge des Landratsamts wegen der hohen sozialen Kosten im Haushalt einbringt. Dr. Lösch, Nachfolger für 6 Jahre, übernahm alle Projekte von Dr. Enßlin und erledigte, das was zu erledigen war. Sein Nachfolger für 18 Jahre war Josef Riemensberger, CSU, dessen Hauptaufgabe, neben allen anderen Aufgaben war, den ramponierten Haushalt, zusammen mit Kassenwart Kugler, wieder ins Lot zu bringen. Was beide positiv durchführten und damit Bürgermeister Thaler einen guten Start ermöglichten.