[Freising] FDP Oberbürgermeisterkandidat fordert konkrete Klimaschutzmaßnahmen statt sogenannten Klimanotstand

Freising – Gestern hat sich der Freisinger Stadtrat zu einer Sondersitzung getroffen, um darüber zu befinden, ob Freising den Klimanotstand ausruft. „Ich bin froh, dass der Stadtrat nicht einfach nur über die Anträge von SPD, ÖDP und Grünen befunden hat, sondern sich eigene Vorsätze gegeben hat und dabei nicht darauf verfallen ist, plakativ den Klimanotstand auszurufen, ohne weitere Maßnahmen.“, so der Oberbürgermeisterkandidat der Freien Demokraten Dr. Jens Barschdorf. „Nun sollen auch konkrete Handlungen von der Stadt unternommen werden, was mich freut. Fünf Punkte kommen mir hier direkt in den Sinn:
1) Muss die Stadt beim Klimaschutz schneller vorangehen und die eigenen Fahrzeuge so schnell wie möglich auf klimaneutrale Antriebe umstellen.
2) Müssen auch städtische Gebäude möglichst schnell höchsten Klimaschutzanforderungen genügen und sollten zudem auch selbst Strom produzieren und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.
3) Fordern wir bereits seit Jahren die Einrichtung eines Bürgersolarparks, an dem sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt beteiligen können. Auch hier muss die Stadt endlich aktiv werden.
4) Besseres Lichtmanagement insbesondere in den Gewerbegebieten mit intelligenter LED-Beleuchtung. Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch gut für Insekten.
5) Statt Verbesserungen für Radfahrer zu einem Wahlkampfthema zu machen, hätte der Ausbau von Radwegen in der vergangenen Periode viel intensiver angegangen werden müssen. So ist es eine Schande, dass die neue Lerchenfelder Realschule keine Radwegsanbindung von der Erdinger Straße besitzt.“

„Nur mit konkreten Forderungen und Planungen und nicht mit Schaufensterpolitik, wie der Ausrufung eines ‚Klimanotstandes‘ werden wir als Politiker in dieser schönen Stadt unseren Anteil leisten können, um die Klimaziele zu erreichen.“, so Jens Barschdorf weiter.