[Eching] Bericht Juni

Liebe Echinger Bürger,

die Gemeinde unterstützt die Vereine Eching sehr, sehr großzügig ! Im Jahr 2017 waren es etwas mehr als € 280.000 ! Darin sind enthalten die Jugendförderung, Förderzuschüsse bei Veranstaltungen, z.B. Raumkosten und Sicherheitskräfte und Zuschüsse bei neuen Investitionen: max. 40% der Kosten. Zusätzliche Bauhof-Leistungen werden mit 80% bezuschusst ! Auch die Kirchen bekommen Zuschüsse, z.B. für die Seniorenarbeit: die kath. Kirche € 726.-, die ev. Kirche € 184.-. Sogar für das Aufstellen des Maibaums erhalten die Vereine alle zwei Jahre € 276.- ! Zur Pflege der Kriegerdenkmäler sind es je € 450/Jahr und für den jährlichen Faschingsumzug in Günzenhausen € 820.- Die überörtlichen Vereine, das Familienpflegewerk, die AWO, die Caritas, das Kreisbildungswerk und die Realschule bekommen im Jahr fast € 10.000.-. Eine Leistung, die sich sehen lassen kann – dem Gemeinderat sei Dank !
Wenn die Bürger Echings Grundstücks- und Häuslebesitzer werden wollen müssen sie derzeit tief in die Tasche greifen ! Für den Quadratmeter müssen sie, wenn sie alle Bewerbungskriterien erfüllen, mindestens € 770.- zahlen und Erschließungskosten von ca. € 180.-/ Quadratmeter. Dazu kommen dann noch die Kosten für das Häusle ! Daneben muss der Antragsteller auch noch die Bewerbungskriterien erfüllen und die gehen grundsätzlich davon aus, das man kein „hohes, eigenes“ Bankguthaben, max € 330.000.-, sein eigen nennen darf (also muss man hier vielleicht „Papa, Mama, Oma, Opa und/oder die Geschwister“ um Unterstützung bitten). Fazit: Es wird nur wenige geben, die bei den heutigen Grundstücks-, Bau- und Finanzierungskosten, ihren Traum vom eigenen Heim erfüllen können. Vergessen darf man aber auch nicht, dass zu allen Kosten auch noch die jährliche Grundsteuer fällig ist. Daß man dafür den Bürgermeistern und den Gemeinderäten der letzten 30 Jahre dafür die Schuld zuweisen kann oder will, wäre unfair und perfide.