[Moosburg] FDP will Bürgerbeteiligung in Moosburg auf neue Füße stellen

Wenn man mit Bürgerinnen und Bürgern über die Moosburger Politik spricht ist eines für die örtliche FDP allgegenwärtig: der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung. Dem will die FDP entsprechen, so Philipp Fincke, Bürgermeisterkandidat der Liberalen.

Teilweise werden gute Ansätze in Moosburgs Kommunalpolitik bereits im Keim erstickt oder zumindest zerredet, weil es den derzeitig verantwortlichen Politikern bis dato nicht gelungen ist, die Einwohner bei größeren Projekten einzubinden und mitzunehmen, meint Matthias Spettmann, Ortsvorsitzender der FDP und an Nr. 2 auf der Kandidatenliste der FDP für den Stadtrat. Zu oft komme es dann zu Kompromissen im Stadtrat die aber nur unzureichend den Willen der Bevölkerung widerspiegeln, ist Spettmann überzeugt.

Die Moosburger FDP wird ihren Einzug in den kommenden Stadtrat daher mit einer Initiative für mehr Bürgerbeteiligung verbinden, sagt Fincke. Die FDP werde ein Forum vorschlagen in dem eine stärkere Bürgerbeteiligung organisiert werden soll, so Fincke. Er führt aus, dass 3 Säulen das zukünftige Forum tragen sollen:

Ideensammlung, Entwicklung und Ausgestaltung von Visionen für Moosburg
Einrichtung einer Diskussions-Plattform zwischen Bürgern und Stadträten für umstrittene Themen
Eine digitale Meinungs-Börse, welche den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme verleiht.

Fincke ist überzeugt davon, dass das zukünftige Forum für mehr Bürgerbeteiligung die Arbeit des neuen Stadtrates vielleicht nicht einfacher, aber definitiv erfolgreicher machen wird. Wichtig werde es sein, dieses Instrument messbar zu gestalten und aktiv in die Entscheidungsfindung des Stadtrates einzubauen, erklärt Fincke.

[Freising] Zweites Klimaforum: Junges, studentisches Moderatoren-Duo

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Dienstag, 11. Februar 2020, findet um 19 Uhr im Nebenraum des Furtnerbräus in Freising das zweite kommunale Klimaforum mit dem Schwerpunkt klimafreundliche Mobilität statt.
Moderiert wird das Diskussionsforum dieses Mal von Linus Königbaur, Student Management erneuerbarer Energien an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, und Claudia Staab, Mitglied im AK Jugendpolitik des Kreisjugendrings. Das junge Moderatoren- Duo wird das Publikum aktiv einbeziehen und so in das klassischen Fish-Bowl-Format Pepp reinbringen.
Wir freuen uns insbesondere über Ideen, Fragen und Anmerkungen, die interessierte Bürger schon vorab über das Ideentool auf der Homepage www.klimaforum-freising.de einbringen können.

Gemeinsam für den Klimaschutz!

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Weiskopf

[Eching] FDP Report Februar

Liebe Echinger Bürger,

die FDP hat fünf Schwerpunkte in ihrem Wahlprogramm: 1. Bauen und Wohnen. Unser Ziel ist, schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bei moderatem Wachstum. Die Unterstützung sozialer Wohnungsbau-Gesellschaften und die Förderung kommunaler und gewerblicher Mitarbeiterwohnungen ist ein Weg dazu, sowie ökologisch zu bauen, Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen fördern.
2. Verkehrskonzepte mit umweltfreundlichen Lösungen. Notwendig ist eine bessere Sicherheit auf Schulwegen und ein LKW-Fahrverbot für den Durchgangsverkehr. Wichtig ist auch die Verlängerung der U6 in den Landkreis Freising und den Ortsteil Dietersheim. Für die Barrierefreie Umgestaltung des Echinger Bahnhofs haben wir bereits Anträge im GR gestellt. Zum Konzept gehört der Ausbau des Radwegenetzes, aber keine 3. Startbahn, das Nachtflugverbot muss beibehalten werden. 3. Bildung. Für unsere junge Generation ist eine wohnortnahe Schulversorgung mit einem Gymnasium in Eching erforderlich, aber auch eine bessere Anpassung des Öffentlichen Nahverkehrs an Schulzeiten, sowie die Ausweitung der Kinderbetreuungsangebote bei qualitativ hohem Standard. 4. Gewerbe und Wirtschaft Für die maßvolle Weiterentwicklung der Gewerbegebiete mit Arbeitsplätzen vor Ort und die Start-up- und Mittelstandsförderung sehen wir gute Chancen. Nötig ist aber auch die strategische Weiterentwicklung des Gemeinde- Entwicklungs-Programm und stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. 5. Transparenz in der Gemeindearbeit. Einen großen Nachholbedarf ist bei der zeitnahen digitalen Veröffentlichung von Protokollen der Gemeinde und die Einrichtung einer digitalen Plattform über laufende Projekte. 6. Die westliche Umfahrung von Dietersheim mit Unterstützung von Garching planen. Dafür stehen unsere Kandidaten:
Dipl.-Ing. Heinz Müller-Saala, Gemeinderat und 3. Bürgermeister 1990 – 1996 und Gemeinderat 2006 – 2014, Dr. Irena Hirschmann, Gemeinderätin 2014 – 2020, Niels Arndt, Unternehmensberater, Stephan Schynowski, Dipl.-Kfm. (Univ.), Sales Manager,
Dietersheim, Harald Seidel, Unternehmensberater i.R., Daniela Podmaniczky, Sachbearbeiterin Buchhaltung, Peter Walch, Regionaldirektor und Dr. Ing. Berthold Manke, Dipl.-Ing., Dietersheim. Nun noch einige interessante Themen und Fakten aus den letzten Tagen: Es geht das Gerücht um, dass die Gemeinde den Huberwirt für ca. 5 Millionen kaufen will. Da stellt sich doch die Frage: Wer wird Hotelkoch und wer Hoteldirektor, ? Vielleicht Sebastian Thaler, wenn er nicht als BGM gewählt wird, was ich allerdings nicht glaube, wenn ich den BGM-Wahlkampf von 2016 mit dem heutigen bewerte, denn er kann sich heuer auf 5 Förderer verlassen: Bündnis90/DieGrünen, Bürger für Eching, Echinger Mitte, ÖDP und SPD. Also abwarten und Tee trinken. Abschließend sei gesagt „Für jede Frage gibt es eine Antwort und für jede Antwort eine Zeit“

[Eching] FDP Report Januar

Liebe Echinger Bürger,

Das Jahr 2020 hat zwei bedeutende aber auch entscheidende Ereignisse für die Echinger Bürger in Vorbereitung: Die Gemeinderatswahl und die Wahl eines Bürgermeisters. Für die Gemeinderatswahl haben sich alle Parteien und Gruppierungen bereits intensiv vorbereitet und ihre Kandidaten vorgestellt. Neu ist, dass sich drei Gruppierungen, die Echinger Mitte, die Bürger für Eching und die ÖDP auf einer Liste präsentieren – gleichfalls sind sie gemeinsam für den sich wieder zur Wahl stellenden derzeitigen Bürgermeister Sebastian Thaler. Und was noch erstmalig in Eching sein wird – sollten sie gewählt werden – sie wollen auch im Gemeinderat als Einheit agieren. Warten wir es ab, was die Wähler, welche die Ziele der ÖDP, der Ökologisch-Demokratischen Partei – deren inhaltliche Schwerpunkt: Demokratie, Umwelt- und Familienpolitik sind, von diesem Zusammenschluss halten. Dabei sollte man nicht übersehen, dass die ÖDP Eching einen gemeinsamen Ortsverband mit Neufahrn bilden. Interessanter Vorschlag der Gemeindeverwaltung: Ein neues Gemeindewappen, welches hauptsächlich für den Geschäftsverkehr – die von der Gemeindeverwaltung ausgehenden Schreiben, verwendet werden so. Frage – hatten die bis dato ausgehenden Schreiben mit dem „Mohrenwappen“ keine Identität zu Eching initiiert ? Auch die Frage sei gestellt: Wer war der Wappen-Gestalter – ein Echinger Künstler oder einer, der nach einem Gespräch mit dem Echinger Bürgermeister, dieses „unheimlich, gute und aussagekräftige Wappen“ erschaffen hat ? Wer auch immer dies gewesen ist, dem sei mitgeteilt, dass wir bis dato mit unserem Wappen zufrieden waren und keine Fragen wegen des Echinger Wappens, von einem Gemeinde-Briefblatt-Empfänger, bekommen haben. Und auch in-und-aus der Bevölkerung kam noch nie ein Hinweis, das Echinger Wappen, zu erneuern. Herr Bürgermeister Thaler, es gibt doch genug zu tun, um Eching zu der Gemeinde umzugestalten, wobei ein neues Gemeindewappen, ganz weit hinten in der Reihenfolge der Ziele stehen sollte. Fangen Sie doch an, die Gemeinderats- und Ausschuss-Sitzungen, moderner zu gestalten, in dem Sie zu lange und ausufernde Diskussionsbeiträge begrenzen und auch „Diskussionsbeitrags-Bestätigungen“ von alle Sitzungsteilnehmern aus den Fraktionen begrenzen. Zur Unterstützung des Hinweises von Frau Martin (SPD), „sie habe den Eindruck gewonnen, das letzte Jahr in einem anderen Gremium verbracht zu haben“, sei bemerkt, sie hat recht, denn das 3. Jahr unter der Führung von Bürgermeister Thaler, war aus allen Blickrichtungen betrachtend, unvergleichlich, aus dem Rahmen fallend, bemerkenswert, informativ und beachtenswert. Manchmal, aber immer öfter stellt sich aber die Frage, ist es er selbst oder wird er von einem „Altvorderen“ beeinflußt ? Die FDP Eching wünscht allen Bürgern Echings ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2020. Gehen sie am 15. März zur Wahl und vergrößern sie nicht die Zahl der Nichtwähler, denn es ist die Wahl der Gemeinderäte und des Bürgermeisters, die für die nächsten 6 Jahre über die weitere Entwicklung Echings entscheiden.

Am 2. Dezember 2019 haben wir in einer Aufstellungsversammlung unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 gewählt.: Dipl.-Ing. Heinz Müller-Saala, Dr. Irena Hirschmann, Niels Arndt, Stephan Schynowski, Harald Seidel, Daniela Podmaniczky Peter Walch, Dr. Ing. Berthold Manke und als Ersatzkandidatin Frau Doris Wolf. Einen Bürgermeister-Kandidaten haben wir nicht gewählt, da wir der Meinung waren, dass die bereits aufgestellten Bürgermeister- Kandidaten: Frau Nora Kusch (CSU) und Thomas Struwe (FW) ausreichend sind um den Bürgermeister-Wahlkampf zeitlich zu begrenzen.

Bildunterschrift : (vlnr) Dr. Berthold Manke, Doris Wolf, Peter Walch, Niels Arndt, Stephan Schynowski, Daniela Podmaniczky, Harald Seidel, Dr. Irena Hirschmann, Dipl.-Ing. Heinz Müller-Saala.

Auch die FDP lehnt den Haushalt 2020 aus verschiedenen Gründen ab und unterstützt die Entscheidung der CSU (Siehe auch: Aussagen von Torsten Wende in der Echinger Zeitung: Leserbrief vom 20. November 2019). Da sich BGM Sebastian Thaler aber immer noch weigert, den interessierten Bürgern den Haushalt vollinhaltlich zur Verfügung zu stellen, warum, denn das Informationsfreiheits-Gesetz gibt ihm die Möglichkeit: „siehe Art. 65 Abs. 3 Satz 3 Halbsatz 1 GO stellt klar, dass die Haushalts-Satzung mit dem Haushaltsplan und allen weiteren Anlagen für die gesamte Zeit der Wirksamkeit entweder in Papier oder elektronisch öffentlich zugänglich zu machen sind“, sind viele Bürger nicht darüber informiert, wie die finanzielle Lage der Gemeinde Ist. Die FDP unterstützt jede solide Haushaltplanung und Finanzpolitik und dass die Förderer unseres Bürgermeisters geschlossen für den Haushalt 2020 gestimmt haben, ist verständlich, sehen sie in ihm doch weiterhin den „Häuptling“, dem keiner aus ihren Reihen „das Wasser reichen kann“. Liebe Förderer, git das auch für die BGM-Kandidaten: Frau Nora Kusch (CSU) und Thomas Stüwe (FW) ?

Statement zu der Wahl in Thüringen

Unsere Haltung zur AfD ist bekannt. Wir möchten sie aber in Anbetracht der aktuellen Umstände noch einmal in aller Deutlichkeit klarstellen: Die Alternative für Deutschland ist eine inakzeptable, illiberale, völkische und rechtsextreme Partei, mit der wir jegliche Zusammenarbeit – auch auf lokaler Ebene – ablehnen und ausschließen. Wir stehen für Weltoffenheit, Toleranz, Freiheit, Menschlichkeit und Nächstenliebe. Diese Werte sind mit der AfD nicht vereinbar. Aus diesem Grund waren viele von uns gestern Abend beim Fest der Menschlichkeit in Moosburg dabei.

Die Wahl von Thomas Kemmerich als Ministerpräsidenten sehen wir kritisch und mit gespaltener Meinung. Wir verurteilen den hysterischen Jubel einiger Parteifreunde genauso scharf wie die radikalen Anfeindungen und Drohungen. Die Lage bedarf einer differenzierten Analyse, weshalb wir unsere Sichtweise in diesem Statement darlegen:

Das von Extremen geprägte Wahlergebnis in Thüringen hat die Bildung einer starken Regierung verhindert. 54,4 % für Parteien der politischen Ränder waren für uns ein Schock. Der knappe Einzug der FDP mit 5,0 % hat uns gefreut, die Fraktion wurde zum Zünglein an der Waage und muss dieser Verantwortung auch gerecht werden.

Das Wahlergebnis zeigt auch, dass die bestehende rot-rot-grüne Regierung in Thüringen abgewählt worden ist. Die Verhandlungen haben kein klares Ergebnis hervorgebracht. So kam es heute zu mehreren Wahlgängen, bei denen es auf den dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit ankam. Die Parteien der Mitte (CDU 21 Sitze, SPD 8, Grüne und FDP je 5) kommen zusammen auf 39 Sitze, die AfD auf 22, die Linke auf 29. Eine Minderheitsregierung der Mitte, aus CDU, SPD, Grüne und FDP, wäre demnach möglich gewesen, leider kam es zu keiner Einigung. Dies bedauern wir.

Die FDP-Fraktion, die im dritten Wahlgang nicht mehr mit „Nein“ stimmen konnte, hat mit Thomas Kemmerich eine demokratische Alternative zu den Kandidaten der Linken und der AfD ins Rennen geschickt. Diese Entscheidung war richtig, denn eine liberale Partei darf weder mit Links noch mit Rechts zusammenarbeiten. Dass Kemmerich vermutlich mit Stimmen der Thüringer AfD gewählt wurde, ist für uns allerdings kaum zu ertragen.

Auch wenn uns die Situation sehr zu schaffen macht, möchten wir die weiteren Entscheidungen in Thüringen nicht kommentieren. Wir als FDP Freising machen Politik für unseren Landkreis und unsere Gemeinden, für die Menschen hier vor Ort. Wir stehen für überparteiliche, konstruktive Zusammenarbeit mit den demokratischen Parteien und zeigen eine klare Kante gegen Rechts. Deshalb werden wir auch weiterhin gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und die Ideologie der AfD aufstehen.

Gemeinsames Statement zu den Ergebnissen der Jugendhilfeausschusssitzung

Die Mibikids machen herausragende Arbeit, die weit über die Sprachförderung hinaus geht. Denn Sprache ist eine zentrale Säule für gelungene Integration und gerade deshalb sollte der Jugendhilfeausschuss das Engagement des Vereines auch unterstützen.
Es ist zwar richtig, dass Sprachförderung keine Kernaufgabe des Landkreises ist, allerding sind in Artikel 51 der Bayerischen Landkreisordnung klar die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises festgelegt und da wird das soziale Wohl der Einwohner genannt. Bei der Integration mit Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen anzusetzen, ist deshalb genau der richtige Weg, um das soziale Wohl aller auch zu erreichen.
In der Jugendhilfeausschusssitzung haben wir gesehen, wie viel teurer notwendige Maßnahmen sind, wenn die präventiven Angebote nicht ausgereicht haben. Noch dazu sind die 16.500 € für den Haushalt des Landkreises ein Klacks, für den Verein allerdings eine große Geldspritze, die die Fortsetzung der so essentiellen Arbeit garantiert.
Die Mibikids erreichen an ihren fünf Standorten Kinder und Jugendliche in 14 Gemeinden und damit gemeindeübergreifend fast im gesamten Landkreis. Sie schaffen noch dazu einen ganz anderen Zugang zu den Familien und erklären beispielsweise Kindern und Eltern das komplizierte deutsche Schulsystem. Bildung ist schließlich die beste Zukunftsinvestition. Wer aber an der Sprachhürde scheitert, wird sich nur schwer durch das System schlagen können und mit gleichen Hürden ins Berufsleben starten.
Wir finden, es braucht keine Rechtsaufsicht, sondern Courage. Der Jugendhilfeausschuss kann freiwillige Maßnahmen wie diese bewilligen und hat sein Votum in der letzten Sitzung auch klar gemacht. Wir können die Blockadehaltung von Landrat Hauner und Robert Scholz daher nicht nachvollziehen und fordern den Zuschuss einfach auszuschütten.

Tobias Weiskopf, Landratskandidat der FDP, und Herbert Bengler, Landratskandidat der SPD

[Freising] FDP will kommunales Gründerzentrum in Moosburg a. d. Isar

Bürokratie, hohe Mieten und fehlende Unterstützung in jeglicher Form: Gründer, Startups und kreative „Macher“ haben es leider auch in Moosburg schwer, so die örtliche FDP.

Die Liberalen möchten Existenzgründern und innovativen Unternehmern gerade in der risikoreichen Gründungsphase qualifizierte Starthilfe und Beratung anbieten, so Philipp Fincke, Bürgermeisterkandidat der Liberalen in Moosburg. Dabei setzt die FDP auf ein kommunales Gründerzentrum in Moosburg. Die Politik sieht er bei der Stärkung der lokalen Wirtschaft in der Pflicht. Netzwerk-Veranstaltungen, eine klare Zuständigkeit für Wirtschaftsförderung sowie der Kontakt zur Politik müssen in Moosburg dringend verbessert werden, meint Fincke. Matthias Spettmann, Ortsverbandsvorsitzender und Nr. 2 auf der FDP Liste ergänzt: wir planen auch einen zusätzlichen Ansprechpartner in der Verwaltung zu installieren und wir möchten mit einem Pop-up-store „Frisch-Unternehmern“ die Gelegenheit geben sich der Gesellschaft vorzustellen.

Es gelte, Moosburg im Hinblick auf zukünftige Jobs fit für die Zukunft zu machen und dafür benötigen wir Menschen mit zukunftsgewandten, neuen Ideen welche sich als Arbeitgeber bei uns in Moosburg wohlfühlen, erklärt Fincke.

Die FDP plant dazu eine Initiative bei der sie sich die Unterstützung der Stadt und die des Landratsamtes erhofft. Diese Initiative für ein Gründerzentrum in Moosburg sei letztlich auch im Sinne der Landesregierung die eine Stärkung des ländlichen Raumes anstrebe, so die Moosburger FDP. Moosburg ist aktuell eine Pendlerstadt im Speckgürtel, der neue Stadtrat muss sich Gedanken um die zukünftige Identität Moosburgs machen, meinen die Liberalen. Diese Identität muss Attraktivität für Gründer und Unternehmer beinhalten, sagt Philipp Fincke.

Bei ihren Plänen setzt die Moosburger FDP auf Bürgerbeteiligung „von Anfang an“. Ohne die Unterstützung und die Beteiligung der Moosburger Bevölkerung seien neue Projekte in Moosburg für die FDP nicht denkbar, ergänzt Fincke. Die Politik habe die Bevölkerung in der Vergangenheit viel zu oft „links liegen gelassen“, schließt der Bürgermeisterkandidat.

[Freising] Vorstellung der Kampagne und des Wahlprogramms für den Kreistag

Politik ohne Blabla

„Wir haben klare Ziele und die transportieren wir kurz und knackig nach außen. Denn gute Ideen brauchen kein Geschwafel“, sagte Landratskandidat Tobias Weiskopf bei der Vorstellung des
Kreistagsprogramms.
Denn das Motto der Freien Demokraten im Landkreis Freising für die
Kommunalwahl lautet: Politik ohne Blabla. Zentrales Element der Kampagne sind zehn knackige
Punkte, jeweils für die Gemeinden, die Städte Freising und Moosburg sowie den Landkreis.
haben ganz konkrete Ideen und bringen diese auf den Punkt“, ergänzte Jens Barschdorf,
stellvertretender Kreisvorsitzender und OB-Kandidat für Freising.
Und so ist das ausführliche Programm für den Kreistag, das übrigens auch alle 16 jugendpolitischen Forderungen des Kreisjugendrings und des Jugendkreistags beinhaltet,
übersichtlich in präzisen Stichpunkten gehalten.
Den meisten Platz beansprucht das Thema Mobilität. „
über Umgehungsstraßen umleiten und so in den Orts- und Stadtzentren mehr Platz für Fußgänger
Um die verstopften Straßen zu entlasten, möchten wir die Verknüpfung von Individualverkehr und ÖPNV attraktiver gestalten und das kostenfreie Park & Ride-Angebot aufstocken. Im gleichen Zug müssen wir aber auch Bus und Bahn mit Taktverdichtungen und zusätzlichen Direktverbindungen – auch landkreisübergreifend – stärken, damit die Öffentlichen
zu einer echten Alternative zum eigenen Auto werden“, so Tobias Weiskopf.
Jens Barschdorf stellte den Punkt Bauen und Wohnen vor: „Um Druck aus dem überhitzten Wohnungsmarkt zu nehmen, müssen wir zügig mehr Wohnraum schaffen, denn nur so wird er bezahlbar. Wir wollen dazu Genehmigungsverfahren beschleunigen, unnötige Bürokratie abschaffen und die Soziale Wohnungsbau GmbH wiederbeleben. Auch der Landkreis selbst soll als Vorbild vorangehen und Mitarbeiterwohnungen schaffen und diese auch von privaten Unternehmen einfordern.“
Theresa Rudolph, Studentin Management erneuerbarer Energien an der HSWT, stellte den Punkt Energie und Umwelt vor: „Klimaschutz ist ein wichtiges und dringendes Anliegen, deshalb werden wir auch bei uns im Landkreis zum Einhalten der Pariser Ziele beitragen. Konkret wollen wir zum Beispiel Energiesparkonzepte für den Landkreis entwickeln – insbesondere für Landkreis eigene Einrichtungen – und ein Gesamtkonzept für den bis 2035 beschlossenen Umstieg auf erneuerbare Energien erstellen.“
Susanne Hartmann, die auf Platz 2 für den Kreistag antritt, möchte sich vor allem für die Schulen stark machen: „Wir setzen uns für wohnortnahe Schulversorgung und zeitgemäßen Unterricht in modernen und digital ausgestatteten Klassenzimmern ein. Sanierungsbedürftige Schulgebäude wollen wir renovieren und für ein angenehmes Lernklima sorgen.“ Auch in Sachen Gesundheitsetzt sich Hartmann, die auch als Bürgermeisterin in Hohenkammer kandidiert, ein: „Wir wollen das Kreiskrankenhaus weiterentwickeln und die Kooperation mit der TU München und dem Klinikum Rechts der Isar ausbauen. Für die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in allen Gemeinden müssen wir langfristige Anreize schaffen, denn gute Versorgung beginnt beim Hausarzt. Zudem wollen wir Mehrgenerationen-Häuser und betreutes Wohnen sowie die Pflege stärken, damit jeder einen angenehmen Ruhestand in seiner Heimat verbringen kann.“
Das Programm umfasst insgesamt 14 Punkte und befasst sich unter anderem noch mit den Punkten Wirtschaft, Soziales, Jugend und Bürgernähe. „Wir haben ein wirklich breites, umfassendes Programm und nehmen unsere Kandidaturen sehr ernst“, stellte Weiskopf klar. Susanne Hartmann ergänzt: „Wir werden eine Politik der Empathie machen und für alle greifbar sein.“
Die Themenschwerpunkte, eine ausführliche Vorstellung und spannende Überraschungsinhalte gibt es auch auf der Homepage des Landratskandidaten unter www.tobias-weiskopf.de. Dort ist auch der Podcast „Weiskopf trifft“ zu finden, bei dem Menschen aus allen Ecken des Landkreises zum Gespräch getroffen werden, die alle eine besondere Geschichte zu erzählen haben. Alle Folgen gibt es auch direkt auf Spotify, Soundcloud und Apple Podcasts. Zu den ersten Gästen zählten bislang die blinde Autorin Franziska Sgoff sowie die Vorsitzende des Kreisjugendrings, Ursula Delgado.

[Freising] FDP Oberbürgermeisterkandidat fordert konkrete Klimaschutzmaßnahmen statt sogenannten Klimanotstand

Freising – Gestern hat sich der Freisinger Stadtrat zu einer Sondersitzung getroffen, um darüber zu befinden, ob Freising den Klimanotstand ausruft. „Ich bin froh, dass der Stadtrat nicht einfach nur über die Anträge von SPD, ÖDP und Grünen befunden hat, sondern sich eigene Vorsätze gegeben hat und dabei nicht darauf verfallen ist, plakativ den Klimanotstand auszurufen, ohne weitere Maßnahmen.“, so der Oberbürgermeisterkandidat der Freien Demokraten Dr. Jens Barschdorf. „Nun sollen auch konkrete Handlungen von der Stadt unternommen werden, was mich freut. Fünf Punkte kommen mir hier direkt in den Sinn:
1) Muss die Stadt beim Klimaschutz schneller vorangehen und die eigenen Fahrzeuge so schnell wie möglich auf klimaneutrale Antriebe umstellen.
2) Müssen auch städtische Gebäude möglichst schnell höchsten Klimaschutzanforderungen genügen und sollten zudem auch selbst Strom produzieren und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.
3) Fordern wir bereits seit Jahren die Einrichtung eines Bürgersolarparks, an dem sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt beteiligen können. Auch hier muss die Stadt endlich aktiv werden.
4) Besseres Lichtmanagement insbesondere in den Gewerbegebieten mit intelligenter LED-Beleuchtung. Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch gut für Insekten.
5) Statt Verbesserungen für Radfahrer zu einem Wahlkampfthema zu machen, hätte der Ausbau von Radwegen in der vergangenen Periode viel intensiver angegangen werden müssen. So ist es eine Schande, dass die neue Lerchenfelder Realschule keine Radwegsanbindung von der Erdinger Straße besitzt.“

„Nur mit konkreten Forderungen und Planungen und nicht mit Schaufensterpolitik, wie der Ausrufung eines ‚Klimanotstandes‘ werden wir als Politiker in dieser schönen Stadt unseren Anteil leisten können, um die Klimaziele zu erreichen.“, so Jens Barschdorf weiter.

[Moosburg] Kandidatenvorstellung in der Neustadt

Kandidatenvorstellung in der Neustadt am Sonntag, 26.01.20 um 18.00 Uhr im Sportlerheim des TSV Moosburg, Buchenlandstr. 36, 85368 Moosburg a. d. Isar

Der FDP Ortsverband Moosburg/Hallertau und dessen Bürgermeisterkandidat Philipp Fincke beantworten die Fragen der Moosburger am 26.01.20 ab 18.00 Uhr im Sportlerheim des TSV Moosburg.

In diesem Zusammenhang stellen sich die Listenkandidaten der FDP zur bevorstehenden Kommunalwahl vor. Natürlich werden dabei auch alle Fragen zum Wahlprogramm der FDP beantwortet.

Die FDP sieht sich mit ihrem Wahlprogramm „Moosburg kann mehr“ als frische, unverbrauchte Kraft, welche der Moosburger Kommunalpolitik neue Impulse verleihen wird, so Philipp Fincke.