[Freising] Vorstellung der Kampagne und des Wahlprogramms für den Kreistag

Politik ohne Blabla

„Wir haben klare Ziele und die transportieren wir kurz und knackig nach außen. Denn gute Ideen brauchen kein Geschwafel“, sagte Landratskandidat Tobias Weiskopf bei der Vorstellung des
Kreistagsprogramms.
Denn das Motto der Freien Demokraten im Landkreis Freising für die
Kommunalwahl lautet: Politik ohne Blabla. Zentrales Element der Kampagne sind zehn knackige
Punkte, jeweils für die Gemeinden, die Städte Freising und Moosburg sowie den Landkreis.
haben ganz konkrete Ideen und bringen diese auf den Punkt“, ergänzte Jens Barschdorf,
stellvertretender Kreisvorsitzender und OB-Kandidat für Freising.
Und so ist das ausführliche Programm für den Kreistag, das übrigens auch alle 16 jugendpolitischen Forderungen des Kreisjugendrings und des Jugendkreistags beinhaltet,
übersichtlich in präzisen Stichpunkten gehalten.
Den meisten Platz beansprucht das Thema Mobilität. „
über Umgehungsstraßen umleiten und so in den Orts- und Stadtzentren mehr Platz für Fußgänger
Um die verstopften Straßen zu entlasten, möchten wir die Verknüpfung von Individualverkehr und ÖPNV attraktiver gestalten und das kostenfreie Park & Ride-Angebot aufstocken. Im gleichen Zug müssen wir aber auch Bus und Bahn mit Taktverdichtungen und zusätzlichen Direktverbindungen – auch landkreisübergreifend – stärken, damit die Öffentlichen
zu einer echten Alternative zum eigenen Auto werden“, so Tobias Weiskopf.
Jens Barschdorf stellte den Punkt Bauen und Wohnen vor: „Um Druck aus dem überhitzten Wohnungsmarkt zu nehmen, müssen wir zügig mehr Wohnraum schaffen, denn nur so wird er bezahlbar. Wir wollen dazu Genehmigungsverfahren beschleunigen, unnötige Bürokratie abschaffen und die Soziale Wohnungsbau GmbH wiederbeleben. Auch der Landkreis selbst soll als Vorbild vorangehen und Mitarbeiterwohnungen schaffen und diese auch von privaten Unternehmen einfordern.“
Theresa Rudolph, Studentin Management erneuerbarer Energien an der HSWT, stellte den Punkt Energie und Umwelt vor: „Klimaschutz ist ein wichtiges und dringendes Anliegen, deshalb werden wir auch bei uns im Landkreis zum Einhalten der Pariser Ziele beitragen. Konkret wollen wir zum Beispiel Energiesparkonzepte für den Landkreis entwickeln – insbesondere für Landkreis eigene Einrichtungen – und ein Gesamtkonzept für den bis 2035 beschlossenen Umstieg auf erneuerbare Energien erstellen.“
Susanne Hartmann, die auf Platz 2 für den Kreistag antritt, möchte sich vor allem für die Schulen stark machen: „Wir setzen uns für wohnortnahe Schulversorgung und zeitgemäßen Unterricht in modernen und digital ausgestatteten Klassenzimmern ein. Sanierungsbedürftige Schulgebäude wollen wir renovieren und für ein angenehmes Lernklima sorgen.“ Auch in Sachen Gesundheitsetzt sich Hartmann, die auch als Bürgermeisterin in Hohenkammer kandidiert, ein: „Wir wollen das Kreiskrankenhaus weiterentwickeln und die Kooperation mit der TU München und dem Klinikum Rechts der Isar ausbauen. Für die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in allen Gemeinden müssen wir langfristige Anreize schaffen, denn gute Versorgung beginnt beim Hausarzt. Zudem wollen wir Mehrgenerationen-Häuser und betreutes Wohnen sowie die Pflege stärken, damit jeder einen angenehmen Ruhestand in seiner Heimat verbringen kann.“
Das Programm umfasst insgesamt 14 Punkte und befasst sich unter anderem noch mit den Punkten Wirtschaft, Soziales, Jugend und Bürgernähe. „Wir haben ein wirklich breites, umfassendes Programm und nehmen unsere Kandidaturen sehr ernst“, stellte Weiskopf klar. Susanne Hartmann ergänzt: „Wir werden eine Politik der Empathie machen und für alle greifbar sein.“
Die Themenschwerpunkte, eine ausführliche Vorstellung und spannende Überraschungsinhalte gibt es auch auf der Homepage des Landratskandidaten unter www.tobias-weiskopf.de. Dort ist auch der Podcast „Weiskopf trifft“ zu finden, bei dem Menschen aus allen Ecken des Landkreises zum Gespräch getroffen werden, die alle eine besondere Geschichte zu erzählen haben. Alle Folgen gibt es auch direkt auf Spotify, Soundcloud und Apple Podcasts. Zu den ersten Gästen zählten bislang die blinde Autorin Franziska Sgoff sowie die Vorsitzende des Kreisjugendrings, Ursula Delgado.