Behördenbox kommt: Kreisausschuss beschließt FDP-Idee

Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Beschaffung einer Behördenbox mit 24/7-Service am Landratsamt, wie es von der FDP seit langem gefordert wird, beschlossen. Zur Einführung dieses Dokumentenausgabesystems erklärt der FDP-Kreisrat Tobias Weiskopf:

„Lange habe ich für die Idee einer Behördenbox am Landratsamt geworben, zuletzt ganz bewusst als zentrales Element im Kommunalwahlkampf. Umso mehr freut es mich, dass die Verwaltung diesen Ansatz jetzt aufgreift und umsetzt. Manchmal setzen sich gute Ideen einfach durch, ganz ohne zusätzlichen Antrag.
Die Behördenbox bringt einen echten Mehrwert im Alltag. Dokumente können künftig rund um die Uhr abgeholt werden, flexibel und ohne Wartezeiten. Das ist ein spürbarer Fortschritt für ein bürgerfreundliches Landratsamt.
Jetzt gilt es, diesen Weg weiterzugehen mit mehr digitalen Angeboten und verbesserten Abläufen. Die Behördenbox ist dafür ein sehr guter Anfang.“

Rendering der FDP

FDP-Antrag umgesetzt: Bürgerinfoportal ist online

Mehr Transparenz im Landkreis: Bürgerinformationsportal startet

Hartmann und Weiskopf haben nicht locker gelassen: FDP-Antrag nach über 5 Jahren umgesetzt

Freising, 24. Februar 2026 – Was lange währt, wird endlich gut: Das Bürgerinformationsportal des Landkreises Freising ist online. Alle Bürger können das Portal unter www.kreis-freising.de/buergerinformationsstelle abrufen. Grundlage dafür war ein Antrag der FDP-Kreisräte Susanne Hartmann und Tobias Weiskopf aus dem Jahr 2020, der mehr Transparenz und Bürgernähe im Kreistag zum Ziel hatte.

Bereits zu Beginn der Amtsperiode hatten Hartmann und Weiskopf gefordert, alle in öffentlicher Sitzung behandelten Dokumente sowie die Protokolle der öffentlichen Sitzungen online zugänglich zu machen – über ein zentrales Rats- und Bürgerinformationssystem mit Suchfunktion, wie es in vielen Kommunen bereits zur Verfügung steht. Die Mehrheit der Kreisräte stimmte damals für die Realisierung eines solchen Angebots, doch die Umsetzung ließ auf sich warten.

Kreisrat Tobias Weiskopf

Was lange währt, wird endlich gut! Es war einer meiner ersten Anträge im neuen Kreistag. Umso mehr freut es mich, dass wir heute sagen können: Das Portal ist endlich online. Damit erhalten Bürger nun die Möglichkeit, sich direkt und eigenständig über Beratungen, Beschlüsse und Hintergründe zu informieren. Politische Entscheidungen werden nachvollziehbar, Verwaltungshandeln wird transparenter. Damit folgt der Landkreis bewährten Beispielen aus anderen Kommunen und stärkt die demokratische Teilhabe vor Ort“, erklärt Kreisrat und Landratskandidat Tobias Weiskopf.

Immer wieder hat sich die Einführung aus unterschiedlichen Gründen verzögert. Doch die beiden FDP-Kreisräte haben nicht locker gelassen und regelmäßig bei der Verwaltung nachgehakt. Zuletzt fehlte noch die Freigabe der Protokolle durch den Landrat. Nun ist es nach über fünf Jahren endlich so weit. Die FDP dankt dem Sitzungsdienst, dass im Dialog mit Kreisrat Weiskopf eine gute Lösung gefunden werden konnte, sodass das Portal noch in dieser Kreistagsperiode – vor der Wahl eines neuen Kreistags – online gehen konnte.

Weiskopf will Landratsamt mit digitalem Freising-Portal zum modernsten in Bayern machen

Öffnungszeiten, die für Berufstätige schwer machbar sind und mit Familie oder Ehrenamt kollidieren. Wartezeiten trotz Termin. Und oft fehlende Informationen zum Stand des eigenen Antrags. Für viele Bürger ist der Behördengang im Landratsamt eine zeitliche Herausforderung, nicht selten braucht es Geduld und gute Nerven. Tobias Weiskopf, Landratskandidat der FDP, hat nun eine konkrete Antwort darauf entwickelt: ein digitales Freising-Portal.

„Ich wollte nicht nur Konzepte beschreiben, sondern zeigen, wie eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung konkret funktionieren kann“, erklärt Tobias Weiskopf, Kreisrat und Landratskandidat. „Viel zu oft höre ich, warum eine gute Idee angeblich nicht umgesetzt werden kann. Statt dieses reflexhaften ‚Das geht nicht‘ habe ich mich hingesetzt und ein Online-Portal für den Landkreis programmiert. So wird für alle greifbar, was heute möglich wäre und welchen Mehrwert das für die Bürger bringt. Und dann schauen wir gemeinsam, wie wir es Schritt für Schritt realisieren.“Mit dem selbst programmierten Online-Portal bildet Weiskopf Verwaltungsprozesse vollständig digital ab. Bürger können bereits heute in der Demo unter freisingportal.de testen, wie moderne Abläufe aussehen: digitale Antragstellung mit verständlicher Schritt-für-Schritt-Führung, Online-Terminvereinbarung mit sofortiger Anzeige freier Zeitfenster, ein persönliches Dashboard mit allen laufenden Vorgängen, Statusanzeigen in Echtzeit, sichere Dokumentenübermittlung, digitale Gebührenzahlung sowie automatische Benachrichtigungen. Besonderer Wert wurde auf klare Sprache, Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit gelegt. Das Portal ist bewusst ohne Verwaltungsjargon gestaltet und intuitiv aufgebaut. Auch internationale Fachkräfte, Senioren oder Menschen mit Einschränkungen sollen unkompliziert Zugang finden.

Digital oder persönlich vor Ort – jeder, wie er möchte.

Weiskopf betont, dass Digitalisierung nicht den persönlichen Kontakt ersetzt. Vielmehr gehe es darum, Wahlfreiheit zu schaffen und sich an den Lebensrealitäten der Menschen zu orientieren. „Wer ins Landratsamt kommen möchte, bekommt weiterhin einen persönlichen Ansprechpartner“, so Weiskopf. „Aber wer es online erledigen will, soll das rund um die Uhr tun können – ohne Papierformulare und Wartezeiten.“Digitalisierung bedeutet für Weiskopf mehr, als Behördengänge lediglich ins Internet zu verlagern. Auch die internen Abläufe sollen konsequent optimiert werden. „Mir geht es nicht nur um digitale Formulare, sondern um schlanke, durchgängig digitale Prozesse im Hintergrund. Wenn wir die Strukturen modernisieren, gewinnen unsere Mitarbeiter mehr Zeit für das Wesentliche: eine schnelle und lösungsorientierte Unterstützung der Bürger.“

Behördenbox: Service auch außerhalb der Öffnungszeiten

Ergänzen wollen die Freien Demokraten das Portal durch die Einführung einer sogenannten Behördenbox, vergleichbar mit einer Packstation. Dokumente wie Führerscheine, Kfz-Kennzeichen oder Genehmigungen könnten nach digitaler Benachrichtigung sicher und flexibel abgeholt werden – auch abends oder am Wochenende. Das schaffe weniger Wartezeiten, vermeide unnötige Zweittermine und ermögliche einen effizienteren Personaleinsatz.

 

Anspruch: Modernste Kreisverwaltung Bayerns

Für die FDP Freising ist klar: Moderne Verwaltung ist kein Schlagwort, sondern eine Frage des politischen Willens. „Wir können im Landkreis Freising zeigen, dass moderne Verwaltung gelebte Praxis ist“, betont Weiskopf. „Ich möchte das Landratsamt Freising zur modernsten und bürgerfreundlichsten Verwaltung in Bayern entwickeln.“

Mit dem digitalen Freising-Portal und der Behördenbox legt die FDP Freising ein detailliert ausgestaltetes Konzept vor, das Serviceorientierung, Effizienz und Transparenz verbindet – und den Landkreis Freising fit für die Zukunft machen soll.

FDP-Duo macht Sparvorschläge für Kreishaushalt

Unser Beitrag zur Haushaltskonsolidierung im Landkreis Freising

Die geplante Erhöhung der Kreisumlage um 4,5 Prozentpunkte bringt viele Kommunen im Landkreis Freising an ihre finanziellen Grenzen. Eine derart hohe Belastung gefährdet nicht nur die Handlungsfähigkeit der Gemeinden, sondern schränkt auch die Gestaltungsmöglichkeiten für wichtige Zukunftsprojekte vor Ort massiv ein. Deshalb können unsere beiden FDP-Kreisräte Tobias Weiskopf und Susanne Hartmann den vorgelegten Haushaltsentwurf in seiner jetzigen Form nicht mittragen. Ihr Ziel ist ein nachhaltig gestalteter Haushalt, der finanzielle Spielräume sichert und den Landkreis zukunftssicher aufstellt.

Tobias Weiskopf und Susanne Hartmann haben daher 27 konkrete Sparvorschläge erarbeitet und der Verwaltung zur Prüfung vorgelegt. Ihre Maßnahmen basieren auf drei klaren Grundsätzen:

1.Belastung der Kommunen minimieren – Eine maßvolle Kreisumlage ist entscheidend, um die finanzielle Stabilität der Städte und Gemeinden zu bewahren.

2.Priorisieren und effizient handeln – Investitionen und Ausgaben müssen nach Dringlichkeit und Nutzen bewertet werden. Nicht jede geplante Maßnahme ist in der aktuellen Situation notwendig.

3.Langfristig denken – Der Haushalt sollte nicht nur auf kurzfristige Entlastung abzielen, sondern eine Perspektive bis 2030 bieten.

Die zentralen Maßnahmen der FDP-Kreisräte:

Die Kreisräte schlagen vor, Investitionen wie den Erwerb neuer Verwaltungsgebäude oder den Neubau bestimmter Infrastrukturen zeitlich zu strecken, wenn keine akuten Notwendigkeiten bestehen. Auch kleinere Zuschüsse und freiwillige Leistungen, die außerhalb des Landkreises erbracht werden oder für die es Alternativen gibt, sollen reduziert oder gestrichen werden. Zudem sehen sie Potenzial, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit effizienter zu gestalten, etwa durch digitale Lösungen und sparsamere Ressourcennutzung.

Ein weiterer Fokus der FDP-Kreisräte liegt auf der Überprüfung von deutlichen Kostensteigerungen, die in einigen Bereichen zwischen 20 und 200 Prozent liegen. Diese Erhöhungen müssen plausibel begründet und, wo möglich, korrigiert werden. Besonders im öffentlichen Nahverkehr setzen die Kreisräte auf pragmatische Ansätze wie den Einsatz von Gebrauchtfahrzeugen und die Nutzung von Reisebussen für Stoßzeiten, um Kosten zu senken, ohne das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken.

Zukunft gestalten – mit Verantwortung

Das Ziel der FDP-Kreisräte Tobias Weiskopf und Susanne Hartmann ist ein Haushalt, der verantwortungsvoll mit den Ressourcen des Landkreises umgeht, ohne die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu gefährden. Für die kommenden Jahre fordern sie eine strategische Haushaltsplanung mit klaren Prioritäten und mehr Transparenz. Nur so können die Herausforderungen bewältigt werden, ohne die Kommunen zu überlasten.

Ausführliche Informationen zu den Sparvorschlägen der FDP-Kreisräte auf der Webseite von Tobias Weiskopf: Zum Blog.

Neuer Kreisvorstand: Timo Ecker geht mit motiviertem Team an den Start

Kreisvorsitzender Timo Ecker im Amt bestätigt – Neuer Vorstand legt Fokus auf Kommunalwahl und Kampagnenfähigkeit

Freising, 7.11.2024 – Der Kreisverband der FDP Freising hat bei seiner Kreisjahreshauptversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch den Grundstein für die kommenden Wahlkämpfe gelegt. Timo Ecker wurde mit großer Mehrheit als Kreisvorsitzender bestätigt. Auch Tobias Weiskopf erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder und wurde einstimmig zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Mit einem klaren Mandat und frischen Kräften startet das neue Team nun die Vorbereitungen für die Bundestags- und Kommunalwahl.

Strategischer Ausbau für Wahlkämpfe

Die FDP Freising sieht sich gut aufgestellt: Die Kasse des FDP-Kreisverbands ist für die Bundestagswahl 2025 und die Kommunalwahl 2026 gut gefüllt. Geplant ist in Kürze, gemeinsam mit den FDP-Verbänden Schrobenhausen und Pfaffenhofen im Wahlkreis einen Direktkandidaten für die Bundestagswahl aufzustellen. Gleichzeitig liegt der Fokus auf der Kommunalpolitik. Tobias Weiskopf, der 2020 als Landratskandidat antrat und als FDP-Kreisrat im Kreistag tätig ist, wird als Stellvertreter den Ausbau der liberalen Mandate im Landkreis vorantreiben. „Unsere Arbeit zeigt, dass liberale Stimmen auf kommunaler Ebene gefragt sind – von modernen Schulen bis zu Verkehrslösungen, die Bus, Bahn und Auto im Blick haben“, so Weiskopf.

Erfolge und Engagement vor Ort

Neben den Erfolgen in den Stadträten von Freising und Moosburg ist die FDP Freising auch in vielen kleineren Gemeinden aktiv. Thorsten Harms, als Schatzmeister wiedergewählt, engagiert sich erfolgreich im Gemeinderat von Fahrenzhausen, während Heinz-Müller Saala als ältester Gemeinderat Deutschlands in Eching engagiert die Ortspolitik aufmischt. Die FDP-Kreisräte Weiskopf und Hartmann setzen im Kreistag einen Schwerpunkt auf die Themen Bildung und Mobilität und haben mit einer großen Busumfrage Impulse für den Ausbau des ÖPNV gegeben. „Eine gute Bildungsinfrastruktur und moderne Schulen sind unverzichtbar – ebenso wie bezahlbare und effiziente Busverbindungen. Und jetzt wo die finanzielle Situation im Kreis angespannt ist, drängen wir auf einen Haushalt, der den Kommunen noch Luft zum Atmen lässt“, betont Weiskopf.

Klare Haltung in Zeiten des Umbruchs – Antrag zur Vertrauensfrage im Bundestag

Nach dem Ende der Ampelkoalition sieht die FDP Freising es als ihre Verantwortung, die liberalen Prinzipien zu stärken und klare Positionen zu beziehen. Kreisvorsitzender Timo Ecker bedauerte in seiner Rede, dass Bundeskanzler Scholz nicht auf die Vorschläge von Christian Lindner eingegangen ist. „Die Wirtschaft ist derzeit die größte Baustelle,“ so Ecker. Die FDP sieht den Wohlstand in Deutschland gefährdet und fordert eine grundlegende Wende: „Wir brauchen solide Finanzen, keine neuen Schulden.“

Bereits beim Abschluss des Koalitionsvertrages mit SPD und Grünen sei der FDP klar gewesen, dass Kompromisse nötig sein würden und die Koalition, in der grundlegend unterschiedliche politische Positionen überwunden werden mussten, hat der FDP, ihren Wählern und Mitgliedern viel abverlangt. Doch während die wirtschaftliche Lage sich zunehmend verschlechtert habe, habe der Bundeskanzler jegliche nötige Kurskorrektur abgelehnt. Stattdessen habe Scholz seinen Finanzminister entlassen und somit den Vorschlag von Lindner, mit baldigen Neuwahlen einen geordneten Übergang zu ermöglichen, ausgeschlagen. Besonders kritisiert haben die Liberalen in der Aussprache, dass der Bundeskanzler die Vertrauensfrage nun bis ins neue Jahr hinauszögern will.

Die FDP Freising verabschiedete daher direkt einen Antrag, der Scholz auffordert, im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen und den Weg für Neuwahlen zu öffnen. „In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen braucht Deutschland eine klare, stabile und handlungsfähige Regierung“, heißt es im Antrag. Dieser wird am Wochenende als Dringlichkeitsantrag auf dem Landesparteitag der FDP Bayern eingereicht.

Erweiterte Vorstandsstruktur und neue Mitglieder

Die neue Vorstandsstruktur spiegelt das gestärkte Engagement und die Vielfalt der FDP Freising wider: Neben Timo Ecker und Tobias Weiskopf unterstützt Hanns-Peter Mederer als zweiter stellvertretender Vorsitzender künftig die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Erfolge der FDP Freising sichtbarer zu machen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken,“ erklärt Mederer. Tobias Eff, neu als dritter stellvertretender Vorsitzender und Nachfolger von Eva-Maria Schmidt, übernimmt die Organisation und Koordination von Veranstaltungen. Thorsten Harms bleibt Schatzmeister, Siegfried Hartmann übernimmt als Schriftführer die Protokollführung und unterstützt so die Vorstandsarbeit. Ergänzt wird der Vorstand durch vier engagierte Beisitzer: Laurenz Gehler, neu im Vorstand und Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis), sowie Thorsten Wesselborg, der ebenfalls neu im Team ist und seine IT-Kompetenz einbringt. Kristina Schneider, die bislang als stellvertretende Vorsitzende tätig war, wird als Beisitzerin künftig ihren Fokus auf den Aufbau eines Ortsverbands in Allershausen legen und den dortigen Austausch mit Vereinen und Bürgern fördern. Die erfahrene Hildegard Waschkowski, die als Beisitzerin wiedergewählt wurde, bringt zudem langjährige Expertise als „weltbeste Wahlkämpferin am Infostand“ in die Vorstandsarbeit ein.

„Die Freisinger FDP zeichnet sich durch engagierte, bürgernahe Vertreter aus, und wir freuen uns, dass wir mit zwei neuen Mitgliedern verstärkt worden sind – ein starkes Signal nach dem Ampel-Aus,“ so Timo Ecker. 

Der neue Vorstand stellt mit dieser Aufstellung die Weichen für eine starke Kampagnenfähigkeit und das Ziel, bei den kommenden Wahlen noch mehr Mandate im Landkreis zu gewinnen.



Freisinger Landtagskandidat Helmut Markwort auf Platz 5 der FDP-Liste

Helmut Markwort tritt bei der Landtagswahl auf Platz 5 der FDP-Liste für Oberbayern an. Listenkandidat Timo Ecker aus Haag an der Amper steht auf Platz 41. Für den Bezirkstag kandidiert die Freisinger Direktkandidatin Frauke-Sophie Nieskens auf Platz 24, Listenkandidatin Susanne Hartmann aus Hohenkammer auf Platz 34.

Bergen. Im tiefverschneiten Bergen im Chiemgau stellten die Freien Demokraten am Sonntag, 26.02.2023, ihre Listen für Oberbayern zur Landtags- und Bezirkswahl 2023 auf. Der Landesvorsitzende und Fraktionschef Martin Hagen, der als Spitzenkandidat am 8. Oktober 2023 ins Rennen um den Wiedereinzug geht, bildet zusammen mit seiner Kollegin Julika Sandt aus München das Spitzenduo. Der Focusgründer und Alterspräsident des Bayerischen Landtages, Helmut Markwort, wurde auf Platz 5 gewählt. Damit sicherte sich das Urgestein der FDP seinen Wunschplatz auf der Liste. Der Freisinger FDP-Kreisvorsitzende und Listenkandidat für den Landtag, Timo Ecker, erreichte in der Blockwahl Platz 41. Die Top10 der Landesliste wurde hälftig mit Männern und Frauen besetzt.

Helmut Markwort mit dem bayerischen FDP-Chef Martin Hagen

„Ich möchte durch meinen Wahlkampf so viele Stimmen einsammeln, dass ich einen weiteren Parteifreund oder eine Parteifreundin mit in den Landtag ziehe!“, schwor Markwort die rund 200 Delegierten bei der Wahlversammlung ein. Bei der Landtagswahl 2018 holte Helmut Markwort so viele Stimmen, dass er der FDP in den Landtag verhalf und selbst von Listenplatz 16 auf Platz 2 nach der Wahl vorgewählt wurde.
Das Bayerische Landtagswahlrecht hat eine Besonderheit: die Wähler können – im Unterschied zu anderen Wahlen – die Reihung der Kandidaten durch ihre Stimme beeinflussen. Entscheidend ist die Summe aus Erst- und Zweitstimmen. Deshalb ist es bei Landtagswahlen in Bayern wichtig, seinem gewünschten Kandidaten die Erst- und die Zweitstimme zu geben.
Ganz unverhohlen freut sich Helmut Markwort, der viel Zuversicht ausstrahlte, dass der Wiedereinzug der FDP-Fraktion gelingt, auf eine erneute  Eröffnungsrede als Alterspräsident im Landtag und sagte direkt nach seiner Wahl: „86 ist viel zu jung für den politischen Ruhestand! Ich bin seit November im Wahlkampf und die Aufholjagd der FDP Bayern beginnt heute!“.

Auch für die ebenfalls am 8. Oktober stattfindende Bezirkswahl konnte eine starke Liste aufgestellt werden:
Auf Platz 1 der Liste wurde mit 98,4% der Eichenauer Bürgermeister Peter Münster (56) gewählt. Münster, der bereits Bezirksrat ist, sagte zu seinen Herzensanliegen: „Nach Corona müssen wir die jugendpsychiatrischen Angebote deutlich ausbauen.“ Der erfahrene Kommunalpolitiker tritt für die FDP im Stimmkreis 120 Landsberg am Lech/Fürstenfeldbruck an. Auf Platz 2 der Liste tritt die Fraktionsvorsitzende im Bezirkstag und Bezirksvorsitzende, Barbara Gräfin von Baudissin-Schmidt (51), an: „Sowohl in der Altenpflege wie auch in der Eingliederungshilfe führt der Fachkräftemangel zu Verlusten bei den Betreuungsplätzen. Das können wir uns als Gesellschaft nicht leisten! Wenn die Angehörigen zur Pflege zu Hause bleiben müssen, verschärft sich der Fachkräftemangel in der Wirtschaft weiter. Hier brauchen wir pragmatische und kreative Lösungen.“, so von Baudissin-Schmidt. Mit der Rechtsanwältin Frauke-Sophie Nieskens (Platz 24) und der erfahrenen Kommunalpolitikerin Susanne Hartmann (Platz 34) steuert der Stimmkreis Freising zwei kompetente Frauen für den Bezirkstag bei.


Die Liste für den Landtag:
1 Martin Hagen, MdL (Rosenheim)
2 Julika Sandt, MdL (München-Giesing)
3 Britta Hundesrügge (Starnberg)
4 Dr. Michael Ruoff (München-Bogenhausen)
5 Helmut Markwort, MdL (Freising)
6 Uli Bode (Fürstenfeldbruck-Ost)
7 Felix Meyer (München-Moosach)
8 Susanne Seehofer (München-Mitte)
9 Theresa Ley (Neuburg-Schrobenhausen)
10 Jennifer Kaiser-Steiner (München-Milbertshofen)
11 Marco Deutsch (München-Land-Süd)
12 Jakob Schäuble (Ingolstadt)
13 Albert Duin, MdL (München-Pasing)
14 Valentin Clemente (Mühldorf am Inn)
15 Dr. Wolfgang Heubisch, MdL (München-Schwabing)
16 Anne Connelly (Erding)

41 Timo Ecker (Freising)
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste für den Bezirkstag Oberbayern
1 Peter Münster (Landsberg am Lech / Fürstenfeldbruck-West)
2 Barbara Gräfin von Baudissin-Schmidt (München-Giesing)
3 Daniel Reuter (Rosenheim-Ost)
4 Dr. Claus Wunderlich (München-Milbertshofen)
5 Dr. Gabriela Berg (München-Land-Nord)
6 Barbara Eggers (München-Land-Süd)
7 Dieter Rippel (München-Bogenhausen)
8 Susa Engeler (Berchtesgadener Land)
9 Moritz Ostwald (München-Schwabing)
10 Karl Ettinger (Ingolstadt)
11 Max Gawlik (München-Mitte)
12 Michaela Kuchinka (Fürstenfeldbruck-Ost)
13 Maximilian Kretschmann (München-Ramersdorf)
14 Rene Kaiser (München-Hadern)
15 Cedric Muth (Starnberg)
16 Jonas Bräutigam (Rosenheim-West)

24 Frauke-Sophie Nieskens (Freising)

34 Susanne Hartmann (Stimmkreis Freising)