[Moosburg] FDP startet ihr Bürgerbegehren zum Plan

Der Ortsverband der FDP Moosburg lässt seinen Worten Taten folgen. Ab dem kommenden Wochenende, den 22. Juli 2017, wird die Partei samstags vor der VHS mit einem Info-Stand Präsenz zeigen, um Unterschriften für das Vorhaben zu sammeln. Zudem werden Unterschriftenlisten in innerstädtischen Geschäften ausgelegt werden.
Die dem Bürgerbegehren der FDP zugrundeliegende Fragestellung lautet konkret: „Sind Sie dafür, dass im Zuge der Umgestaltung des Plans (Park– und Freifläche vor dem Kastulusmünster) eine Tiefgarage unter dem Plan geplant wird, um wegfallende Parkplätze zu kompensieren?“
Der Ankündigung eines Bürgerbegehrens seitens der FDP waren zahlreiche Reaktionen anderer Parteien und aus dem Rathaus gefolgt. Diesen Reaktionen möchte die FDP wie folgt begegnen:
1. Die FDP will eine zügige Umsetzung der Umgestaltung des Plans.
2. Die dabei wegfallenden Parkplätze sollen kompensiert werden, und zwar auf eine Art und Weise, die dem mehrheitlichen Bürgerwillen entspricht. Die FDP vermutet, dass dies die zentrale Tiefgarage ist. Zentral, unsichtbar, praktisch und sinnvoll was die Weiterentwicklung des Moosburger Stadtbildes sowie den innerstädtischen Verkehrsfluss betrifft.
3. Die FDP ist für Klarheit und Transparenz was mögliche, unbekannte Bodendenkmäler unter der Stadt betrifft. An Spekulationen und Vermutungen mag sich die FDP weder beteiligen noch will sie, dass diese Form von Geheimniskrämerei den Bürgern zugemutet wird. Sollte das Bürgerbegehren Erfolg haben, wird dies auch diesbezüglich endlich Klarheit für den Plan mit sich bringen.

[Moosburg] Industrie 4.0: Arbeit in der Zukunft

Spannende Einblicke zum Thema „Industrie 4.0 und Arbeit in der Zukunft“ waren sowohl vom FDP Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising-Pfaffenhofen, Thomas Neudert, als auch vom FDP Bundestagskandidaten München-Süd, Thomas Sattelberger, anlässlich des an jedem 3. Sonntag im Monat stattfindenden FDP Bürgertreffs im Café Bistro Woch´nblatt in Moosburg zu hören.

Als langjähriges Vorstandsmitglied gleich mehrerer DAX Konzerne lieferte Thomas Sattelberger tiefe Einblicke in die Materie. Vor allem machte er deutlich, wie irreführend die Bezeichnung „Industrie 4.0“ ist, denn die sogenannte „digitale Revolution“ umfasst nicht nur die Industrie, sondern auch den gesamten Dienstleistungsbereich wie z. B. Handel, Mobilität, Finanz- und Versicherungswesen, Pflege, Soziales, Forschung und Entwicklung etc.. „Wir müssen uns alle auf die anstehenden Veränderungen vorbereiten. Investitionen in Bildung und Infrastruktur durch die Politik haben hohe Priorität. Aber auch die Arbeitgeber müssen sich anpassen und ihre Betriebsabläufe an die neuen Gegebenheiten anpassen. Dabei darf ihnen die Politik aber auch nicht im Wege stehen. Nur dann werden auch die Arbeiter und Angestellten von dem Wandel der Arbeit profitieren können!“, so Sattelberger.

Eine ihm wichtige Grundregel brachte Thomas Sattelberger gleich zu Beginn seines Vortrages: „Innovation gibt es nur mit Freiheit, auch und gerade am Arbeitsplatz“. Zudem sieht er die Gesellschaft in Folge von Industrie 4.0 und der damit verbundenen digitalen Revolution am Scheideweg: entweder wird Industrie 4.0 zum „digitalen Fließband“ führen, so Sattelberger, oder aber es wird der Weg zu mehr Freiheit für die Beschäftigten eingeschlagen.

[Kreisverband] Nachbericht „Bezahlbaren Wohnraum schaffen statt reglementieren“

Der größte Kostentreiber ist die öffentliche Hand!

Die Zuhörer lauschten gespannt, den Ausführungen

Am 29. Juni 2017 lud der FDP Kreisverband Freising zu einer Veranstaltung zum bezahlbaren Wohnen in das Hotel-Gasthof Maisberger. Neben dem FDP Bundestagskandidaten Thomas Neudert hatte der Kreisverband Sebastian Körber eingeladen. Der stv. Landesvorsitzende der FDP aus Forchheim ist Architekt und Stadtplaner. Die Bedeutung des Themas betonte der stv. Kreisvorsitzende der FDP, Dr. Jens Barschdorf: „Unsere Region ist Wachstumsregion. Bis 2030 wird die Metropolregion München um weitere 700.000 Menschen wachsen. Doch schon heute ist der Mietmarkt äußerst angespannt. Deshalb muss nun endlich mehr Wohnraum geschaffen werden, damit er endlich wieder bezahlbar wird.“
Dass die Probleme hierfür vielfältig sind, zeigte auch Thomas Neudert, der Bundestagskandidat der FDP vor Ort, in seinem Eingangsstatement auf: „Die Bürokratie und das Misstrauen der Politik gegenüber denjenigen, die Wohnraum schaffen ist absolut fehlgeleitet. Die Mietpreisbremse muss weg. Sie bringt nicht nur nichts, sie ist auch kontraproduktiv und verteuert die Mieten zusätzlich. Nur wenn wir das Angebot vergrößern werden die Mieten wieder bezahlbarer werden!“

Sebastian Körber während des Vortrags

Dieser Einschätzung stimmte auch Sebastian Körber zu: „Kostentreiber Nummer 1 bei Bauvorhaben ist die öffentliche Hand! Durch Bürokratie und Gängelung von Bauherren wird effektiv verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird!“ Körber zeigte dann auf, wie die verschiedenen Ebenen von der EU bis zur Kommune zusammenwirken, und dabei verhindern, dass sich gerade Familien und junge Menschen Wohnraum leisten können. Die neue EU-Kreditrichtlinie, die in Deutschland zudem über Gebühr streng in nationales Recht umgewandelt wurde, hemmt den Kauf, da der Wert der Immobilie nicht mehr als Sicherheit bei der Kreditvergabe zählt. „Auch die übertriebenen EU-Effizienzrichtlinien erhöhen den Preis des Bauens. Zudem ist sie umweltschädlich, also absolut kontraproduktiv, da oft billiges Styropor zur Dämmung verwendet wird, dass aber gerade im Brandfall und bei der Entsorgung Umweltschäden verursacht.“ Zudem sei es oft die Bürokratie, die Bauen immer teurer mache. Baunebenkosten, wie eine Vielzahl von Gutachten, Stellplatzverordnungen auf kommunaler Ebene oder Bauordnungen auf Landesebene, verteuern das Bauen immer mehr. „Das wäre jedoch eine Stellschraube, die Baukosten und damit auch die Mieten zu reduzieren. Stattdessen doktert die Bundesregierung an den Symptomen herum und bekämpft die Ursachen nicht. Wir fordern zudem, dass die Grunderwerbssteuer für den Kauf der ersten selbstgenutzten Immobilie wegfällt, da Immobilienbesitz, einer der wichtigsten Kriterien ist, um Altersarmut zu verhindern.“

Nach einer spannenden Diskussion mit den knapp 20 Anwesenden resümierte der Kreisvorsitzende der Liberalen, Dr. Martin Alberti: „Es zeigt sich wieder, dass wir in Bund, Land und auch vor Ort, viel zu wenig tun um die Probleme vor Ort zu bekämpfen. Dies wollen wir ändern, wenn wir wieder in den Bundestag und den Landtag einziehen.“

[Eching] Bericht Juni

Liebe Echinger Bürger, Anfang Juni haben wir durch die Echinger-Zeitung erfahren, dass Bürgermeister Thaler plant den Verkehrsknotenpunkt Paul-Käsmeier, Dietersheimer und Hauptstrasse umzubauen, um einen besseren Verkehrsfluss durch Eching zur Autobahn zu erreichen. Auch gab er bekannt, dass in kürze weitere Baugebiete erschlossen werden sollen: In Eching an der Hollerner Strasse eines mit ca. 10.000 und ein anderes mit ca. 15.000 und in Dietersheim eines mit ca. 15.000 Quadratmetern. Das Baugebiet Eching-West an der Hollerner Strasse sowie das Baugebiet Dietersheim Süd-Ost am Mühlenweg stehen kurz vor der Baureife. Noch nicht abgeschlossen sind die Richtlinien für die Vergabe für den preiswerteren Wohnraum und die Konditionen für das Einheimischen-Modell.
Das sind positive Nachrichten aus dem Rathaus, denn hiermit kann unser Bürgermeister „Pflöcke setzen“ und muss sich nicht dauernd herber Kritik aussetzen, wenn er Versprechen seines Wahlkampfes und „unsinnigen“ Forderungen und Ideen seiner „Förderer“ folgt. BGM Thahler, zeigen Sie den Bürgern Eching wie man unsere Gemeinde auch unter dem Einfluss von München, dem Flughafen und den umliegenden Städten und Gemeinden, optimal verbessern kann. Auch beim Umbau der Anschlussstelle B 13/A 92 kann und sollte er Verhandlungsgeschick beweisen, wie man den Platzbedarf auf Echinger Grund auf ein verträgliches Maß verringert.
Personalmangel, schlechte Planung der Telekom sind das Resultat, dass unsere nördlichen Ortsteile frühestens Sommer 2018, wenn nicht sogar später, in den Genuss des „schnellen Internet“ kommen. Dank sei dem Gemeinderat, dass er sich dafür entschieden hat, dass der Maibaum dort bleibt wo er seit Jahren steht – vor dem Rathaus und nicht auf dem Bürgerplatz. Nachdem nun auch Einigkeit über die Aussenanlagen um das Rathaus besteht, ist damit zu rechnen, dass unser Rathaus noch vor dem Berliner Flughafen in Betrieb genommen werden kann. Damit der Umzug ins Ausweichquartier reibungslos und zeitgerecht durchgeführt wird, empfehlen wir die Umzugsspezialisten vom Münchner Flughafen zu engagieren (nur ein Gedanke, weil wir die neuerdings gelebte Diskussionsfreudigkeit des Gemeinderats bei jeder Sitzung im ASZ durchleben).
Und was wir immer noch und wiederholt kritisieren, ist die „Vorenthaltung“ von Informationen, wie zum Beispiel, die „Zur Verfügungsstellung des Haushalts der Gemeinde Eching“.
Ihr
Heinz Müller-Saala

[Kreisverband] FDP fordert unbürokratische Umsetzung der Ehe für Alle

Dr. Martin Alberti, Vorsitzender des FDP Kreisverbands Freising begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestages zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare: „Erst durch die Öffnung der Ehe für alle wird eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare erreicht, z. B. auch im Adoptionsrecht. Viele Bürgerinnen und Bürger haben zu lange auf diese Entscheidung warten müssen, die von den Unionsparteien blockiert wurde. Auch unser Freisinger Abgeordnete Erich Irlstorfer hat mit seinem heutigen Nein bei der Abstimmung gezeigt, dass er noch nicht in der realen, modernen Gesellschaft angekommen ist. Für die Menschen in unserem Land ist es jetzt wichtig, dass die Entscheidung zügig und unbürokratisch umgesetzt wird. Die Umwandlung bestehender Lebenspartnerschaften in eine Ehe erfolgt durch Erklärung vor dem/ der Standesbeamten/in. Die Verwaltungen im Landkreis sollten sich deshalb darauf vorbereiten, um Wartezeiten für Termine zu vermeiden. Da bereits bei der Schließung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft Gebühren der Standesämter erhoben wurden, sollte die Umwandlung einer Lebenspartnerschaft in eine Ehe ohne zusätzliche Gebühren für die Paare erfolgen können.“

[Hallertau] Nachbericht Veranstaltung Windkraft

Großer Andrang bei der Veranstaltung

Am Mittwoch den 21.6.2017 luden die Freien Demokraten zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Windkraft in das Café LaVilla in Nandlstadt ein. Neben dem FDP Bundestagskandidaten Thomas Neudert saßen der 3. Bürgermeister von Moosburg und Kreis- und Stadtrat in Moosburg der Grünen, Dr. Michael Stanglmaier, und der Gründer der Bürgerinitiative Enghausen-Piel, Dr. Andreas Weideneder auf dem Podium. Die Diskussion wurde von Franz Josef Bachhuber moderiert.

Da das Thema Windenergie ein durchaus umstrittenes Thema ist, kochten die Emotionen in der Diskussion insbesondere zwischen Befürwortern und Gegnern der Windkraft immer wieder hoch. Während Michael Stanglmaier eine schnellere Umsetzung der Energiewende vor allem durch einen Ausbau von Photovoltaik und Windkraft vor Ort in Bürgerhand plädierte, sprach sich Thomas Neudert dafür aus, den Ausbau insbesondere der Windkraft zu begrenzen: „In Maßen ja, in Massen nein!“, so der Bundestagskandidat. Andreas Weideneder argumentierte, dass durch den geringen Wirkungsgrad der Erneuerbaren, ein schneller Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gar nicht möglich sei.

Der Bundestagskandidat der FDP Thomas Neudert

Thomas Neudert sprach sich zudem dafür aus, endlich die Probleme der Energiewende anzugehen und insbesondere in die Speicherung der Energie und den Trassenausbau zu investieren. „Es weht nicht immer Wind und die Sonne scheint nicht immer. Wir brauchen aber auch zu diesen Zeiten Strom und darauf müssen wir jetzt oberste Priorität legen und Geld investieren. Insbesondere die hohe Volatilität und die Schwankungen im Netz müssen wir angehen.“ Stanglmaier hingegen forderte die jetzigen Prioritäten nicht zu verändern.

Auch um das in Nandlstadt geplante Windrad ging es kurz. Dabei war grundsätzlich allen Beteiligten wichtig, dass die Anwohner und betroffenen mitgenommen und informiert werden. Kurz sprachen die Diskutanten auch über die EEG-Umlage. Stanglmaier betonte, dass die Reformen der letzten Bundesregierungen Fehler gewesen seien. Thomas Neudert widersprach und forderte, dass die „unsoziale“ Umlage abgeschafft wird: „Wir müssen, die Förderung aus dem EEG auslaufen lassen und mehr Markt in die Erneuerbaren einfließen lassen.“ Andreas Weideneder bezog sich auf das Versprechen des früheren Grünen Umweltministers Juergen Trittins, welcher versprach die Energiewende wuerde den Bürger nur so viel kosten wie eine Kugel Eis. Weideneder meinte, dass diese Kugel Eis mittlerweile ganz schoen teuer sei.
Am Ende wurde dann noch zum Thema der Gesundheitsprobleme gesprochen, die Windkraft auslösen kann. Nach einem Film, der auf die Probleme mit Infraschall einging, die durch Windräder ausgelöst werden können, betonte Stanglmaier, dass jede Energieerzeugung negativen Auswirkungen habe. Neudert und Weideneder hingegen forderten, dies besser zu erforschen und Grenzwerte festzulegen, an die sich gehalten werden muss. In diesem Zusammenhang forderte Thomas Neudert auch die Grundsätzliche Einführung der 10H Regelung, bei der ein Windrad mindestens zehnmal so weit von der nächsten Wohnbebauung entfernt gebaut werden muss, wie es selbst hoch ist.

Die drei Diskutanten: Dr. Michael Stanglaier, Thomas Neudert, Dr. Andreas Weideneder (v.l.n.r.)

In ihren jeweiligen Schlussworten, plädierte Stanglmaier für eine ideologiefreie Herangehensweise an die Energiewende. Neudert forderte, mehr Rücksicht auf den einzelnen Bürger zu nehmen und seine Interessen im Blick zu behalten. Weideneder forderte mehr Bürgerbeteiligung bei der Errichtung von größeren Anlagen.

Der Ortsvorsitzende der FDP Moosburg/Hallertau freute sich nach der Veranstaltung, dass trotz schwül-heißem Wetter über 60 Personen zur Veranstaltung gekommen waren. „Wir werden sicher wieder Parteiübergreifende Veranstaltungen zu kontroversen Themen organisieren, da man vor allem im Diskurs verschiedener Meinungen, die beste Lösung erreichen kann.“

[Eching] Bericht Juni

Liebe Echinger Bürger,

in der BfE und der SPD gibt es Prozent-Rechnungs-Illusionisten, die den Bürgern immer noch mitteilen/erzählen, dass Sebastian Thaler von 62,1% der wahlberechtigten Echinger Bürger gewählt worden sei.
Das stimmt nicht, das sind „fake news“!
Nur 31,55 % der wahlberechtigten Bürger Echings haben den neuen Bürgermeister gewählt.
Es ist schade, dass sich von 10.616 wahlberechtigten Echinger Bürgern nur 5.424 Bürger (51,09%) an der Wahl beteiligt haben und davon haben 31 ungültige Stimmzettel abgegeben. Von den gültigen abgegebenen Stimmzetteln waren 3.349 für Sebastian Thaler und 2.044 für Thomas Kellerbauer.
Zur Information: Bei der Bürgermeisterwahl 2010 waren 9801 Bürger wahlberechtigt und 6077 gingen zur Wahl: 62%!
Bürgermeister Sebastian Thaler ist gut beraten, wenn er weniger auf die Stimmen seiner „Einflüsterer“ hört und das realisiert, was er in seinem Wahlkampf kritisiert und zugesagt hat, z.B. Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung aktivieren und neue Akzente setzen. Beschlossenes „in Frage stellen, korrigieren zu wollen“ ist denkfaul.
Bürgermeister Thaler, Sie wollten den „Stillstand, den angeblichen alten Trott“ stoppen und neuen Schwung für Eching initiieren, tun Sie es und hören Sie nicht auf diejenigen, die in den letzten Jahren den heute kritisierten „Stillstand“ durch fast immer „einstimmige Beschlüsse“ erst ermöglicht haben !

Ihr Heinz Müller-Saala

[Eching] Bericht Mai

Liebe Echinger Bürger, die FDP Eching gratuliert dem neuen Vorsitzenden der CSU Eching, Yavuz Kalkan, und wünscht ihm viel Glück bei der Bewältigung seiner Aufgaben. Gleichfalls wünschen wir der CSU-Fraktion im Gemeinderat, dass sie dem derzeitigen Trend des BGM Thaler und dem Club der Verehrer und Fürsprecher Paroli bieten, wenn es darum geht „die Vergangenheit“ wieder aufleben zu lassen. Aber auch wenn es darum geht, unkorrekte Zahlen und/oder Tatsachen zu veröffentlichen. Hier sind es, um nur die derzeit aktuellen zu nennen: die Prozentzahl der wahlberechtigten Wähler, die Sebastian Thaler gewählt haben und der Hinweis, dass man bei der Bauverdichtung im Baugebiet Böhmerwald-Straße, ca. 1 Million Euro Zusatzeinnahmen durch Verkauf der zusätzlichen Wohneinheiten und Parzellen erwirtschaften könnte. Hier wären wir – und auch die Bürger Echings – an einer detaillierteren öffentlichen Darstellung der einzelnen Einnahmepositionen sehr interessiert.
Wenn zwei Fraktionen im Gemeinderat/Ausschuss gemeinsam einen Beschluss befürworten und/oder ablehnen, ist sie als „Betonfraktion“ zu titulieren, Herr Röver, unsachlich und maliziös, oder ist ihnen nicht bekannt, dass jeder Gemeinderat unabhängig entscheidet ! Vielleicht wäre der Beschluss anders entschieden worden, wären nicht zwei Gemeinderäte ausserhalb der „Betonfraktion“ abwesend gewesen. Die nicht der „Betonfraktion“ angehörenden Gemeinderäte seien auf eine Textzeile hingewiesen: TOP 37.11, Schreiben der Gemeinde Eching an den Planungsverband München vom 2. Mai 2017, 2. Absatz, mit der Forderung: „Hier bleibt die Gemeinde bei ihrer Stellungnahme, dass die Möglichkeiten der Innenentwicklung zwar vorrangig zu nutzen sind, dies jedoch nicht zu einer zu großen Verdichtung und damit einer Beeinträchtigung der Wohnqualität führen darf“.
Dass man den Norden Echings durch einen Bahntunnel erschließen will, begrüßen wir. Welche Größe diese Bahnunterführung haben soll/wird, muss der Gemeinderat mit der Bahn entscheiden. Dass aber dadurch ein Teil des Verkehrs von der Paul-Käsmeier-Strasse in die Bahnhofstrasse verlagert wird, muss nicht sein – hierfür gibt es Verkehrsregelungen.
In Bezug auf die weiteren Planungen am Hollerner See, hat der Stadtrat von Unterschleißheim nun „Pflöcke“ eingesetzt, in dem er selbst eine Saunalandschaft mit seinen „Warmwasserquellen“ plant und da ist die Hollerner See-Sauna ein Hindernis Aber es gibt ja noch den Zweckverband Hollerner See, die Gemeinde Eching und den Erholungsflächenverein.
Der Bericht über die Jahresrechnung 2016 ist positiv. Was wir kritisieren: Die hohen Ausgaben für den Sozialen Bereich, z.B. ASZ, Bürgerhaus, Musikschule. Und was wir immer noch und wiederholt kritisieren, ist die „Vorenthaltung“ von Informationen, wie zum Beispiel, die „Zur Verfügungsstellung des Haushalts der Gemeinde Eching“.

[Eching] Bericht April

Liebe Echinger Bürger,

unser Bürgermeister hat es nicht leicht mit seinen Gemeinderäten und sie machen es ihm auch nicht leicht. Begrenzt er die Rednerliste – z.B. beim Thema „Plangutachten Hollerner See“ – melden sich weitere 11 und dürfen auch reden, reden und reden, obwohl alles bereits gesagt war ! Dabei war/ist er doch der Meinung, dass das Planungsgutachten in der unter BGM Riemensberger eingebrachten Form „unsinnig und eine Verschwendung von Steuergeldern“gewesen sei. Dabei vergisst er, dass alle Entscheidungen zum Hollerner See, von einer Gemeinderatsmehrheit beschlossen wurden. Er vergisst dabei auch, dass beim Hollerner See Unterschleißheim was zu sagen hat, d.h. mitbestimmt, was zu machen ist oder nicht. Und der Stadtrat und eine Minderheit von Unterschleißheimer Bürger sind immer noch der Meinung über Echinger Grund und Boden entscheiden zu dürfen. Die FDP Eching ist der Meinung, dass nur eine attraktive und von den See-Nutzern angenommene kommerzielle Nutzung gegeben sein muss, d.h. „Steuer-Zahler“, die zur Pflege des See’s und seiner Umgebung jährlich notwendig sind, angesiedelt werden müssen.

Eine Antwort auf die Bemerkung „Manchmal frage ich mich, wofür ich gewählt worden bin: „BGM Thaler, Sie sind von den Gemeinderäten unter Führung der SPD, dem Bündnis90/Die Grünen, den Bürgern für Eching und der Echinger Mitte und einer großen Menge von „unzufriedenen“ Bürgern (die ausserordentlich gut beraten (beeinflusst) wurden, dass eine mehr als 18 Jahre währende CSU-Vorherrschaft nicht gut war und endlich wieder eine Politik für Echings Bürger gemacht werden muss), gewählt worden! Dabei gab man Ihnen zu verstehen, dass man vieles ändern und verbessern könne. Und nun müssen Sie feststellen, dass einmal, nach vielen Diskussionen – fast immer einstimmig oder mehrheitlich gefassten Entscheidungen – und das ist doch wohl die Basis unserer Demokratie – auch dann nicht geändert und/oder aufgehoben werden können, wenn man immer und immer wieder eingeflüstert bekommt, vielleicht erreichen wir dies, wenn wir nur ausdauernd, unverzagt und auseinandersetzungsfreudig, immer wieder mit neuen Ideen und Argumenten, die damalige Entscheidung durch Gegenmaßnahmen sabotieren, wie es sich z.B. bei der Rathaus-Sanierung, dem Hollerner See und dem Wohngebiet östlich der Böhmerwald-Straße offenbart: Stundenlanges Debattieren, um einmal gefasste Entscheidung als obsolet oder anachronistisch darzustellen.“ BGM Thaler, halten Sie sich an einmal, immer mehrheitlich beschlossene Entscheidungen. Dass man dabei aber immer wieder vieles was in den 18 Jahren entstanden ist und gemacht wurde, negativ bewertet, war und ist schlechter Stil ! Auch in der Zeit von Dr. Enßlin und Dr. Lösch wurden Projekte, wie das ASZ, die Bürgerhaus-Garage, die Musikschule und auch die Blaue Brücke verwirklicht, über die man mit „Lust und Liebe“ streiten könnte und die heute noch nicht endgültig fertiggestellt d.h. saniert sind ! Aber auch hier gilt: Alle diese Projekte wurden von einer Mehrheit im Gemeinderat beschlossen.

BGM Thaler, sie haben einen Gemeinderat, der seit mehr als 2 Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Sie müssen mit ihm noch bis 2020 arbeiten. Machen Sie das Beste draus und lassen Sie sich nicht vor den „Karren der Unzufriedenen im Gemeinderat“ spannen. Kritik ist sinnvoll wenn sie Sinn hat. Initiieren Sie neue Möglichkeiten zur Verbesserung Echings und seiner Bürger und erkennen Sie, dass nicht alle die Ihnen zujubeln Ihre Freunde und Förderer sind. Und was wir immer noch und wiederholt kritisieren, ist die „Vorenthaltung“ von Informationen, wie zum Beispiel, die „Zur Verfügungsstellung des Haushalts der Gemeinde Eching“.

Ihr
Heinz Müller-Saala

[Moosburg] Blog April

Moosburger „Plan“(ungs)geschwindigkeit

Diejenigen interessierten Moosburger Bürger die, anders als der erst vor 3 Jahren zugezogene Verfasser dieses Artikels, das Thema „Stadtentwicklung“ in Moosburg seit langem verfolgen sprechen häufig von der typischen Moosburger Planungsgeschwindigkeit. So mancherlei Kommentare und Äußerungen die dieses Thema betreffen, lassen dann auch dahingehend einen leicht desillusionierten Beigeschmack der jeweiligen Gesprächspartner erkennen.

Der Verfasser dieses Artikels kann dies, wie gesagt, noch nicht gut beurteilen. Im Gegensatz zum Zustand der Innenstadt. Denn diesen zu beurteilen fällt augenscheinlich leicht. Unmengen von fahrendem und stehendem Blech, fehlende Außengastronomie, schlecht erhaltene Fassaden bzw. Häuser, schlechte oder kaum vorhandene Rad- und Fußwege, eine „gewöhnungsbedürftige“ Verkehrsführung (der Verfasser ist keinesfalls verwöhnt, er kommt aus NRW) 😉 und so weiter!

Jetzt wollen wir hier Moosburg keinesfalls schlechtreden. Wir wollen aber einen eklatanten Gegensatz ansprechen, zwischen dem was Moosburg an Potential aufzuweisen hat und dem was in all den letzten Jahren und Jahrzehnten versäumt worden ist. Und es stellt sich die Frage: an wem bzw. an welchen Institutionen liegt das genau? Sind die jeweiligen Bürgermeister zu lange im Amt? Diskutiert der jeweilige Stadtrat zu lange und entscheidet er zu wenig? Fragen über Fragen, die wir hier an dieser Stelle nicht beantworten können, deren Beantwortung uns aber brennend interessiert.

Da bedarf es in einer Stadt wie Moosburg Vereinen die sich für die Entwicklung der Stadt einsetzen um hier und da einen Finger in die Wunde zu legen. Zum Glück haben wir Vereine wie z.B. die „Altstadtförderer“ in Moosburg die in ihrem Bestreben kulturelle Akzente zu setzen und die Attraktivität der Kernstadt zu erhöhen nicht nachlassen. Ob Planung/Nutzung des Geländes der ehemaligen Polizei und Jugendhaus oder Ärztemangel in Moosburg: die Altstadtförderer thematisieren dort, wo die städtischen Entscheidungsgremien nach langwierigen Beratungen immer noch keine halbwegs konkreten Vorstellungen von dem was werden soll zu haben scheinen.

Ach ja, und die längst fällige Umgestaltung des Platzes auf dem Plan? Hier hat die Jury jüngst einen Siegerentwurf aus 19 Vorschlägen gekürt. Anschließend hat man sich beeilt mitzuteilen, dass dieser natürlich nicht zwangsläufig so umgesetzt werden müsse. Und die Moosburger Bürger dürfen zwar nicht mit entscheiden, warum auch, aber sie dürfen die Entwürfe im Foyer der städtischen Sparkasse einsehen und „irgendwie“ auch kommentieren. Aha! Jetzt ist der Verfasser dieses Artikels außerordentlich gespannt auf die Moosburger Umsetzungsgeschwindigkeit. Denn der Plan ist voll. Zur Zeit aber nur voll von Blech.

Herzlichst,

Ihre FDP Moosburg