Philipp M.Fincke

Bezirkstagswahl 2018 – unser Listenkandidat

Philipp Fincke

Persönliches

Geburtsdatum: 30.03.1993
Geburtsort: München
Wohnort: Moosburg

Lebenslauf

2010 – 2013 Ausbildung zum Bankkaufmann (IHK)
2014 – 2016 duales Studium zum Bankfachwirt (IHK)
Seit 2017 selbstständig im Bereich der Finanz- und Versicherungsberatung
Seit 2017 Mitglied in der FDP

Interessen & Hobbies

Teilnahme an politischen Diskussionsgruppen und Besuche von Stadtratssitzungen in Moosburg
Ehrenamtlich im Tante Emma e.V. arbeiten
Projektarbeit
Filme & Serien ansehen

Ehrenämter & Vereine

seit Gründung Finanzvorstand des Tante Emma e.V. in Moosburg
Schriftführer im FDP Kreisverband Freising
Stellvertretender Ortsvorsitzender im FDP Ortsverband Moosburg/Hallertau
Mitglied des Stadtteilauto Freising e.V.

Positionen

Neu geregelte Finanzierung
Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) erfolgte eine Aufgabenübertragung an die Bezirke im großen Stil, was zwar die Bezirke in ihrer Wahrnehmung stärkt, allerdings ist im Gesetz keine Neuregelung der Finanzierung verankert. Ich fordere deshalb eine gerechte Finanzierungsstrategie nach dem Drittelprinzip (Bund-Land-Kommunen). Das entlastet nicht nur die Bezirke, sondern auch die Landkreise, Städte und Gemeinden, welche durch das Umlagesystem teils stark belastet werden.
Mittelfristig muss das Umlagesystem durch ein eigenes System von Steuerzuweisungen ersetzt werden. Dadurch verstetigen sich die Einnahmen, es wird mehr Unabhängigkeit von der Konjunktur erreicht und die oftmals finanziell angeschlagenen Gemeinden werden entlastet.

Digitalisierung
Auch beim Bezirk Oberbayern birgt die Digitalisierung viele Chancen für die Zukunft, die jetzt genutzt werden müssen.
Um die Transparenz und die Wahrnehmung des Bezirks und seiner Aufgaben auszubauen fordere ich, dass Beschlüsse und Haushaltspläne im Internet veröffentlicht werden und dass ein Live-Stream der Bezirkstagssitzungen eingerichtet wird, sowie, dass die Aufzeichnungen für mindestens zwei Wochen im Internet abrufbar sind.
Um dringend erforderliche Kosteneinsparungen zu realisieren fordere ich in der Verwaltung das papierlose Büro.
Damit größere Zeitanteile für die Antragsteller von Bezirksleistungen und das zugehörige Einzelfallmanagement geschaffen werden können, fordere ich mehr Barrierefreiheit für die Kommunikation und das Formularwesen, welches schnellstmöglich im Internet abrufbar gemacht werden muss.

Selbstbestimmt in allen Lebenslagen
Das bayPsychKHG, welches vor Stigmatisierung nur so trieft, ist in meinen Augen kein wie im Namen ersichtliches Hilfegesetz sondern zeigt das politische Versagen im Landtag bezogen auf das Verhältnis zu unseren Bürgern mit Handicap. Angesichts der Tatsache, dass fast jeder Dritte im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung erkrankt müssen wir nicht für weniger sondern für mehr Entstigmatisierung sorgen.
Dazu gehört auch weiterhin eine strikte Trennung zwischen Maßregel- und Strafvollzug und die menschenunwürdige Überwachung im Maßregelvollzug muss kritisch begleitet werden um die Privatsphäre unserer Mitbürger zu wahren.
Um im Alter einen menschenwürdigen Lebensabend zu erfahren fordere ich die Grundsätze „ambulant vor stationär“ (solange wie möglich das Leben in gewohnter Umgebung ermöglichen) und „Reha vor Unterbringung“ (dabei müssen wir den Ausbau von gerontopsychiatrischen Reha-Einrichtungen im ambulanten Bereich ins Auge fassen). Für Demenzkranke fordere ich die Überprüfung von alternativen Wohnformen unter Einbeziehung der Erkenntnisse von Demenzwohnheimen.
In unseren Seniorenheimen fordere ich endlich eine bedarfsgerechte Personalausstattung. Der Abbau von qualifizierten Pflegekräften, der letztendlich zu Lasten der Patienten geht, darf nicht fortgesetzt werden.