Junge Generation enttäuscht vom schwarz-roten Rentenpaket

Freising, 05. Dezember 2025 – Die Jungen Liberalen Freising zeigen sich enttäuscht über die Entscheidung der Bundesregierung zum Rentenpaket – und besonders über die Zustimmung des Bundestagsabgeordneten Christian Moser (CSU, Wahlkreis Freising). Als Mitglied der Jungen Gruppe im Bundestag hätte Moser aus Sicht der JuLis eine besondere Verantwortung gegenüber den Interessen junger Menschen getragen – eine Verantwortung, die er nach ihrer Auffassung heute nicht wahrgenommen hat.

JuLis-Kreisvorsitzender Laurenz Gehler erklärt:
„Mit seiner Zustimmung hat Christian Moser eine Maßnahme unterstützt, die die junge Generation weiter belastet, ohne die strukturellen Probleme unseres Rentensystems zu lösen. Von jemandem, der sich ausdrücklich als Anwalt junger Menschen versteht, hätten wir mehr Mut zu nachhaltigen Reformen erwartet.“

Das Rentenpaket verursacht nach Berechnungen von Prognos bis 2050 zusätzliche Kosten von rund 479 Milliarden Euro, ohne langfristig sicherzustellen, dass das Rentensystem finanziell stabil bleibt. Aus Sicht der JuLis setzt die Bundesregierung damit eine Politik fort, die kurzfristige politische Ruhe über generationengerechte Reformen stellt.

Gehler weiter:
„Es ist nicht generationengerecht, wenn junge Menschen über steigende Sozialabgaben und zusätzliche Steuerzuschüsse ein System finanzieren müssen, das ihnen selbst später kaum noch Sicherheit bietet. Eine Politik, die den teuren Status quo lediglich verwaltet, ist keine Politik für die Zukunft.“

Die Jungen Liberalen kritisieren insbesondere, dass trotz der Warnungen zahlreicher renommierter Ökonomen keine echten Reformschritte – etwa die Einführung einer Kapitaldeckung wie seit Jahren erfolgreich in Schweden gelebt – angegangen wurden. Stattdessen wachse die finanzielle Last weiter, die vor allem junge Beitragszahler tragen müssen.

Co-Vorsitzender Linus Gnädinger ergänzt:
„Jede Milliarde, die heute ohne Reformen in ein marodes System gepumpt wird, fehlt morgen für Investitionen in Bildung, Digitalisierung oder Infrastruktur. Dieses Rentenpaket nimmt kommenden Generationen Handlungsspielräume, statt sie zu erweitern. Wir erwarten von der Politik, dass sie mutig nach vorne schaut – nicht, dass sie Probleme auf unsere Generation abwälzt.“

„Dieses Gesetz löst kein einziges der strukturellen Probleme“, so Gehler weiter. „Es ist enttäuschend, dass selbst Abgeordnete der Jungen Gruppe am Ende umfallen und einem Paket zustimmen, das die Rente weder sicherer noch gerechter macht. Die junge Generation verdient eine Politik, die Verantwortung übernimmt – nicht Entscheidungen, die nur der kurzfristigen Machtsicherung dienen.“

Die Jungen Liberalen fordern die Regierungsparteien sowie die Abgeordneten der Jungen Gruppe der Union auf, endlich mutige Schritte hin zu einer generationengerechten, nachhaltigen Rentenpolitik zu gehen.

Das Foto zeigt v.l. Linus Gnädinger und Laurenz Gehler, das Vorsitzenden-Duo der JuLis Freising.

Volle Hütte bei der FDP: Weiskopf zum Landratskandidaten gekührt

Allershausen – Volle Bänke und eine spürbare Aufbruchsstimmung: Bei der Aufstellungsversammlung der FDP Freising herrschte am Freitagabend sprichwörtlich „volle Hütte“. Rund 30 Liberale waren der Einladung ins Allershausener „Felber’s“ gefolgt, dessen Nebenraum – eine urige Holzhütte – bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Die Mitglieder nominierten den 27-jährigen Kreisrat Tobias Weiskopf einstimmig zum Landratskandidaten. Seine Rede wurde wiederholt von Beifall unterbrochen. Besonders bewegend wurde es, als Weiskopf von den Ereignissen des verheerenden Hochwassers im vergangenen Jahr berichtete. Seine Familie hatte selbst einen nassen Keller, tagelang dröhnte ein Generator für die Wasserpumpe im Dauereinsatz, während die Strom- und Mobilfunknetze im Ort ausgefallen waren. „Ich stand mit Gummistiefeln bei fremden Menschen im Haus, habe mit vielen Helfern angepackt und von Wasser, Schlamm und Öl zerstörte Möbel hinausgetragen. In diesen Tagen hat Allershausen gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Diese Gemeinschaft macht unseren Landkreis Freising aus“, sagte er.

Für Weiskopf steht fest, dass der Landkreis mit Blick auf Extremwetterereignisse deutlich entschlossener handeln muss. Allershausen war bereits 2013 schwer betroffen – inzwischen treten Starkregenereignisse statistisch häufiger auf. „Wir müssen unsere Feuerwehren und das THW besser ausstatten – aber wir dürfen nicht erst reagieren, wenn das Wasser wieder im Keller steht“, betonte er. Er forderte mehr Investitionen in Prävention: moderne Frühwarnsysteme, verlässlichere Meldestellen und optimierte Flussläufe. „Wir müssen dafür sorgen, dass solche schweren Überschwemmungen unserer Orte verhindert werden.“

Inhaltlich setzte Weiskopf drei Schwerpunkte, die er eng mit eigenen Erfahrungen verknüpfte: Verwaltung, ÖPNV und Finanzen. Besonders scharf kritisierte er die Situation in der Führerscheinstelle des Landratsamts. Dort betrügen die Wartezeiten derzeit bis zu drei Monaten. Für junge Menschen sei das ein frustrierender Start ins Erwachsenenleben. „Wenn wir uns erinnern, wie es war, frisch 18 zu sein – bestandener Führerschein, dieses Gefühl von Freiheit, endlich zu den Freundinnen und Freunden fahren zu können. Das ist unbeschreiblich“, sagte Weiskopf. Umso unverständlicher sei es, wenn dieser Moment durch monatelange Bearbeitungszeiten ausgebremst werde. „Dass eine Behörde nicht in die Gänge kommt, ist ein absolutes No-Go.“ Er kündigte an, die Situation „in den ersten 100 Tagen zu lösen“ und das Landratsamt insgesamt digitaler und bürgerfreundlicher aufzustellen.

Emotional wurde es erneut, als Weiskopf über den öffentlichen Nahverkehr sprach. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Schulbus sei für ihn ein persönliches Anliegen. Als Jugendlicher erlebte er selbst an einem kalten Novembermorgen einen Frontalzusammenstoß seines Schulbusses mit einem Auto. „Ich habe damals erste Hilfe geleistet. Zum Glück wurde niemand schwer verletzt“, berichtete er. Dass die Situation glimpflich ausging, sei auch den damaligen Reisebussen zu verdanken, die deutlich mehr Sitzplätze boten. Heute dagegen würden überwiegend Niederflurbusse eingesetzt, barrierefrei, aber mit weniger Sitzplätzen. „Im Schulbus gilt das Gesetz des Stärkeren: Die Älteren sitzen, die Jüngeren stehen – oft ohne, dass sie überhaupt an die Haltegriffe kommen“, sagte er. „Würde ein Unfall wie damals heute passieren, möchte ich mir das Ergebnis nicht ausmalen.“ Daher gebe er ein klares Versprechen: eine Sitzplatzgarantie für jedes Kind im Landkreis.

Nicht minder deutlich fiel seine Analyse der Haushaltslage des Landkreises aus, die er als „finanziell desaströs“ bezeichnete. Seit über 15 Jahren fehlten Jahresabschlüsse, auch die Eröffnungsbilanz sei über Jahre nicht vorhanden gewesen. „Als Staat erwarten wir von Bürgern und Unternehmern eine saubere, fristgerechte Buchführung – und genau das bekommt der Landkreis selbst nicht hin“, sagte er. Die Folge sei eine große Unsicherheit über tatsächliche Rücklagen und Spielräume. „Damit riskieren wir eine überhöhte Kreisumlage und nehmen den Gemeinden Geld weg, das sie für gute Kitas, Spielplätze oder attraktive Gewerbestandorte brauchen.“ Weiskopf kündigte an, externe Fachleute heranzuziehen: „Wir brauchen Profis, die die vergangenen fünfzehn Jahre in wenigen Monaten aufräumen. Das hat höchste Priorität.“

Auch die Kreistagsliste mit 70 Bewerberinnen und Bewerbern verabschiedete die Versammlung ohne Gegenstimme. Auf ihr stehen selbstständige Unternehmer und Angestellte, Ingenieure, Naturwissenschaftler, Betriebswirte und Kaufleute, Führungskräfte, Menschen aus Landwirtschaft und Gartenbau, Handwerks- und Technikberufe, Schüler und Studierende sowie pädagogische und medizinische Fachkräfte. Ergänzt wird die Liste unter anderem durch eine U-Bahn-Fahrerin, einen Piloten und einen Polizeibeamten – ein breites Spektrum an beruflichen Hintergründen, das die Vielfalt des Landkreises eindrucksvoll widerspiegelt. Damit verfügen die Freien Demokraten nicht nur über einen vollständigen und attraktiven Wahlvorschlag, sondern auch über sechs Ersatzbewerber.

Angeführt wird die Liste von Weiskopf, gefolgt von Fahrenzhausens Bürgermeisterin Susanne Hartmann, Freisings Stadtrat Dr. Jens Barschdorf, der ehemaligen Echinger Gemeinderätin Dr. Irena Hirschmann, dem Auer Jens Hartmann, dem FDP-Kreisvorsitzenden Timo Ecker aus Haag, der Neufahrner Unternehmerin Hilde Waschkowski sowie dem Moosburger Stadtrat Philipp Fincke, der die FDP im Landkreis als Parteiloser unterstützt.

Kreisvorstand nominiert Tobias Weiskopf als Landratskandidat

Kreisvorstand der FDP Freising nominiert Tobias Weiskopf einstimmig als Landratskandidaten für 2026

Freising, 7. November 2025 – Der Kreisvorstand der FDP Freising hat in seiner jüngsten Sitzung den amtierenden Kreisrat Tobias Weiskopf einstimmig als Landratskandidaten für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Der 27-Jährige sitzt seit 2020 im Freisinger Kreistag und ist dort dessen jüngstes Mitglied.

In den vergangenen Jahren hat sich Weiskopf insbesondere für die Anliegen junger Menschen stark gemacht – von besserer digitaler Ausstattung in Klassenzimmern bis zu wichtigen Verbesserungen im Schulbusverkehr. Mit einer umfassenden Busumfrage hat er bei Eltern, Pendlern und Schülern erhoben, wo der größte Handlungsbedarf im ÖPNV besteht, und der Verwaltung eine detaillierte Auswertung mit konkreten Maßnahmen vorgelegt.

Beruflich ist der studierte Wirtschaftswissenschaftler in der Projektsteuerung eines großen Infrastrukturvorhabens tätig. Als Referent der Gesamtprojektleitung kennt er die Anforderungen und Abläufe komplexer Bauprojekte aus erster Hand – eine Erfahrung, die er auch für die anstehenden Aufgaben des Landkreises einbringen möchte, etwa beim neuen Schulcampus der Berufsschule oder bei Straßenprojekten wie zuletzt in der Diskussion um die Kreuzung der FS 44/45.

Zu seinen zentralen Schwerpunkten erklärt Weiskopf:

1. Eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung:
„Im Landratsamt wurden in den vergangenen Jahren bereits Verbesserungen, zum Beispiel durch die Moderniesierung der Zulassungsstelle, angestoßen. Dennoch holpert es vielerorts noch – besonders bei der Führerscheinstelle mit Wartezeiten von mehreren Monaten. Die Probleme müssen unverzüglich gelöst werden. Mit digitalen und optimierten Prozessen möchte ich das Landratsamt zu einer funktionierenden, bürgerfreundlichen Servicestelle weiterentwickeln.“

2. Ein verlässlicher und effizienter ÖPNV:
„Der ÖPNV ist einer der größten Ausgabenpunkte bei den freiwilligen Leistungen des Landkreises – und dennoch entspricht die Qualität nicht den Erwartungen. Unsere Busumfrage hat gezeigt, dass schon kleine Maßnahmen große Wirkung entfalten können. Dazu gehört für mich zum Beispiel besser auf die Schulzeiten abgestimmte Abfahrts- und Ankunftszeiten. Ein besonderes Anliegen ist mir zudem, dass künftig jedes Kind einen Sitzplatz hat und überfüllte Schulbusse der Vergangenheit angehören.“

3. Solide und transparente Kreisfinanzen:
„Die finanzielle Lage des Landkreises ist desaströs. Einerseits werden den Kommunen immer mehr Aufgaben von Bund und Freistaat übertragen, ohne dafür die nötigen Mittel bereitzustellen. Andererseits fehlen seit 15 Jahren Jahresabschlüsse mit entsprechend unklaren Rücklagen. Von Bürgern und Unternehmen erwartet der Staat eine fristgerechte, saubere Buchführung – zurecht. Für den Landkreis muss das genauso gelten. Nur mit ordentlichen Finanzen können wir verhindern, dass die immer weiter steigende Kreisumlage den Gemeinden das Geld entzieht, das sie eigentlich für wichtige Projekte vor Ort brauchen – etwa für moderne Kitas, neue Spielplätze oder die Entwicklung von Gewerbe und Arbeitsplätzen.“

„Genau der Richtige für dieses Amt“

„Schon 2020 hat Tobias Weiskopf mit seiner Landratskandidatur trotz seines jungen Alters viel Anerkennung über Parteigrenzen hinweg erhalten. Seine Themen fanden im ganzen Landkreis großen Zuspruch, und sein Ergebnis gehörte zu den stärksten der FDP in Oberbayern. Dass er nun erneut antritt, freut uns daher ganz besonders“, erklärt Kreisvorsitzender Timo Ecker zur Nominierung. „Er hat in den vergangenen Jahren als Kreisrat gezeigt, dass man mit Fleiß, Kompetenz und Hartnäckigkeit auch als kleine Gruppe im Kreistag viel erreichen kann – und dabei, wenn es der Sache dient, auch unbequeme Wahrheiten anspricht. Tobias Weiskopf bringt frische Impulse, denkt modern und hat den Mut, notwendige Reformen im Landratsamt anzupacken. Er ist genau der Richtige für dieses Amt.“

Tief verwurzelt im Landkreis Freising

Weiskopf ist im Landkreis Freising tief verwurzelt. Seit seiner Geburt lebt er in Allershausen, ist langjähriges Mitglied im TSV und war viele Jahre im Kreisjugendring sowie der Evangelischen Jugend aktiv. In seiner Freizeit zieht der ambitionierte Triathlet gerne Bahnen im Freisinger Fresch oder ist mit dem Rennrad unterwegs – besonders lange Distanzen haben es ihm angetan, wie sein Finish beim Ironman Hamburg im Juni dieses Jahres eindrucksvoll zeigt.

„Ob im Sport oder in der Politik – Ausdauer, klare Ziele und ein langer Atem zahlen sich aus“, sagt Weiskopf. „Diese Haltung möchte ich auch als Landrat für unseren Landkreis einbringen.“

Die Aufstellungsversammlung mit der Wahl des Landratskandidaten sowie der Kreistagsliste findet am Freitag, den 28. November 2025, um 19:00 Uhr im Felber’s, Bürgermeister-Neumayr-Straße 4, 85391 Allershausen, statt. Herzliche Einladung!

Erfolgreiche Neuaufstellung: Weiskopf rückt ins Präsidium der Bayern-FDP auf

Allershausen/Amberg – Die FDP Bayern hat am vergangenen Wochenende beim Landesparteitag in Amberg Tobias Weiskopf – bislang Beisitzer im Landesvorstand – ins Präsidium gewählt. Der 27-jährige Kreisrat aus Allershausen rückt damit in die engste Führungsriege der Freien Demokraten im Freistaat auf. Angeführt wird der neue Landesvorstand vom Münchner Juristen Michael Ruoff als neuem Landesvorsitzenden – er folgt damit auf die bisherige Doppelspitze Martin Hagen und Katja Hessel.

Mit einer pointierten und kämpferischen Rede sprach sich Weiskopf für mehr Sichtbarkeit, digitale Stärke und inhaltliche Schärfe aus – und überzeugte die rund 350 Delegierten im oberpfälzischen Amberg. Besonders Aufmerksamkeit erregte sein augenzwinkernder Vergleich mit einem tierischen Medienphänomen der vergangenen Wochen:

„Was ist der Unterschied zwischen dem fränkischen Wels und der FDP?“ fragte Weiskopf – und spielte auf einen über zwei Meter langen Wels an, der im Brombachsee mehrere Badegäste verletzt hatte und die Polizei auf den Plan rief. „Einer von beiden hat es in den vergangenen Wochen in die tagesschau geschafft“, löste Weiskopf auf – und legte hinterher: „Wenn ein dicker Fisch mehr Schlagzeilen macht als die liberale Stimme der Vernunft, dann – liebe Freundinnen und Freunde – braucht auch die FDP wieder mehr Biss.“

Seinen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Weiskopf auf die Forderung nach entschlossenem Handeln gegen den wieder aufkeimenden Antisemitismus – und warnte mit eindringlichen Worten vor einer zunehmenden gesellschaftlichen Radikalisierung:

„Wenn eine friedliche, pro-jüdische Kundgebung nicht wegen Fehlverhaltens, sondern aus Sicherheitsgründen aufgelöst wird, weil der Staat den Schutz vor dem antisemitischen Mob nicht mehr garantieren kann. Wenn Vorlesungen ausfallen, weil Universitäten von Hamas-Sympathisanten besetzt und verschandelt werden. Wenn sich Kevin Kühnert nicht mehr traut, mit seinem Freund durch die Straßen der Hauptstadt zu spazieren, weil bestimmte Milieus unsere freiheitlichen Werte mit Füßen treten. Dann ist das ein Eingeständnis staatlicher Ohnmacht – und da müssen wir dringend handeln.“

Zugleich warb er für eine strukturelle Erneuerung der Partei. Die Kommunalwahl 2026 sei eine „Feuertaufe“ für die FDP Bayern. Weiskopf brachte dafür eigene kommunale Erfahrungen ein: Als Landratskandidat im Landkreis Freising hatte er 2020 mit einer modernen Kampagne gute Zugewinne für die Liberalen erzielen können.

Beruflich ist Weiskopf in der Projektsteuerung großer Infrastrukturvorhaben tätig – und bundesweit als Trainer für Künstliche Intelligenz und digitale Kampagnenführung bei der Friedrich-Naumann-Stiftung im Einsatz.

„Ich kandidiere, um zu arbeiten. Nicht für Repräsentation. Sondern für Substanz“, so Weiskopf. Als Triathlet bringe er „Disziplin, Ausdauer und Willenskraft“ mit – Tugenden, die nun beim politischen Wiederaufbau gefragt seien.

Am Ende der Wahl setzte sich Weiskopf gegen eine Mitbewerberin aus Ingolstadt durch – in einem fairen und respektvollen Wettbewerb, den er ausdrücklich würdigte:
„Wir können Wettbewerb nicht nur fordern, wir müssen ihn auch leben. Ich finde, wir können stolz darauf sein, Mitglied einer Partei zu sein, die zwei so qualifizierte Bewerber auf einer herausgehobenen Position hat.“

neue Expressverbindung X619: Petershausen via Hohenkammer, Allershausen und Freising nach Garching

Die stark frequentierte Buslinie X660 (Freising-Weihenstephan – Bahnhof – Garching-Forschungszentrum) ist seit Wochen Thema in den Kreisgremien. Eine durchgehende Taktverdichtung auf 20 Minuten wurde aufgrund der angespannten Haushaltslage mehrheitlich abgelehnt. Stattdessen bleibt es beim bisherigen 40-Minuten-Takt mit vereinzelten Verstärkern in den Hauptverkehrszeiten. Doch die hohe Auslastung führt bereits dazu, dass Fahrgäste nicht mehr mitgenommen werden können.

Alternative Lösung: Verlängerung der Linie 619 zur Expressverbindung nach Garching

„Wenn eine Linie so stark nachgefragt wird, dass Fahrgäste stehen bleiben müssen, können wir das nicht einfach hinnehmen. Gleichzeitig sind zusätzliche Fahrzeuge und Personal für einen 20-Minuten-Takt finanziell nicht darstellbar. Doch die Lösung liegt auf der Hand: Die Linien 619 und X660 überlappen sich im Abschnitt Weihenstephan – Freising Bahnhof, beide verkehren zeitweise im 40-Minuten-Takt. Da beide Linien derzeit zur Neuvergabe anstehen, könnten wir die Linie 619 zur Expressverbindung nach Garching verlängern – ohne zusätzliche Fahrzeuge und mit möglicher Förderung“, erklärt Kreisrat Tobias Weiskopf.

Die vorgeschlagene Linienführung:

  • X660: Weihenstephaner Berg – Freising – Garching (durchgehender 40-Minuten-Takt)
  • X619: Petershausen – Hohenkammer – Allershausen – Weihenstephan – Freising – Garching (weitestgehend 40-Minuten-Takt, um 20 Minuten versetzt zur X660)

Diese Umstellung würde auf der Relation Weihenstephan – Freising Bahnhof – Garching einen 20-Minuten-Takt ermöglichen und die Kapazitäten deutlich erhöhen. Die Bedienung des Weihenstephaner Bergs bliebe zwar im 40-Minuten-Takt, ist für Studierende jedoch problemlos fußläufig erreichbar.

Betriebliche Umsetzung:

  • Die X660 bleibt mit zwei Fahrzeugen im 40-Minuten-Takt bestehen.
  • Die X619 benötigt drei Fahrzeuge, sodass die Gesamtzahl der Busse unverändert bleibt.
  • Für Zeiten eines 80-Minuten-Takts der X619 wären zwei Optionen möglich:
    • Reduzierung der Strecke auf Garching – Freising (Weihenstephaner Berg)
    • Vereinzelte 40-Minuten-Taktlücken auf der Relation Garching – Freising
  • Etwaige Engpässe durch kurze Wendezeiten könnten durch ein zusätzliches, sechstes Fahrzeug abgefedert werden – dieses ist durch den Verstärker der Linie 616 ohnehin für Schultage vorgesehen und könnte außerhalb der Hauptverkehrszeiten auf der X619 eingesetzt werden.

Tobias Weiskopf: „Bessere Mobilität ohne Mehrkosten für den Landkreis“

„Mit der neuen Expressverbindung X619 schaffen wir eine attraktive Direktverbindung für Pendler aus Hohenkammer, Allershausen und Petershausen und bieten eine schnellere Anbindung ans Forschungszentrum Garching – effizienter als die bisherige Route über die Linie 695 und die U-Bahn. Nachdem sich die Expresslinie X610 von Allershausen über die Autobahn nach Garching aufgrund von Streitigkeiten über die Kostenübernahme mit den Nachbarlandkreisen seit Jahren verzögert, könnte die X619 eine solche Verbindung bereits ab 2026 unkompliziert realisieren.

Gleichzeitig ergibt sich die Chance auf eine Förderung als landesbedeutende oder landkreisübergreifende Expresslinie, da die Strecke drei Landkreise und mehrere bedeutende Bahnknotenpunkte verbindet. Das bedeutet: mehr Mobilität ohne Mehrkosten für den Landkreis. Durch eine intelligente Neuaufstellung der Linien könnten zudem jährlich rund 16.000 Kilometer eingespart werden. Außerdem wird der ExpressBus-Ring im Norden Münchens gestärkt, wodurch der gesamte ÖPNV attraktiver wird“, betont Weiskopf weiter.

Vorteile der neuen Expressverbindung:

✅ Attraktive Direktverbindung, z. B. für Pendler aus Hohenkammer/Allershausen nach Garching oder von Petershausen nach Mintraching/Attaching.

✅ Schnellere Anbindung für Studierende und Pendler aus Allershausen ans Forschungszentrum Garching – deutlich effizienter als die derzeitige Route über die Linie 695 und die U-Bahn.

✅ Mögliche Förderung als landesbedeutende oder landkreisübergreifende Expresslinie, da die Verbindung zwei S-Bahn-Endstationen bzw. Regionalbahnhöfe mit einer U-Bahn-Endstation verknüpft und drei Landkreise durchquert. Dies könnte den Landkreis finanziell entlasten und eine dringend benötigte ÖPNV-Verbesserung ermöglichen.

✅ Kosteneinsparung für den Landkreis: Durch die Auflösung des derzeit geplanten Parallelverkehrs von X660 und 619 (Weihenstephan – Freising) könnten jährlich rund 16.000 Kilometer eingespart werden.

✅ Stärkung des ExpressBus-Rings im Norden Münchens und damit eine verbesserte ÖPNV-Anbindung für die gesamte Region.

 

Mit Pizza und Finfluencer Ben zur Aktienrente: FDP-Event begeistert 80 junge Erwachsene

Freising – „Pssst Freising, es gibt 500 Euro zu gewinnen!“ Dieser Satz sorgte in den letzten Wochen für Aufsehen in den sozialen Medien. Mit einem viralen Instagram-Reel erreichten die Jungen Liberalen Freising über 30.000 Bürger im Landkreis – insbesondere junge Erstwähler. In dem Video waren die beiden Vorsitzenden der JuLis Freising, Laurenz Gehler und Linus Gnädinger, zu sehen, die mit einer Prise Selbstironie auf das Event zur Aktienrente aufmerksam machten. Doch hinter dem aufmerksamkeitsstarken Aufruf steckte mehr als nur ein Gewinnspiel: Ziel war es, junge Menschen für das wichtige Thema Altersvorsorge zu sensibilisieren und sie über die Chancen des Kapitalmarkts aufzuklären. Als zusätzlichen Anreiz verlosten die JuLis drei ETFs im Gesamtwert von 500 Euro – als Startschuss für die private Altersvorsorge.

Rund 80 junge Erwachsene folgten der Einladung ins Amici Freising, wo sie in entspannter Atmosphäre bei Pizza und Bier über die Zukunft der Rente und ihre eigene finanzielle Absicherung diskutierten. Ein besonderer Gast des Abends war der von Tiktok und Instagram bekannte Finanz-Influencer Benjamin Schliebener („Investieren mit Ben“), der mit praxisnahen Beispielen und verständlichen Erklärungen die Mechanismen des Aktienmarkts näherbrachte.

Die Rente: Eine Generationenfrage

Der demografische Wandel stellt das Rentensystem vor enorme Herausforderungen. „Deine Rente ist sicher – das ist eine große Lüge der Politik“, betonte Vittorino Monti, FDP-Direktkandidat im Wahlkreis Freising. „Jahrzehntelang hat die Politik den demografischen Wandel ignoriert. Auf uns als junge Menschen kommen immer größere Belastungen mit steigenden Beiträgen zu – und unsere Rentenperspektiven bleiben ungewiss. Umso wichtiger ist es, frühzeitig und langfristig zusätzlich vorzusorgen. Außerdem muss die Politik endlich Reformen auf den Weg bringen.“

Wie diese Reformen aussehen können, stellte Tobias Weiskopf, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP, am Abend vor. „Wir brauchen eine echte Reform, die das Rentensystem enkelfit macht“, forderte Weiskopf. „Ein entscheidender Schritt ist die gesetzliche Aktienrente: Ein Teil der Rentenbeiträge muss an den Kapitalmärkten investiert werden, um Renditen zu erzielen und das System langfristig zu stabilisieren. Nur so können wir die gesetzliche Rentenversicherung entlasten und die Rentensicherheit für künftige Generationen stärken.“

Zudem betonte Kreisrat Weiskopf die Bedeutung der privaten Vorsorge: „Wir wollen ein steuerlich gefördertes Altersvorsorge-Depot, mit dem jeder Bürger mehr Freiheit und Möglichkeiten erhält, um eigenverantwortlich fürs Alter vorzusorgen.“

 

Große Begeisterung und spannende Diskussionen

Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den Themen rund um Finanzen und Altersvorsorge. Besonders die Möglichkeit, in lockerer Runde Fragen zu stellen und von Experten Antworten zu erhalten, wurde positiv aufgenommen. Viele Gäste berichteten, dass sie sich von der Politik in Sachen Rentensicherheit oft alleingelassen fühlen. Das Event bot daher eine wertvolle Gelegenheit, Wissen zu vermitteln und konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen.

„Ich habe schon früh angefangen zu investieren, weil ich glaube, dass der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert“, erklärte Benno Wittkopf (18). „Ob ich die FDP wählen werde, weiß ich noch nicht – aber die AfD ist für mich definitiv keine Option.“

Luis Gronau (18) berichtete: „Ich investiere bereits in Kryptowährungen und Aktien. Besonders durch soziale Medien bin ich auf das Thema aufmerksam geworden. Heute bin ich hier, um herauszufinden, wie die FDP tickt und was sie politisch bewegen möchte. Aber eins ist klar: Die Linke würde ich niemals wählen.“

Auch Nohaila Al Selka (18) zeigte großes Interesse an den Inhalten des Abends: „Ich investiere bisher noch nicht, aber ich möchte damit anfangen. Deshalb bin ich hier, um mir wichtige Informationen zu holen. Die FDP finde ich sympathisch, aber die Pläne der AfD machen mir große Sorgen.“

Highlight des Abends: ETF-Verlosung

Ein besonderes Highlight des Abends war die Verlosung von ETF-Anteilen im Gesamtwert von 500 Euro an drei glückliche Gewinner – ein erster Schritt in Richtung einer erfolgreichen Altersvorsorge. Die Freude war groß, und viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über erste Schritte beim Investieren zu informieren.

Fazit: Erfolgreiches Event mit nachhaltiger Wirkung

Die Jungen Liberalen Freising ziehen eine durchweg positive Bilanz. „Wir freuen uns, dass so viele junge Menschen unser Angebot angenommen haben und sich aktiv mit ihrer finanziellen Zukunft auseinandersetzen“, resümiert Vittorino Monti. „Unser Ziel war es, den Erstwählern nicht nur politische Inhalte zu vermitteln, sondern ihnen auch einen echten Mehrwert für ihr eigenes Leben zu bieten.“

Aufgrund der positiven Resonanz planen die Jungen Liberalen weitere Veranstaltungen zu wirtschaftlichen und politischen Themen, um junge Menschen weiterhin aktiv einzubinden und zu informieren.

Kampagne Respekt im Straßenverkehr

In den vergangenen Jahren gab es viele Projekte in der Stadt Freising, die sich auf den Verkehr und das Miteinander, aber zum Teil leider auch Gegeneinander der Verkehrsteilnehmer ausgewirkt haben. Viele der Radprojekte, die durchgeführt wurden, waren und sind sinnvoll, haben aber gleichzeitig zu Konflikten verschiedener Verkehrsteilnehmer untereinander geführt. Wie oft hört man von angeblichen „Radl-Rambos“. In Bürgergesprächen wurden unserem Stadtrat Jens Barschdorf aber auch Fälle geschildert, in denen Fußgänger sich gegenüber Radfahrern unangemessen verhalten haben, ihnen beispielsweise in der Innenstadt ins Lenkrad gegriffen haben. Auch Autofahrer überholen zum Teil knapp, parken auf Radstreifen oder scheinen in der Innenstadt keine Regeln zu kennen.

Dabei kommt es gerade in den verkehrsberuhigten Bereichen, aber auch in den Fahrradstraßen, und auf den verschiedenen gemeinsam genutzten Bereichen darauf an, dass alle, die in unserer Stadt unterwegs sind, miteinander auskommen, füreinander Respekt zeigen, aufeinander achten und Rücksicht nehmen. Leider scheint dies jedoch nicht mehr überall üblich zu sein, weil manche auf ihrem vermeintlichen oder tatsächlichen Recht bestehen (wollen).

„Dies wollen wir ändern.“, so Stadtrat Dr. Jens Barschdorf, „In anderen Städten (bspw. München) gab es in den letzten Jahren Kampagnen, die ein respektvolles Miteinander auf allen Verkehrswegen erreichen wollen. Ich selbst habe eine solche Kampagne vor kurzem in Leipzig gesehen. In Anbetracht der doch teilweise angespannten Situation in der Stadt zwischen den unterschiedlichen, sich zum Teil überschneidenden Gruppen, halte ich es für unser Stadtklima für essentiell, wenn wir für Respekt und Umsicht untereinander werben. Das gilt für Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und alle anderen, die in der Stadt unterwegs sind.

Deshalb habe ich einen Antrag eingereicht, dass die Stadt Freising ab dem kommenden Frühjahr eine Kampagne zum „Respekt“ aller Verkehrsteilnehmer miteinander und untereinander durchführen soll. Hierfür soll der Mobilitätsbeauftragte der Stadt Freising über die Kampagnen anderer Städte informieren und basierend darauf eine eigene Kampagne der Stadt Freising entwickeln, die nach Möglichkeit ausschließlich mit der Arbeitskraft der Rathausmitarbeiter gestaltet werden soll, so dass auf die Stadt nur minimale zusätzliche Kosten zukommen.“

„Natürlich kann die Stadt Freising nicht alle Veranstaltungen, die eine solche Kampagne begleiten, alleine stemmen.“, ergänzt die stv. Vorsitzende Frauke-Sophie Nieskens, „Wir wünschen uns deshalb, dass die Stadt sich mit anderen Organisationen, bspw. der Polizei, Verkehrswacht etc. zusammenschließt, um in verschiedenen Aktionen für Gegenseitigen Respekt zu werben.

„Unser Ziel ist es, dass diese Veranstaltungen den Respekt und das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer fördern. Es geht darum, gegenseitiges Verständnis zu stärken, anstatt einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen. Durch ein neues Gemeinschaftsgefühl im Straßenverkehr wollen wir die Sicherheit für alle erhöhen.“, so Thorsten Wesselborg, Vorstandsmitglied.

„Wir hoffen, dass der Antrag zeitnah bearbeitet wird und die Kampagne zu einem wieder besseren Klima auf den Straßen und Wegen in unserer Stadt beiträgt.“, so Stadtrat Jens Barschdorf.

Große Beteiligung und wertvolle Einblicke – FDP-Kreisräte präsentieren Ergebnisse der Busumfrage im Landkreis Freising

Die FDP-Kreisräte Susanne Hartmann und Tobias Weiskopf haben die Ergebnisse ihrer im vergangenen Jahr durchgeführten Busumfrage zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Freising vorgestellt. Über 900 Bürgerinnen und Bürger aus 22 der 24 Gemeinden nahmen an der Umfrage teil und lieferten aufschlussreiche Daten zu den aktuellen Herausforderungen und Bedürfnissen im Busverkehr.

Riesiges Interesse und wichtige Erkenntnisse

„Die Resonanz auf die Umfrage war überwältigend. Allerdings stellt sie dem Busverkehr im Landkreis mit durchschnittlich 4,12 von 10 möglichen Punkten kein gutes Zeugnis aus“, resümiert Susanne Hartmann (FDP), Fahrenzhausens Erste Bürgermeisterin und Kreisrätin. „Die Daten bestätigen nicht nur viele der an uns herangetragenen Probleme, sondern liefern auch neue Erkenntnisse, die uns helfen werden, datenbasierte Lösungen zu erarbeiten“, ergänzt Tobias Weiskopf, der die Umfrage konzipierte und mit einer statistischen Software ausgewertet hat.

Schlechtes Zeugnis für Busverkehr im Landkreis Freising: Nur 4,12 von 10 Punkten

Die detaillierten Ergebnisse wurden dem Landratsamt und den Kollegen der anderen Fraktionen bereits übermittelt, um eine Grundlage für schnelle und effektive Optimierungen zu schaffen. Die Kreisräte Hartmann und Weiskopf hoffen nun, dass Verwaltung und Kreispolitik die Anliegen der Bürger ernst nehmen und den ÖPNV im Landkreis Freising trotz der angespannten Haushaltslage verbessern.

Weiskopf und Hartmann checken Busverbindungen

Schwachstellen: überfüllte Busse und schlechte Taktung

Als Schwachstellen im ÖPNV identifizierte die Umfrage überfüllte Busse, insbesondere im Schülerverkehr, sowie vielerorts unzureichende Verbindungen mit schlechtem Takt. „Kinder und Jugendliche sind die mit Abstand größte Nutzergruppe und von diesen Problemen besonders betroffen. Es ist inakzeptabel, dass viele von ihnen aufgrund schlecht abgestimmter Fahrpläne auf das Elterntaxi angewiesen sind oder auf Überlandfahrten im Bus stehen müssen. Dieses unnötige Sicherheitsrisiko gilt es mit einer Sitzplatzgarantie für jede Schülerin und jeden Schüler auszuräumen“, fordert Hartmann.

Pragmatischer Lösungsvorschlag: Reisebusse mit mehr Sitzplätzen im Schülerverkehr

Als mögliche Lösung für den Schülerverkehr schlagen die beiden FDP-Kreisräte den Einsatz von Reisebussen mit bis zu 70 Sitzplätzen vor. Diese bieten eine deutlich höhere Kapazität als die bislang eingesetzten Niederflurbusse, die je nach Modell lediglich auf 25 bis 50 Sitzplätze kommen. Der Verkehrsverbund hat in den vergangenen Jahren fabrikneue MVV-Busse mit modernen Annehmlichkeiten wie WLAN und digitaler Fahrgastinformation zum Standard gemacht. Diese sind jedoch nicht auf die besonderen Anforderungen der Stoßzeiten im Schülerverkehr ausgelegt. „Um den erhöhten Bedarf am Morgen und Nachmittag abzudecken, werden auf den meisten Linien zu Spitzenzeiten Verstärkerbusse eingesetzt“, erklärt Weiskopf. Dafür müssen die Verkehrsunternehmen zusätzliche Busse nach MVV-Standard anschaffen. Neben Mehrkosten von bis zu einer halben Millionen Euro pro Bus führt dies zu einem ineffizienten Einsatz der Busflotte, da Reisebusse, die vor allem an Wochenenden und in den Ferien im Einsatz sind, währenddessen ungenutzt in der Garage stehen. Statt stur für jede Einzelverbindung am hohen MVV-Standard festzuhalten, fordert Weiskopf einen pragmatischen Ansatz: „Mehr Sitzplätze für mehr Sicherheit statt Neufahrzeuge mit Schnickschnack – und gleichzeitig sparen wir Kosten.“ Die Barrierefreiheit bleibt durch Niederflurbusse, die die Linien regulär und parallel zu den Verstärkerfahrten bedienen, gewährleistet.

Erste Erfolge nach großem Druck von Schülern und Eltern, aber weiterhin Handlungsbedarf

Einige Verbesserungen, wie die Einführung zusätzlicher Direktverbindungen auf den Linien 616 und 619 über die Westtangente zur Realschule Gute Änger, wurden bereits umgesetzt. „Es bleibt aber noch viel zu tun“, resümieren die beiden FDP-Kreisräte. Sie fordern eine systematische Aktualisierung des Nahverkehrsplans und eine stärkere Einbindung der Bürger in künftige Planungen. „Die gewonnenen Daten bieten eine solide Grundlage für datenbasierte Entscheidungen im ÖPNV. Regelmäßige Umfragen dieser Art sollten mindestens alle zwei bis drei Jahre durchgeführt werden, um den Nahverkehr bedarfsgerecht zu gestalten und sicherzustellen, dass alle Gemeinden im Landkreis gleichberechtigt berücksichtigt werden“, betont Weiskopf.

hat die Umfrage ausgewertet

Kreisrat Weiskopf hat die Umfrage konzipiert und statistisch ausgewertet

Besondere Herausforderungen im Westen des Landkreises

Überproportional viele Rückmeldungen kamen aus Kranzberg, Allershausen und Hohenkammer. Die hohe Beteiligung und die vielen kritischen Anmerkungen zu den Linien 616 und 619 verdeutlichen, dass hier dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die größten Probleme betreffen überfüllte Busse und das Fehlen eines durchgehenden Taktfahrplans zwischen Petershausen und Freising. „Die größeren Lücken am Vormittag, der nicht vorhandene Taktfahrplan sowie die vielen abrupt endenden Verbindungen an der Landkreisgrenze sind zentrale Schwachstellen. Viele Pendler und Schüler benötigen gerade diese letzten Kilometer, etwa nach Petershausen. Ein attraktiver ÖPNV darf nicht an den Grenzen des Landkreises haltmachen“, fordert Tobias Weiskopf abschließend.

Umfrage in Eigenregie durchgeführt

Die Umfrage erfolgte in Eigenregie, nachdem ein entsprechender Antrag der FDP-Kreisräte auf eine offizielle Erhebung durch das Landratsamt vom Kreistag mit Verweis auf den hohen Aufwand abgelehnt wurde. Getreu ihrem Motto „die Kümmerer von der FDP“ haben Hartmann und Weiskopf die Umfrage kurzerhand selbst ins Leben gerufen und mit ehrenamtlichen Ressourcen durchgeführt. Letztlich zeigte sich auch Landrat Petz von den Ergebnissen beeindruckt und bedankte sich für die wertvollen Erkenntnisse.


Zentrale Ergebnisse der Umfrage:

 

  • Schlechte Gesamtbewertung:

    • Die Busverbindungen im Landkreis Freising wurden von den Bürgerinnen und Bürgern überwiegend kritisch bewertet. Der Durchschnitt liegt bei 4,12 von 10 möglichen Punkten. Nur sehr wenige Umfrageteilnehmer gaben eine Bewertung von mehr als 6 Punkten ab. Noch am besten bewerteten Personen aus Neufahrn den Busverkehr mit 5,44 im Mittel, wo mit dem Ortsbus 694 auch die populärste Linie (6,60 von 10 Punkten) verläuft. Besonders schlecht schnitten hingegen der nordöstliche und westliche Landkreis ab.

 

  • Nutzungsverhalten:

    • Über die Hälfte der Befragten (56 %) nutzt den Bus mindestens viermal pro Woche, während weitere 9 % den Bus zwei- bis dreimal wöchentlich in Anspruch nehmen. Die größten Nutzergruppen sind Schüler (55 %), gefolgt von je einem Drittel Freizeit- und Berufspendlern. Auch außerhalb der Werktage besteht ein erheblicher Bedarf: 96 % der Teilnehmer nutzen den Bus an Wochentagen, 45 % am Samstag und 33 % am Sonntag.

 

  • Überfüllte Busse und fehlende Abstimmung mit Unterrichtszeiten:

    • Ein zentrales Problem, das viele Teilnehmer ansprachen, betrifft die Überfüllung der Busse, besonders im Schülerverkehr. Insbesondere die Linien 616 und 619 sowie 695, 602 und 708 sind regelmäßig so überfüllt, dass zahlreiche Fahrgäste keinen Sitzplatz finden und oft dicht gedrängt im Bus stehen müssen. Dies führt zu gefährlichen Situationen, besonders für jüngere Schüler. 35 % der Teilnehmer berichten, dass fast immer Fahrgäste stehen müssen, 22 % gaben an, dass regelmäßig Fahrgäste keinen Sitzplatz finden. 61 % der Schüler warten nach Schulschluss mehr als 20 Minuten auf den nächsten Bus, und 22 % müssen sogar über eine halbe Stunde warten. Auch morgens erreichen einige Linien die Schule so knapp, dass Schüler häufig zu spät zum Unterricht erscheinen.

 

  • Taktung, Pünktlichkeit und Komfort:

    • Die Taktdichte erhielt mit einem Durchschnittswert von 2,23 von 5 möglichen Punkten die schlechteste Bewertung aller Detailaspekte. Auch wenn Sauberkeit (3,58) und Pünktlichkeit (3,35) etwas besser bewertet wurden, besteht weiterhin Verbesserungsbedarf. Die Barrierefreiheit erreichte einen Durchschnittswert von 3,31, wobei viele Teilnehmer hierzu keine Rückmeldung gaben. Haltestellen und Wartehäuschen (2,94) sowie die Beschilderung und Fahrplanauskunft (3,06) wurden mittelmäßig bewertet und zeigen Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen.

 

Kreisrat Tobias Weiskopf als Beisitzer in Vorstand der FDP Bayern gewählt

Der Allershausener Tobias Weiskopf ist neues Mitglied im Landesvorstand der Bayern-FDP. Die Partei hat ihre Landesführung am Samstag in Amberg gewählt. Als erster Landesverband werden die bayerischen Liberalen künftig von einer Doppelspitze aus dem bisherigen Fraktionschef Martin Hagen und der Parlamentarischen Staatssektretärin im Bundesfinanzministerium, Katja Hessel, geführt.

In seiner Rede machte Tobias Weiskopf, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen ist, klar: „Bei der Bundestagswahl waren wir Freie Demokraten stärkste Kraft bei den Erstwählern. Also denjenigen, die nicht viel haben, sondern noch ganz viel erreichen möchten in ihrem Leben. Und genau die haben wir überzeugt mit dem Versprechen, dass sich Leistung wieder mehr lohnt, dass unsere Sozialsysteme – insbesondere Renten-, Pflege- und Krankenversicherung – generationengerecht und zukunftsfest umgebaut werden und dass, wer arbeitet, spürbar mehr Geld in der Tasche hat, als der, der nicht arbeitet. Lösen wir dieses Versprechen ein!“
Gleichzeitig forderte er dazu auf, künftig den zahlreichen kommunalen Mandatsträgern und Ehrenamtlichen in der Partei, egal ob bei Feuerwehr und Rettungsdienst, in der Nachbarschaftshilfe oder als Jugendtrainer im Sportverein aktiv, wieder mehr Gehör zu verschaffen. Nachdem die bayerische FDP aus dem Landtag ausgeschieden ist, müsse sie zur Lokalhelden-Partei werden, indem sie den Anliegen der Menschen vor Ort Gehör schenke und pragmatischer Problemlöser werde. Der 25-jährige FDP-Kreisrat machte deutlich: „Die aktuelle Situation zeigt: Zunehmende Migrationsbewegungen nach Deutschland überfordern unsere Kommunen schlichtweg aufgrund klammer Kassen, viel Bürokratie und zu vielen ohne Bleibeperspektive.“ Weiskopf erhofft sich durch den höheren Anteil an kommunalen Mandatsträgern im Landesvorstand die Themen bei der Parteiführung und den Ampel-Koalitionären besser zu platzieren und so den Kommunen im Landkreis unter die Arme zu greifen. Mit der einstimmigen Verabschiedung eines 12-Punkte-Plans mit konkreten Verbesserungen für eine geordnete und zugleich humanitäre Asyl- und Migrationspolitik sendete die Bayern-FDP am Sonntagnachmittag bereits ein erstes Signal nach Berlin.

Im Zuge des Parteitages fand auch die Landesvertreterversammlung für die anstehende Europawahl statt. Mit überwältigender Mehrheit schicken die bayerischen Liberalen dafür den Münchener Politikwissenschaftler Phil Hackemann ins Rennen, der bereits vor zwei Wochen zum Spitzenkandidaten der Jungen Liberalen gekührt wurde. Nach seinem Studium der europäischen Politik in London promoviert der 28-Jährige nun in München und Oxford zum politischen System der EU. „Wir Liberale sind überzeugte Europäer. Wir wollen die EU nicht zerschlagen, sondern sie verbessern. Wir wollen eine EU, die Sicherheit garantiert, Freiheit schafft und Wohlstand sichert. Wir müssen den europäischen Binnenmarkt stärken, Freihandelsabkommen schließen und in Zukunftstechnologien investieren. Nur so können wir Europas Wirtschaft wieder auf Kurs bringen und ein Europa der Chancen schaffen. Das ist der Neustart, den Europa jetzt braucht”, so Phil Hackemann, der einer der Vorgänger von Tobias Weiskopf im Amt des Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der JuLis ist.

Tobias Weiskopf als Stellv. Bundesvorsitzender der JuLis bestätigt

An diesem Wochenende haben die Jungen Liberalen (JuLis), Jugendorganisation der Freien Demokraten, in Halle (Saale) ihren 66. Bundeskongress veranstaltet. Unter dem Motto „Freiheit (ent)steht unter Druck“ kamen rund 600 Junge Liberale aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen.
Am Freitag, 24.3. wurde der neue Bundesvorstand der JuLis gewählt. Als Bundesvorsitzende wurde Franziska Brandmann im Amt bestätigt. Die Doktorandin der Politikwissenschaft ist bereits seit 2021 Vorsitzende des Verbands. Auch Tobias Weiskopf aus Allershausen stellte sich dabei erfolgreich zur Wiederwahl als stellvertretender Bundesvorsitzender. Der 25-jährige Student der Wirtschaftspädagogik wurde mit großer Mehrheit für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt.

„Als Junge Liberale sehen wir die Freien Demokraten und den politischen Liberalismus in Deutschland mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Wir wollen unseren Anteil leisten, um in der Zeitenwende Lösungen für die Probleme zu liefern, die unsere Gesellschaft bewegen. Was es jetzt für die FDP braucht, ist die Lust am Gestalten, denn dafür wurde die Partei in die Bundesregierung gewählt“, so Weiskopf nach seiner Wahl.

Foto: Caro Ommer

 

Große Busumfrage – ÖPNV im Landkreis Freising besser machen

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Bereits 2020 haben die Kreisräte Susanne Hartmann und Tobias Weiskopf im Kreistag beantragt, dass eine Busumfrage durchgeführt wird. Der Planungsausschuss erachtete dies für zu aufwendig und nicht notwendig. Da die beiden aufgrund ihres Einsatzes jedoch zunehmend Nachrichten mit Verbesserungsideen und Beschwerden erreicht haben, starteten die zwei FDP-Kreisräte ein solches Vorhaben kurzerhand selbst.

Nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Bayern (BayÖPNVG) ist der Landkreis Freising nämlich Aufgabenträger des allgemeinen ÖPNV. Das heißt der Kreistag entscheidet, wann, wohin und wie oft ein Bus fährt. Damit die Kreisräte den Nahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger bessern machen können, müssen sie allerdings wissen, wo Probleme auftreten und welche Bedürfnisse die Fahrgäste haben.

„Immer wieder beklagen Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern, dass die Fahrzeiten der Busse nicht mit den Schulzeiten zusammenpassen. So gibt es regelmäßig größere Wartezeiten zwischen Schulschluss und Abfahrtszeit. In ungünstigen Fällen wird der Bus nur knapp verpasst, da dieser kurz vor Schulschluss abfährt. Zu Randzeiten und am späten Nachmittag werden einige Gebiete des Landkreises nur sehr spärlich bedient, sodass viele Kinder und Jugendliche aufs Elterntaxi zurückgreifen müssen“, moniert Susanne Hartmann, erste Bürgermeisterin der Gemeinde Fahrenzhausen, die selbst Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern ist.

FDP-Kreisräte Hartmann und Weiskopf checken, ob Busfahrplan und Schulzeiten zusammenpassen

„Einige Buslinien im Landkreis, insbesondere im Schulbusverkehr, sind regelmäßig überfüllt. Gerade jüngere Schüler müssen stehen, können sich aber nicht richtig an den oben angebrachten Haltegriffen festhalten. Schüler aus sehr ländlichen Gegenden beklagen zudem, dass ihre Dörfer nur zu den Hauptzeiten angefahren werden, auch hier könnten Optimierungen bei der Streckenführung sinnvoll sein. Mit der Umfrage sollen in einem ersten Schritt Probleme ausfindig gemacht werden und auf Basis der Daten Verbesserungen erarbeitet werden“, erklärt FDP-Kreisrat Tobias Weiskopf.

Mithilfe der Busumfrage sollen nun Verbesserungen im Hinblick auf Abfahrtszeiten, Streckenführung, Sicherheit und Komfort angeregt werden. Die Ergebnisse werden in den nächsten Monaten veröffentlicht und dem Landratsamt zur Verfügung gestellt. Die Daten können dann bei der Umgestaltung der Fahrpläne und Angebotsverbesserungen berücksichtigt werden.

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Weiskopf mit Delegation in Georgien: europa- und geopolitisch wichtige Reise

Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist eine fünfköpfige Delegation der Jungen Liberalen die vergangenen Tage in Georgien gewesen. Mit dabei FDP-Kreisrat Tobias Weiskopf, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der JuLis ist. Dabei haben die Liberalen aus Deutschland zwanzig Jugendlichen aus Georgien in einem dreitägigen Workshop Einblicke in ihre Organisation gegeben und anhand von Best Practice Beispielen fortgebildet. Ebenso stand ein Austausch mit der Parteiführung der fünf liberalen Parteien Gerogiens sowie Teilnehmer der Sicherheitskonferenz für die Region am Schwarzen Meer auf der Agenda.

Weiskopf erklärt dazu: „Wer durch die Straßen Tiflis‘ geht, merkt sofort: Georgien steht eng an der Seite der Ukraine im Kampf um die Werte der Freiheit und Demokratie. Es bekennt sich zur westlichen Wertegemeinschaft. Trotzdem und trotz der ständigen Bedrohung durch Russland erhält Georgien aus Deutschland und Europa kaum Aufmerksamkeit. Als Junge Liberalen wollen wir die strategische Partnerschaft mit unseren georgischen Freundinnen und Freunden deshalb massiv ausweiten. Die Mitgliedschaft Georgiens in der EU muss für die Bundesregierung zu einer Herzensangelegenheit werden. Wir wollen alles dafür tun, um die liberalen Parteien Georgiens auf ihrem Weg in die EU zu begleiten.“

Auch in Zukunft wollen die JuLis das Land im Südkaukasus besuchen und politisch unterstützen.

Die Leiterin des Büros der Naumann-Stiftung in Georgien, Katrin Bannach (ganz links), die Parteiführung der fünf georgischen liberalen Parteien, die Mitglied der ALDE sind, die Delegation der Jungen Liberalen (Tobias Weiskopf dritter von rechts).

Die Leiterin des Büros der Naumann-Stiftung in Georgien, Katrin Bannach (ganz links), die Parteiführung der fünf georgischen liberalen Parteien, die Mitglied der ALDE sind, die Delegation der Jungen Liberalen (Tobias Weiskopf dritter von rechts).

Tobias Weiskopf zum Stv. Bundesvorsitzenden der JuLis gewählt

An diesem Wochenende haben die Jungen Liberalen (JuLis), Jugendorganisation der Freien Demokraten, in Kassel ihren 65. Bundeskongress veranstaltet. Unter dem Motto „Wandel braucht Handeln – Partei für die Zukunft ergreifen“ kamen über 800 Junge Liberale aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen.
Am Freitag, 4.11. wurde der neue Bundesvorstand der JuLis gewählt. Als Bundesvorsitzende kandidierte Franziska Brandmann zur Wiederwahl. Die seit November 2021 amtierende Doktorandin der Politikwissenschaft wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Nach zwei Jahren als Beisitzer im Bundesvorstand wurde Tobias Weiskopf nun als stellvertretender Bundesvorsitzender gewählt. Neben seinem Engagement bei den Jungen Liberalen ist der 24-jährige Student aus Allershausen seit 2020 Kreisrat für den Landkreis Freising und Stv. Kreisvorsitzender der FDP.
„Der politische Liberalismus hat Hochkonjunktur: In Afghanistan und im Iran kämpfen Frauen für ihre Freiheit. In der Ukraine und in Belarus kämpfen die Menschen für ihre Freiheit. In China und Russland kämpft eine mutige Opposition für ihre Freiheit. Der Liberalismus ist gefragt, er wird gebraucht. Gemeinsam mit dem neuen Bundesvorstand werden wir uns deshalb an der Seite von Freiheitskämpfer weltweit für die liberale Demokratie stark machen“, so Tobias Weiskopf nach seiner Wahl.

Helmut Markwort (Landtag) und Frauke-Sophie Niesken (Bezirkstag) aufgestellt

Bei der Aufstellungsversammlung des FDP-Kreisverbandes Freising wurde der prominente Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort mit 100 Prozent der Stimmen zum Direktkandidaten für die Landtagswahl 2023 gewählt. Der amtierende Alterspräsident des Maximilianeums (85) stärkt den Einfluss von Freising in der bayerischen Landespolitik erheblich. Er plane sofort mit einem konsequenten Wahlkampf zu beginnen. „Ich bin noch immer beflügelt von dem 100 % Ergebnis und der positiven Zustimmung, die ich im Saal gespürt habe. Im Wahlkampf werde ich den Bürgern FDP PUR anbieten“, so sein Statement nach der Wahl.

Als Listenkandidat für den Landtag wurde der FDP-Kreisvorsitzende Timo Ecker gewählt. In seiner programmatischen Rede betonte er, dass sein Hauptaugenmerk auf einer vernünftigen Jagdpolitik liege, da die CSU dies jahrelang vernachlässigt habe. „Jäger haben die eine große Verantwortung. Sie versuchen täglich das Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft, Walbauern, Natur und Wildtieren zu wahren und sind ein entscheidende Faktor im Klima- und Naturschutz“, erklärt Ecker. Der 27-Jährige weiter: „Deswegen kann es nicht sein, dass Jungjäger in ihrer Ausbildung geraten bekommen ihre Tätigkeit nicht unüberlegt öffentlich zu machen. Die FDP muss hinter den Jägern stehen und sie vor ideologischen Angriffen und lähmender Bürokratie schützen.“

Für die Bezirkstagswahl, die ebenfalls nächstes Jahr stattfindet wurde die 28-jährige Juristin Frauke-Sophie Niesken (Direktkandidatin) aus Freising und die amtierende Bürgermeisterin von Fahrenzhausen Susanne Hartmann (Listenkandidatin) aufgestellt. Nieskens machte in ihrer Rede deutlich, dass insbesondere im sozialen Bereich der Bezirk eine Schlüsselrolle einnimmt: „Bereits in der Vergangenheit ist deutlich geworden welche wichtige Bedeutung die Arbeit des Bezirks im Bereich Soziales und Bildung von Menschen mit Behinderung hat. Sei es in der Schaffung eines Krisentelefons oder im Ausbau der Förderung von Menschen mit Behinderung. Diese Wichtigkeit gilt es gegenwärtig und zukünftig zu erkennen und weiter auszubauen und zu unterstützen. Es ist mein Ziel im Bezirkstag, genau hier anzusetzen und den Bereich Soziales und Bildung weiter auszubauen.“

Der FDP-Kreisverband Freising sieht sich mit diesem Team aus Jung und Alt, aus Frauen und Männern, gut gerüstet für die politische Auseinandersetzung in den nächsten Monaten.

Hartmann besucht Feuerwehren in der Gemeinde Fahrenzhausen

Susanne Hartmann war am Sonntag, den 11. September 2022 am gut besuchten Tag der offenen Tür der FFW Fahrenzhausen-Viehbach vor Ort, um bei persönlichen Gesprächen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde kennenzulernen. Darüber hinaus gab es eine Vielzahl an Gesprächen mit Feuerwehrleuten aus den verschiedensten FFWs der Gemeinde Fahrenzhausen.

„Die Feuerwehr ist kein Verein, sondern eine Organisation mit Sicherheitsaufgaben unter der Trägerschaft der Gemeinde und gewährleistet – für uns alle – neben der Gefahrenabwehr in vielen alltäglichen Bereichen, den Brand- und Katastrophenschutz“, bekundet Hartmann. „Die immer häufiger auftretenden Unwetterlagen, wie Sturm, Starkregen und Blitzeinschläge, nehmen in Häufigkeit und Intensität spürbar zu. Bei jedem Schadensereignis wird unsere Feuerwehr auf ein Neues gefordert.“

Zu unser aller Sicherheit wird die ehrenamtliche Arbeit der vielen freiwilligen Frauen und Männer in Zukunft einen immer wichtiger werdenden Stellenwert in unserem Sicherheitsgefüge einnehmen. 

„Deshalb sehe ich es als meine Pflicht an, diese Arbeit engagierter Mitmenschen zum Wohle der Allgemeinheit zu unterstützen“, so Susanne Hartmann.

Dies bedeutet für Susanne Hartmann, dass die gute Ausstattung unserer Feuerwehr auf hohem Niveau gehalten und dort wo Bedarf ist, entsprechend optimiert oder aufgestockt werden muss.

Sehr gefallen hat Susanne Hartmann auch die gute Jugendarbeit. Ein wichtiges Anliegen der Jugendfeuerwehr besteht darin, dass die Jugendlichen an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden. „Hier können bestimmt noch mehr Jungen und Mädchen mitmachen, damit wir auch morgen noch über genug Feuerwehrleute verfügen“, ruft Susanne Hartmann zur Anmeldung von Jungen und Mädchen ab 14 Jahren bei den fünf Feuerwehren der Gemeinde Fahrenzhausen auf.

„Die Jugendfeuerwehr ist auch für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig“, so Hartmann und weiter: „Ich habe großen Respekt vor den Frauen und Männern der Feuerwehr. Vor ihrem Mut, sich in gefährliche Situationen zu begeben“.

Auch alle anderen Ortsteilfeuerwehren hat die Bürgermeisterkandidatin und Kreisrätin in den letzten Wochen besucht.

Parkschein per Handy-App in Moosburg

Das Lösen eines Parktickets kann durch Digitalisierung des Vorgangs sehr viel komfortabler werden.

Heute steigt der Parkende aus dem Auto aus, läuft zum Parkautomaten, wirft einen ganzen Euro ein, weil das nötige Kleingeld gerade nicht parat ist, ärgert sich auf dem Weg zurück zum Auto darüber, legt das Ticket unter die Windschutzscheibe und kann dann erst in die Stadt laufen.

Unser Stadtrat aus Moosburg, Philipp Fincke, wollte das ändern und stellt sich den Vorgang in Zukunft folgendermaßen vor.

„Ich parke, steige aus dem Auto, in der Zwischenzeit wähle ich auf meinem Handy aus, dass ich jetzt gerade parke. Fertig. Wenn ich zurückkomme, gebe ich darüber der Park-App Bescheid und die Parkdauer wird minutengenau abgerechnet. Kein Hin-und-Her-Gelaufe, kein nerviges Kleingeld-Gesuche. Idealerweise kann ich auch vorab eine gewisse Dauer der Parkzeit auswählen und diese von überall aus verlängern.“

Für eine solche Lösung gibt es verschiedene Anbieter. Fincke hat die bereits umsetzenden Städte Erding und Pfaffenhofen um ein Statement zu ihrem jeweiligen Anbieter gebeten. Die Résumés fallen ganz unterschiedlich aus. Aufgrund der guten Erfahrung orientierte sich unser Stadtrat mit seinen vorgeschlagenen Kriterien an denen von Pfaffenhofen.

„Ich würde mich freuen, wenn wir unseren Bürgern in Zukunft diesen für die Stadt sehr günstigen Service bieten würden und bitte daher um Zustimmung zu meinem Antrag.“ Schließt Fincke seine Begründung zu seinem Antrag „Smart City – digitales Parkticket“.

Der Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dollinger,

liebe Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

als Stadtrat und Referent für Digitalisierung stelle ich folgenden Antrag:

1) Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung alle geeigneten Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen zusammen zu tragen.

2) Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, Angebote von Anbietern für digitales Parken einzuholen und die Ergebnisse dem Stadtrat vorzulegen.

3) Der Stadtrat beschließt folgende Merkmale für ein passendes Angebot.

  1. Kein Aufpreis für Endverbraucher
  2. Keine anfänglichen Kosten, d.h. Beschilderung an Automaten durch Anbieter
  3. Minimale laufende Gebühren für Stadt
  4. Umsetzung von digitalen Parkberechtigungen für Anwohner, Dauerparker, etc.
  5. Einbindung der Kontrollmöglichkeit in bestehendes Material bei Parkraumüberwachung
  6. Benutzerfreundlichkeit
  7. Verschiedene Bezahlmöglichkeiten für den Bürger und gewerblichen Nutzer (paypal, Kreditkarte, auf Rechnung)
  8. Zentraler Kundenservice durch App-Anbieter
  9. Mahnwesen durch App-Anbieter“

Der Stadtrat beschloss den Antrag in abgewandelter Form am 10.05.2021 einstimmig und beauftragte direkt den Anbieter „PayByPhone“.

Mit der Inbetriebnahme des Parkticket-Systems ist im Sommer 2022 zu rechnen.


UPDATE:

Parkschein per Handy-App lösen: In Moosburg ist das ab sofort möglich (Bericht im Freisinger Tagblatt)

Mehr Bäume in die Innenstadt

Der Wunsch mehr Bäume in die Innenstadt zu bekommen, war eines der wichtigsten Punkte im Wahlprogramm der FDP für die Kommunalwahl. Ein Argument, dass immer wieder angeführt wird, warum keine oder nur sehr wenig Bäume fest gepflanzt werden können, ist, dass durch die verschiedenen Leitungen, die im Boden verlaufen, kein Platz für entsprechend große Wurzelräume sei.

„In vielen Gesprächen, wurde mir von den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Touristen klargemacht, dass die Innenstadt grüner werden muss“, so unser Stadtrat Dr. Jens Barschdorf. „Gerade der Bereich zwischen Hofapotheke und Amtsgerichtsgasse wird htäufig als abschreckendes Beispiel mit seinem sehr breiten, sehr einheitlichen Belag angeführt. Dieser strahlt zudem in den zu erwartenden heißeren Sommern auch stärker ab und wird so Hitzefallen in der Stadt erzeugen, was die Aufenthaltsqualität senken wird. Ähnliches ist auch für die weiteren Abschnitte in der Oberen Hauptstraße und den Marienplatz zu erwarten, sollte es hier zu keiner Begrünung kommen.“

Natürlich ist auch der FDP Freising bewusst, dass insbesondere auf Grund der bestehenden Strukturen, es nicht einfach wird genug Raum für neue Bäume im Bereich zwischen Amtsgerichtsgasse und Rathaus zu finden. Da jedoch auch die Leitungen im Bereich der unteren Hauptstraße und des Marienplatzes erneuert werden, hat sich unser Stadtrat entschieden einen Prüfantrag an die Verwaltung zu stellen.

„Ich wünsche mir, dass die Verwaltung prüft inwieweit sich unterirdisch verlaufende Kabelschächte und Leitungen verlegen lassen, so dass sich Platz für wenigstens zwei, bevorzugt jedoch deutliche mehr Bäume im Bereich der zukünftigen Fußgängerzone Untere Hauptstraße, sowie wenigstens drei Bäume im Bereich des Marienplatzes ergibt. Die Ergebnisse dieser Prüfung sollen dann dem Stadtrat vor dem Beschluss über die dazugehörigen Bauabschnitte vorgestellt werden. Ich denke, dass wir dadurch erreichen können, dass unsere Innenstadt noch attraktiver wird, und wir die größten Kritikpunkte am Innenstadtumbau so überkommen können.“

Barschdorf fordert besseres Baustellenmanagement

Freising ist eine Stadt voller Baustellen. Isarbrücke, Innenstadt, Wippenhauser Str. All diese Baustellen sind notwendig, oft allerdings auch mit Belastungen verbunden. Zudem erlebt man häufig, dass Baustellen wenigstens scheinbar nicht aufeinander abgestimmt sind, so dass es zu zusätzlichen Problemen für Anwohner kommt. „Ursprünglich hätte diesen Montag sowohl die Karlwirtkreuzung als auch der Tunnel der Westtangente gesperrt werden, dies wurde noch am Freitag so angekündigt und in der Presse veröffentlicht. Dass man dann die Wartung des Tunnels verschoben hat, war sehr vernünftig, da dies sonst zu weiteren massiven Verkehrsproblemen geführt hätte.“, so der FDP Stadtrat Jens Barschdorf.

„Auch weitere Baustellen, wie beispielsweise die erwartete Baustelle am Neustifter Feld ruft schon jetzt Furcht vor chaotischem Baustellenverkehr hervor. Auch wenn heute schon versucht wird, den Baustellenverkehr sinnvoll zu leiten, gibt es immer wieder Probleme und Unfälle, gerade wenn Anliegerstraßen oder Straßen ohne abgegrenzte Fuß- und Radwege für den Baustellenverkehr genutzt werden müssen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn auf diesen Wegen weitere Baustellen vorgehalten sind. Ich bin deshalb der Meinung, dass wir insgesamt ein besseres Baustellenmanagement benötigen.“, so der Stadtrat weiter.

Der hierzu nun eingereichte Antrag sieht vor, dass eine Baustellen-, Baustellenverkehr- und Umleitungsstreckenkarte für das gesamte Stadtgebiet eingerichtet wird. Auf Basis dieser Karten sollte die Stadt dann einen besseren Überblick erhalten, wenn es um die Genehmigung neuer Baustellen geht, die mit einer Verengung der Straßen und/oder ihrer Sperrung verbunden sind.

Barrierefreien Bahnhof für Eching

Die FDP Eching fordert einen barrierefreien Bahnhof für Eching und eine verbesserte Verbindung zu den nördlichen Ortsteilen

Die FDP hat im Juli 2022 einen inzwischen den dritten Antrag im Gemeinderat eingebracht, wo es um einen barrierefreien Bahnhof in Eching und um eine bessere Anbindung der nördlichen Ortsteile geht. Vorangegangen sind Anträge vom 1.3.2016 und vom 15.4.2019, die auch einstimmig angenommen wurden, es tat sich bis dahin leider nichts.

Im Antrag vom 22.7.2022, den Heinz Müller-Saala im Gemeinderat eingebracht hat und der auch einstimmig angenommen wurde, geht es um die Einstellung der Finanzmittel im Haushalt der Gemeinde Eching für 2023.

Der Antrag lautet:

Die FDP Eching stellt den Antrag, dass im Haushalt 2023 Finanzmittel bereitgestellt werden, mit denen eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel des Barrierefreien Zugangs zum Bahnhof Eching durch den Bau einer Unterführung bereitgestellt werden. Dadurch soll gleichzeitig eine verbesserte Verbindung zu den nördlichen Ortsteilen sichergestellt werden (Wiederaufnahme und Erweiterung der Anträge vom 1.3.2016 und 15.4.2019).

Zur Begründung heißt es:

Wir sehen aufgrund der aktuellen und zukünftigen Situation, dass immer mehr Bürger – mit und ohne Behinderung – auf den ÖPNV umsteigen werden und müssen. Gleichzeitig sehen wir, dass auch das Fahrrad weiter an Bedeutung gewinnt und wir müssen die Wohngebiete nördlich der Bahn und die nördlichen Ortsteile besser an den Hauptort Eching anbinden.

Die Ziele sind:

  1. Neu geschaffener Zugang zu den Bahnsteigen für mobilitätseingeschränkte Menschen
  2. Optimierte und sichere Anbindung an die z.T. schon bestehende Radwege der Gemeinde und die Koordinierung mit dem Radwegekonzept
  3. Ein späterer Ausbau mit Aufzügen zu den Bahnsteigen müsste mit der Deutschen Bahn AG geplant werden
  4. Die Mobilitätsbeauftragte der Gemeinde Eching sollte in allen Planungsphasen mit einbezogen werden und im Gemeinderat darüber berichten.

Dass auch die Deutsche Bahn AG mitziehen muss, ist uns, den Antragstellern, als auch dem Gemeinderat bewusst.

Es muss aber jetzt gehandelt werden, damit die großen Aufgaben betreffend Verkehr und Umweltbelastung umgesetzt werden. Der Beitrag der FDP ist beispielhaft.

FDP Freising wählt neuen Ortsvorstand

Am 20. April traf sich der Ortsverband der FDP Freising zu ihrer Hauptversammlung. Nach vier Jahren ohne Neuwahlen bedingt durch die Pandemie wurde nun ein neuer Vorstand gewählt. Der alte Ortsvorsitzende Dr. Jens Barschdorf begrüßte die knapp 15 Anwesenden und blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf vier erfolgreiche Jahre zurück: „Wir haben gemeinsam viele erfolgreiche Wahlkämpfe mit einer unglaublichen Zahl von Infoständen und Veranstaltungen gestaltet und uns in allen Wahlen verbessert. Das spiegelt sich auch in den Mitgliederzahlen wieder, die sich von 19 auf 51 fast verdoppelt haben.“

Aber auch politisch seien die vergangenen Jahre sehr erfolgreich gewesen. „Wir haben viele Projekte der Stadt zum Teil kritisch, zum Teil positiv begleitet, sei es bei der Innenstadtsanierung, dem Domberg oder bei der Förderung des Sports. Diesen Weg möchte ich als Stadtrat weitergehen. Wir brauchen neuen Wohnraum, der sich aber in die bestehenden Strukturen einfügen muss. Wir müssen auch bezahlbaren Wohnraum schaffen und Genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern, wobei wir zukunftsfähige Anforderungen stellen sollten und nicht unnötig hohe, damit der Wohnraum auch bezahlbar bleibt.“

Das große Thema in Zukunft wird sicher die Eventarena sein. Hierzu erklärte Jens Barschdorf, dass er die Eventarena positiv begleiten wird. „Es ist sehr bedauerlich, dass manche Kräfte im Stadtrat das Projekt scheinbar nur deshalb ablehnen, weil es am Flughafen entstehen soll, statt sich objektiv mit Pro und Contra einer solchen Eventhalle auseinanderzusetzen. Sonst würden sie feststellen, dass die Halle für Freising fast ausschließlich positive Effekte haben wird, welche die wenigen negativen bei Weitem überwiegen.“ Timo Ecker, Kreisvorsitzender der FDP Freising und Wahlleiter, stimmte dem zu: „Die Fundamentalopposition einiger stört mich gewaltig. Hier werden viele fadenscheinige Argumente gegen das Projekt angeführt, um zu verschleiern, dass der Widerstand rein ideologisch getrieben ist!“

Barschdorf bedankte sich bei seinem alten Team mit Anna-Maria Sahlmüller, Dr. Martin Alberti, Burkard Heckelbacher und Sebastian Lanzinger, die alle nicht mehr antraten.

Bei der folgenden Wahl wurde Barschdorf in seinem Amt bestätigt, zudem wurden die Hallbergmooserin Eva-Maria Schmidt und die Freisingerin Frauke-Sophie Nieskens als Stellvertreterinnen und Martin Schädlich (aus Freising) als Schriftführer gewählt. „Bildung ist so zentral. Jedes einzelne Kind hat es verdient, dass es die Lust am Lernen behalten darf und Selbstwirksamkeit erfährt. Über alle Schulformen hinweg.“ so Schmidt, die den Bezirk Oberbayern im Landesfachausschuss „Weltbeste Bildung für Jeden“ der FDP Bayern vertritt. Auch eine solide Haushaltsführung, so Nieskens, stehe ganz oben auf der Agenda der FDP, wenn auch Corona und der Krieg in der Ukraine andere Prioritäten verlange.

Zum Ortsverband Freising der FDP gehören neben der Stadt Freising auch die Gemeinden Hallbergmoos und Marzling.