[Freising] FDP fordert U6 Verlängerung nach Neufahrn

Freising – Über 15 Personen nahmen an dem Kandidatenstammtisch der Freien Demokraten in Neufahrn im Hotel Gasthof Maisberger teil. In seiner Rede forderte der FDP Landtagskandidat einen Ausbau der Bahninfrastruktur im Landkreis: „Wir brauchen vor allem eine geringere Abhängigkeit von der Bahnstrecke Freising – München und dabei kann die Querverbindung nach Garching helfen. Die Überlegung könnte zudem sein die U6 weiter nach Freising zu verlängern, um eine vollständige Universitätslinie zu erhalten. Aber zunächst muss erst einmal die Verlängerung nach Neufahrn kommen.“ Barschdorf forderte aber auch einen Ausbau der Bahnstrecke mit entsprechendem Lärmschutz für die Anwohner: „Schon heute ist die Bahnstrecke eine der am meisten befahrenen in Bayern. Damit die S-Bahnen enger getaktet werden können, brauchen wir wenigstens eine weitere Schiene. Schon heute sind die Anwohner aber hohen Lärmbelastungen ausgesetzt. Im Rahmen des Ausbaus der Strecke muss hier deutlich mehr in Lärmschutz investiert werden.“

[Kreisverband] Nachbericht „Bezahlbaren Wohnraum schaffen statt reglementieren“

Der größte Kostentreiber ist die öffentliche Hand!

Die Zuhörer lauschten gespannt, den Ausführungen

Am 29. Juni 2017 lud der FDP Kreisverband Freising zu einer Veranstaltung zum bezahlbaren Wohnen in das Hotel-Gasthof Maisberger. Neben dem FDP Bundestagskandidaten Thomas Neudert hatte der Kreisverband Sebastian Körber eingeladen. Der stv. Landesvorsitzende der FDP aus Forchheim ist Architekt und Stadtplaner. Die Bedeutung des Themas betonte der stv. Kreisvorsitzende der FDP, Dr. Jens Barschdorf: „Unsere Region ist Wachstumsregion. Bis 2030 wird die Metropolregion München um weitere 700.000 Menschen wachsen. Doch schon heute ist der Mietmarkt äußerst angespannt. Deshalb muss nun endlich mehr Wohnraum geschaffen werden, damit er endlich wieder bezahlbar wird.“
Dass die Probleme hierfür vielfältig sind, zeigte auch Thomas Neudert, der Bundestagskandidat der FDP vor Ort, in seinem Eingangsstatement auf: „Die Bürokratie und das Misstrauen der Politik gegenüber denjenigen, die Wohnraum schaffen ist absolut fehlgeleitet. Die Mietpreisbremse muss weg. Sie bringt nicht nur nichts, sie ist auch kontraproduktiv und verteuert die Mieten zusätzlich. Nur wenn wir das Angebot vergrößern werden die Mieten wieder bezahlbarer werden!“

Sebastian Körber während des Vortrags

Dieser Einschätzung stimmte auch Sebastian Körber zu: „Kostentreiber Nummer 1 bei Bauvorhaben ist die öffentliche Hand! Durch Bürokratie und Gängelung von Bauherren wird effektiv verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird!“ Körber zeigte dann auf, wie die verschiedenen Ebenen von der EU bis zur Kommune zusammenwirken, und dabei verhindern, dass sich gerade Familien und junge Menschen Wohnraum leisten können. Die neue EU-Kreditrichtlinie, die in Deutschland zudem über Gebühr streng in nationales Recht umgewandelt wurde, hemmt den Kauf, da der Wert der Immobilie nicht mehr als Sicherheit bei der Kreditvergabe zählt. „Auch die übertriebenen EU-Effizienzrichtlinien erhöhen den Preis des Bauens. Zudem ist sie umweltschädlich, also absolut kontraproduktiv, da oft billiges Styropor zur Dämmung verwendet wird, dass aber gerade im Brandfall und bei der Entsorgung Umweltschäden verursacht.“ Zudem sei es oft die Bürokratie, die Bauen immer teurer mache. Baunebenkosten, wie eine Vielzahl von Gutachten, Stellplatzverordnungen auf kommunaler Ebene oder Bauordnungen auf Landesebene, verteuern das Bauen immer mehr. „Das wäre jedoch eine Stellschraube, die Baukosten und damit auch die Mieten zu reduzieren. Stattdessen doktert die Bundesregierung an den Symptomen herum und bekämpft die Ursachen nicht. Wir fordern zudem, dass die Grunderwerbssteuer für den Kauf der ersten selbstgenutzten Immobilie wegfällt, da Immobilienbesitz, einer der wichtigsten Kriterien ist, um Altersarmut zu verhindern.“

Nach einer spannenden Diskussion mit den knapp 20 Anwesenden resümierte der Kreisvorsitzende der Liberalen, Dr. Martin Alberti: „Es zeigt sich wieder, dass wir in Bund, Land und auch vor Ort, viel zu wenig tun um die Probleme vor Ort zu bekämpfen. Dies wollen wir ändern, wenn wir wieder in den Bundestag und den Landtag einziehen.“

[Kreisverband/Neufahrn] Waffenrecht in Europa zwischen Sicherheit und Freiheit

Neufahrn – Am 11. Mai 2016 luden die Freien Demokraten im Landkreis Freising zum Thema „Waffenrecht in Europa – Zwischen Sicherheit und Freiheit“ in das Hotel-Gasthof Maisberger ein. Anlass war die geplante Verschärfung des Waffenrechts durch die EU. Gleich zu Beginn entbrannte eine zuweilen hitzige Diskussion zu dieser Frage.

WP_20160511_20_14_50_ProUlrich Kastner, Sportschütze und Autor des DWJ Marktspiegels für Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen betonte: „Eine europaweite Harmonisierung mag sinnvoll sein. Die jetzt geplante Regulierung geht jedoch völlig am Ziel vorbei. Menschen die völlig legal Waffen besitzen werden dadurch gegängelt, während gegen illegalen Waffenbesitz nichts getan wird.“ Leon Eckert, Gemeinderat aus Eching (B90/Die Grünen) und Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend, hingegen führte aus, dass weitere Regulierungen notwendig seien, die er begrüßt: „Wenn eine nicht-kriegerische Gesellschaft unser langfristiges Ziel ist, brauchen wir eine stärkere Lenkung des Staates. Dafür brauchen wir aber keine schnellen und ungenauen Regelungen.“ Bert Gamilla, Mitglied der FDP im Kreisverband Freising und Sportschütze, widersprach: „Wenn wir den Terrorismus bekämpfen wollen, dann nützt die weitere Regulierung von legalem Waffenbesitz nichts, da sich Terroristen nicht an Gesetze halten. Vollautomatische Waffen bspw. sind in der gesamten EU verboten, werden aber dennoch beispielsweise aus – auch ehemaligen – Kriegsgebieten illegal importiert. Die jetzt geplanten Regelungen, wie das Verbot eines bestimmten Aussehens von Waffen, weitere Verschärfungen des Onlinehandels, strengere Detailfragen und weitere Auflagen für die Abschaltung von Feuerwaffen, verhindern keinen Terrorismus.“

Grundsätzlich einig waren sich die Diskutanten dann auch in der Frage, welche Probleme angegangen werden müssen: „Wir müssen gegen illegalen Waffenbesitz vorgehen. Dazu brauchen wir eine Amnestie für Menschen, die oft unbewusst in ihren Haushalten eine Sammlerwaffe oder ähnliches gelagert oder geerbt haben. Zudem müssen wir auch mit den Waffenherstellern, v.a. im Ausland einwirken.“, so Kastner. Leon Eckert ergänzte: Dazu müssen wir auch die  Krisen in anderen Regionen bekämpfen um den internationalen Waffenhandel einzuschränken.“ Hierfür erntete Eckert Zustimmung. Ein Patentrezept zur Bekämpfung des illegalen Waffenhandels und –besitzes gibt es nach Überzeugung aller Diskutanten jedoch nicht.

Dr. Martin Alberti dankte am Ende allen Teilnehmern: „Gerade die Diskussion auch verschiedener Positionen ist uns Freien Demokraten wichtig. Auch wenn wir am Ende sicher nicht immer einer Meinung sein werden, so ist der politische Austausch wichtig. Wir werden deshalb auch in Zukunft versuchen ein möglichst breites Spektrum an Meinungen einzuladen.“

Besuch von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

 Der FDP-Kreisverband Freising möchte auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Besuch von Bundesjustizministerin und FDP Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am 6. September 2013 zum Auszug zum Freisinger Volksfest

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Veranstaltungsort: Marienplatz, 85354 Freising

15:00 Uhr: Standkonzert der Freisinger Stadtkapelle
16:00 Uhr: Eröffnungsfestzug zum Volksfestplatz

Wir würden uns freuen, Sie am 6. September in Freising begrüßen zu dürfen.

Besuch eines Jagdreviers in Sünzhausen mit dem Vorsitzenden des Freisinger Jagdschutzvereins

Auf Initiative der Freisinger Listenkandidatin für die Landtagswahl, Constanze Gill, trafen sich letzten Sonntag 15 Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Freising am Maibaum von Sünzhausen, um im benachbarten Jagdrevier direkt vor Ort praktische Einblicke in die Arbeit der Jäger zu gewinnen.

Walter Bott, der Vorsitzende des Freisinger Jagdschutz- und Jägervereins, nahm sich mehrere Stunden Zeit, um die interessierten Laien durch das Waldrevier zu führen und alle Fragen rund um die Jagd, den Wald, die Tiere und den Naturschutz zu beantworten.

Revierbesuch

Von links: Walter Bott, Vorsitzender der Freisinger Jagdschutzvereins, Dr. Jens Barschdorf, FDP-Bundestagskandidat, Susanne Hartmann, FDP-Listenkandidatin für den Bezirkstag, Constanze Gill, FDP-Listenkandidatin für den Landtag, Dr. Berthold Manke, FDP-Direktkandidat für den Landtag.

Dabei wurde schnell deutlich, dass hier im Landkreis Freising noch ein gesundes Miteinander von Wald und Wildtieren besteht. Dies ist auch dem Engagement der örtlichen Jäger zu verdanken, die es verstehen, das ökologische Gleichgewicht mit Umsicht und entsprechendem Fachwissen aufrechtzuerhalten. Durch Naturverjüngung gelingt der Nachwuchs eines artenreichen Mischwalds, bei dem weitestgehend auf Schutzmaßnahmen für die jungen Bäume verzichtet werden kann, da sich der Verbiss in Grenzen hält. Außerdem kann man durch entsprechende Maßnahmen erreichen, dass die Wildschweine im Wald bleiben und sich von den Feldern der Landwirte fernhalten, wodurch größere Wildschäden bisher vermieden werden konnten.

Die Wildtiere – Rehe, Wildschweine, Hasen, Füchse und Dachse – hatten sich zur Zeit der Revierbegehung natürlich schon in den Schutz der dichten Vegetation zurückgezogen. Für die Kinder war es aber dennoch sehr spannend einen im Dickicht versteckten Dachsbau ausfindig zu machen und sich von Herrn Bott erklären zu lassen, wie sehr es die Wildschweine lieben, nachts eine schlammige Suhle mit benachbartem Malbaum aufzusuchen.

So wurde der Ausflug in einen ganz normalen Wald zu einem kleinen Abenteuer, bei dem alle Beteiligten auch noch viel über die Zusammenhänge in der Natur und über ihre nachhaltige Nutzung lernen konnten.

Sommertour der FDP Landtagsfraktion

Der FDP-Kreisverband Freising und die Landtagsfraktion der FDP lädt Sie recht herzlich ein zur:

Sommertour der FDP Landtagsfraktion am 5. August 2013
mit Informationsstand in der Freisinger Innenstadt und

Dr. Jens Barschdorf, Bundestagskandidat für Freising und Pfaffenhofen
Dr. Berthold Manke, Direktkandidat für den Landtag
Constanze Gill, Listenkandidatin für den Landtag

Veranstaltungsort: Freisinger Innenstadt (Marienplatz oder Untere Haupstraße)

Beginn: 9:00  bis 12:00 Uhr

Wir würden uns freuen, Sie am 5. August in Freising begrüßen zu dürfen.

 

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FDP kürt Schafkopfchampion

Neufahrn – Bei der Wiederauflage des beliebten Schafkopfrennens der Liberalen im Landkreis am 21. Juli 2013 ab 15:00 Uhr im Hotel-Gasthof Maisberger bot sich dieses Jahr die besondere Gelegenheit den Bundestagskandidaten Dr. Jens Barschdorf herauszufordern. Um den Hauptpreis zu gewinnen mussten die zahlreichen Teilnehmer den Freisinger Liberalen nach zwei Runden nach Punkten schlagen. Nachdem die erste Runde gespielt war, mussten die Teilnehmer feststellen, dass dies an diesem Sonntagnachmittag kein einfaches Unterfangen würde. Der Bundestagskandidat führte mit zwei Punkten. In der zweiten Runde allerdings konnte Jens Barschdorf keine weiteren Pluspunkte sammeln, so dass am Ende drei Teilnehmer den Bundestagskandidaten schlagen konnten. Stolzer Gewinner des ersten Preises ist Stefan Hobmeier aus Hallbergmoos, der sich auch dank einer hervorragenden zweiten Runde den Sieg und die Reise nach Berlin sicherte. Der Bundestagskandidat versprach den Teilnehmern, dass die nächste Auflage des Schafkopfrennens spätestens im nächsten Jahr folgen werde, dann vielleicht, wenn die Wähler das so wollen, unter dem Motto: „Schlag den Bundestagsabgeordneten“.

Schafkopfrennen

Die Landtagskandidaten Andreas Keck (München) und Dr.-Ing. Berthold Manke (Dietersheim) und Bundestagskandidat Dr. Jens Barschdorf (Freising), der das Turnier auch organisiert hatte, überreichten dem Sieger Stefan Hobmeier den ersten Preis, eine Reise nach Berlin.