[Moosburg] ALDI Tankstelle im Gewerbegebiet Degernpoint

Für die Moosburger FDP ist die erneute Ablehnung der Tankstelle nicht nachvollziehbar.
Der Stadtrat solle sich den Interessen der Bürger verpflichtet sehen anstatt als Instanz für regulative Politik zu wirken, so die Moosburger FDP. Regulierung gehe zu Lasten der Bürger, die in diesem Fall von günstigen Sprit-Preisen in einem gesunden Wettbewerbs-Umfeld hätten profitieren können.
Weiterhin könne es nicht die Aufgabe von politischen Instanzen sein, sich über die Wirtschaftlichkeit einer solchen Tankstelle den Kopf zu zerbrechen, so die Liberalen. Es handele sich um ein Gewerbegebiet in dem unternehmerische Aktivitäten erwünscht seien. Die Wirtschaftlichkeit dieser Aktivitäten sei ausschließlich die Angelegenheit der Unternehmen.
Dass das Landratsamt zwar vernünftigerweise eine Präzisierung der Ablehnungsbegründung gefordert hatte, gleichzeitig aber eine Ersatzvornahme ausschließt, kann die FDP nicht nachvollziehen.
Der zugrunde liegende Flächennutzungsplan schließt bekanntermaßen eine weitere Tankstelle keineswegs aus. Unklare Formulierungen wie z.B. „ausnahmsweise genehmigungsfähig“ bedinge aber auch die Definition von Ausnahmen, so die FDP, um Interpretations-Spielräume und Willkür zu vermeiden.

[Moosburg] Parkplatz Leinberger Straße

Die Berichterstattung zu aktuellen Äußerungen von Moosburgs Bürgermeisterin deutet darauf hin, dass der Parkplatz „Leinberger Str.“ als konkreter Ersatz zu den im Zuge der „Plan Umgestaltung“ wegfallenden Parkplätzen ausgebaut werden soll. Im Gespräch ist diesbezüglich eine „zweite Ebene“ auf eben diesem Gelände. Um diese keineswegs neue Idee umsetzen zu können, steht die Stadt offenbar kurz davor, dieses Grundstück zu erwerben.
Offenbar haben die Initiativen und Bürgerbegehren zur „Plan Umgestaltung“ und die damit einhergehende Diskussion um die Parkplätze eine neue Dynamik im Rathaus entfacht. Die Moosburger FDP würde dies begrüßen.
Die FDP geht im Sinne der Moosburger Bürger davon aus, dass ein solcher Grundstückserwerb seitens der Stadt nur auf der Basis von konkreten Plänen, Budgets und Kostenschätzungen realisiert werden kann.
Aus diesem Umstand resultieren konkrete Fragestellungen: wie weit fortgeschritten sind die Aktivitäten zum Erwerb des Grundstücks, wie hoch ist der Kaufpreis, wie steht es um die Kosten für einen geplanten Ausbau, und in welcher Weise ist eine Amortisierung der Kosten geplant?
Die FDP fordert den Stadtrat und die Bürgermeisterin auf, den Sachverhalt transparent zu halten und die Moosburger Bevölkerung detailliert zu informieren.

[Moosburg] FDP startet ihr Bürgerbegehren zum Plan

Der Ortsverband der FDP Moosburg lässt seinen Worten Taten folgen. Ab dem kommenden Wochenende, den 22. Juli 2017, wird die Partei samstags vor der VHS mit einem Info-Stand Präsenz zeigen, um Unterschriften für das Vorhaben zu sammeln. Zudem werden Unterschriftenlisten in innerstädtischen Geschäften ausgelegt werden.
Die dem Bürgerbegehren der FDP zugrundeliegende Fragestellung lautet konkret: „Sind Sie dafür, dass im Zuge der Umgestaltung des Plans (Park– und Freifläche vor dem Kastulusmünster) eine Tiefgarage unter dem Plan geplant wird, um wegfallende Parkplätze zu kompensieren?“
Der Ankündigung eines Bürgerbegehrens seitens der FDP waren zahlreiche Reaktionen anderer Parteien und aus dem Rathaus gefolgt. Diesen Reaktionen möchte die FDP wie folgt begegnen:
1. Die FDP will eine zügige Umsetzung der Umgestaltung des Plans.
2. Die dabei wegfallenden Parkplätze sollen kompensiert werden, und zwar auf eine Art und Weise, die dem mehrheitlichen Bürgerwillen entspricht. Die FDP vermutet, dass dies die zentrale Tiefgarage ist. Zentral, unsichtbar, praktisch und sinnvoll was die Weiterentwicklung des Moosburger Stadtbildes sowie den innerstädtischen Verkehrsfluss betrifft.
3. Die FDP ist für Klarheit und Transparenz was mögliche, unbekannte Bodendenkmäler unter der Stadt betrifft. An Spekulationen und Vermutungen mag sich die FDP weder beteiligen noch will sie, dass diese Form von Geheimniskrämerei den Bürgern zugemutet wird. Sollte das Bürgerbegehren Erfolg haben, wird dies auch diesbezüglich endlich Klarheit für den Plan mit sich bringen.

[Moosburg] Industrie 4.0: Arbeit in der Zukunft

Spannende Einblicke zum Thema „Industrie 4.0 und Arbeit in der Zukunft“ waren sowohl vom FDP Bundestagskandidaten des Wahlkreises Freising-Pfaffenhofen, Thomas Neudert, als auch vom FDP Bundestagskandidaten München-Süd, Thomas Sattelberger, anlässlich des an jedem 3. Sonntag im Monat stattfindenden FDP Bürgertreffs im Café Bistro Woch´nblatt in Moosburg zu hören.

Als langjähriges Vorstandsmitglied gleich mehrerer DAX Konzerne lieferte Thomas Sattelberger tiefe Einblicke in die Materie. Vor allem machte er deutlich, wie irreführend die Bezeichnung „Industrie 4.0“ ist, denn die sogenannte „digitale Revolution“ umfasst nicht nur die Industrie, sondern auch den gesamten Dienstleistungsbereich wie z. B. Handel, Mobilität, Finanz- und Versicherungswesen, Pflege, Soziales, Forschung und Entwicklung etc.. „Wir müssen uns alle auf die anstehenden Veränderungen vorbereiten. Investitionen in Bildung und Infrastruktur durch die Politik haben hohe Priorität. Aber auch die Arbeitgeber müssen sich anpassen und ihre Betriebsabläufe an die neuen Gegebenheiten anpassen. Dabei darf ihnen die Politik aber auch nicht im Wege stehen. Nur dann werden auch die Arbeiter und Angestellten von dem Wandel der Arbeit profitieren können!“, so Sattelberger.

Eine ihm wichtige Grundregel brachte Thomas Sattelberger gleich zu Beginn seines Vortrages: „Innovation gibt es nur mit Freiheit, auch und gerade am Arbeitsplatz“. Zudem sieht er die Gesellschaft in Folge von Industrie 4.0 und der damit verbundenen digitalen Revolution am Scheideweg: entweder wird Industrie 4.0 zum „digitalen Fließband“ führen, so Sattelberger, oder aber es wird der Weg zu mehr Freiheit für die Beschäftigten eingeschlagen.

[Hallertau] Nachbericht Veranstaltung Windkraft

Großer Andrang bei der Veranstaltung

Am Mittwoch den 21.6.2017 luden die Freien Demokraten zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Windkraft in das Café LaVilla in Nandlstadt ein. Neben dem FDP Bundestagskandidaten Thomas Neudert saßen der 3. Bürgermeister von Moosburg und Kreis- und Stadtrat in Moosburg der Grünen, Dr. Michael Stanglmaier, und der Gründer der Bürgerinitiative Enghausen-Piel, Dr. Andreas Weideneder auf dem Podium. Die Diskussion wurde von Franz Josef Bachhuber moderiert.

Da das Thema Windenergie ein durchaus umstrittenes Thema ist, kochten die Emotionen in der Diskussion insbesondere zwischen Befürwortern und Gegnern der Windkraft immer wieder hoch. Während Michael Stanglmaier eine schnellere Umsetzung der Energiewende vor allem durch einen Ausbau von Photovoltaik und Windkraft vor Ort in Bürgerhand plädierte, sprach sich Thomas Neudert dafür aus, den Ausbau insbesondere der Windkraft zu begrenzen: „In Maßen ja, in Massen nein!“, so der Bundestagskandidat. Andreas Weideneder argumentierte, dass durch den geringen Wirkungsgrad der Erneuerbaren, ein schneller Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gar nicht möglich sei.

Der Bundestagskandidat der FDP Thomas Neudert

Thomas Neudert sprach sich zudem dafür aus, endlich die Probleme der Energiewende anzugehen und insbesondere in die Speicherung der Energie und den Trassenausbau zu investieren. „Es weht nicht immer Wind und die Sonne scheint nicht immer. Wir brauchen aber auch zu diesen Zeiten Strom und darauf müssen wir jetzt oberste Priorität legen und Geld investieren. Insbesondere die hohe Volatilität und die Schwankungen im Netz müssen wir angehen.“ Stanglmaier hingegen forderte die jetzigen Prioritäten nicht zu verändern.

Auch um das in Nandlstadt geplante Windrad ging es kurz. Dabei war grundsätzlich allen Beteiligten wichtig, dass die Anwohner und betroffenen mitgenommen und informiert werden. Kurz sprachen die Diskutanten auch über die EEG-Umlage. Stanglmaier betonte, dass die Reformen der letzten Bundesregierungen Fehler gewesen seien. Thomas Neudert widersprach und forderte, dass die „unsoziale“ Umlage abgeschafft wird: „Wir müssen, die Förderung aus dem EEG auslaufen lassen und mehr Markt in die Erneuerbaren einfließen lassen.“ Andreas Weideneder bezog sich auf das Versprechen des früheren Grünen Umweltministers Juergen Trittins, welcher versprach die Energiewende wuerde den Bürger nur so viel kosten wie eine Kugel Eis. Weideneder meinte, dass diese Kugel Eis mittlerweile ganz schoen teuer sei.
Am Ende wurde dann noch zum Thema der Gesundheitsprobleme gesprochen, die Windkraft auslösen kann. Nach einem Film, der auf die Probleme mit Infraschall einging, die durch Windräder ausgelöst werden können, betonte Stanglmaier, dass jede Energieerzeugung negativen Auswirkungen habe. Neudert und Weideneder hingegen forderten, dies besser zu erforschen und Grenzwerte festzulegen, an die sich gehalten werden muss. In diesem Zusammenhang forderte Thomas Neudert auch die Grundsätzliche Einführung der 10H Regelung, bei der ein Windrad mindestens zehnmal so weit von der nächsten Wohnbebauung entfernt gebaut werden muss, wie es selbst hoch ist.

Die drei Diskutanten: Dr. Michael Stanglaier, Thomas Neudert, Dr. Andreas Weideneder (v.l.n.r.)

In ihren jeweiligen Schlussworten, plädierte Stanglmaier für eine ideologiefreie Herangehensweise an die Energiewende. Neudert forderte, mehr Rücksicht auf den einzelnen Bürger zu nehmen und seine Interessen im Blick zu behalten. Weideneder forderte mehr Bürgerbeteiligung bei der Errichtung von größeren Anlagen.

Der Ortsvorsitzende der FDP Moosburg/Hallertau freute sich nach der Veranstaltung, dass trotz schwül-heißem Wetter über 60 Personen zur Veranstaltung gekommen waren. „Wir werden sicher wieder Parteiübergreifende Veranstaltungen zu kontroversen Themen organisieren, da man vor allem im Diskurs verschiedener Meinungen, die beste Lösung erreichen kann.“

[Moosburg] Blog April

Moosburger „Plan“(ungs)geschwindigkeit

Diejenigen interessierten Moosburger Bürger die, anders als der erst vor 3 Jahren zugezogene Verfasser dieses Artikels, das Thema „Stadtentwicklung“ in Moosburg seit langem verfolgen sprechen häufig von der typischen Moosburger Planungsgeschwindigkeit. So mancherlei Kommentare und Äußerungen die dieses Thema betreffen, lassen dann auch dahingehend einen leicht desillusionierten Beigeschmack der jeweiligen Gesprächspartner erkennen.

Der Verfasser dieses Artikels kann dies, wie gesagt, noch nicht gut beurteilen. Im Gegensatz zum Zustand der Innenstadt. Denn diesen zu beurteilen fällt augenscheinlich leicht. Unmengen von fahrendem und stehendem Blech, fehlende Außengastronomie, schlecht erhaltene Fassaden bzw. Häuser, schlechte oder kaum vorhandene Rad- und Fußwege, eine „gewöhnungsbedürftige“ Verkehrsführung (der Verfasser ist keinesfalls verwöhnt, er kommt aus NRW) 😉 und so weiter!

Jetzt wollen wir hier Moosburg keinesfalls schlechtreden. Wir wollen aber einen eklatanten Gegensatz ansprechen, zwischen dem was Moosburg an Potential aufzuweisen hat und dem was in all den letzten Jahren und Jahrzehnten versäumt worden ist. Und es stellt sich die Frage: an wem bzw. an welchen Institutionen liegt das genau? Sind die jeweiligen Bürgermeister zu lange im Amt? Diskutiert der jeweilige Stadtrat zu lange und entscheidet er zu wenig? Fragen über Fragen, die wir hier an dieser Stelle nicht beantworten können, deren Beantwortung uns aber brennend interessiert.

Da bedarf es in einer Stadt wie Moosburg Vereinen die sich für die Entwicklung der Stadt einsetzen um hier und da einen Finger in die Wunde zu legen. Zum Glück haben wir Vereine wie z.B. die „Altstadtförderer“ in Moosburg die in ihrem Bestreben kulturelle Akzente zu setzen und die Attraktivität der Kernstadt zu erhöhen nicht nachlassen. Ob Planung/Nutzung des Geländes der ehemaligen Polizei und Jugendhaus oder Ärztemangel in Moosburg: die Altstadtförderer thematisieren dort, wo die städtischen Entscheidungsgremien nach langwierigen Beratungen immer noch keine halbwegs konkreten Vorstellungen von dem was werden soll zu haben scheinen.

Ach ja, und die längst fällige Umgestaltung des Platzes auf dem Plan? Hier hat die Jury jüngst einen Siegerentwurf aus 19 Vorschlägen gekürt. Anschließend hat man sich beeilt mitzuteilen, dass dieser natürlich nicht zwangsläufig so umgesetzt werden müsse. Und die Moosburger Bürger dürfen zwar nicht mit entscheiden, warum auch, aber sie dürfen die Entwürfe im Foyer der städtischen Sparkasse einsehen und „irgendwie“ auch kommentieren. Aha! Jetzt ist der Verfasser dieses Artikels außerordentlich gespannt auf die Moosburger Umsetzungsgeschwindigkeit. Denn der Plan ist voll. Zur Zeit aber nur voll von Blech.

Herzlichst,

Ihre FDP Moosburg

[Moosburg] Blog Januar: Wenn Normen das natürliche Ortsbild verändern

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können im Hinblick auf kommunale Themen bei den politischen Vertreterinnen und Vertretern Anschauungen beobachten, die sehr vielfältig in ihrer Ausprägung sind und unterschiedliche Ansätze oder Erwartungen umfassen.

Interessanter sind aber die Hinter- und Beweggründe, durch den sich eine politische Meinung bildet. Gerade bei der Meinungsfindung unterscheiden sich die politisch Agierenden drastisch. Die Liberalen sehen sich als Partei der Vernunft, deren bestreben es ist ausschließlich von der Vernunft geprägte Lösungsansätze zu entwickeln. Gerne auch Parteien-übergreifend, wenn sich vernünftige, deckungsgleiche oder zumindest ähnlich gelagerte Positionen ergeben.

Ferner sieht sich die FDP als die Partei der Entbürokratisierung und als notwendiger Feind der neuen Volkskrankheiten namens „Gleichmacherei“ und „Regulierungswut“. Eine Partei, die sich auf kommunaler Ebene dafür einsetzt, dass die ganz individuellen Herausforderungen einer Stadt, einer Region nicht etwa ausschließlich mit Normen und übergeordneten Vorgaben aus Land, Bund oder Brüssel erschlagen werden, sondern die
eben auch Platz einfordert für vernünftige, den besonderen und spezifischen Bedingungen der Region Rechnung tragende Lösungen.

Und was mussten wir da jüngst zur Kenntnis nehmen? „Geplante Abholzung sorgt für Aufregung“ titelte die Moosburger Zeitung vom 02.01.17 im „Moosburg Heute“ Teil. Gemeint ist die geplante Abholzaktion am Isarkanal zwischen Pfrombach und Aich bis zum Moosburger Ausgleichsweiher durch die Betreibergesellschaft des „Mittlere-Isar-Isar-Kanals“, der Firma Uniper.

Nun, wir meinen, das Ausmaß der geplanten Abholzung sorgt zunächst zu Recht für Aufregung. Das meinen wohl auch die Moosburger Grünen und, siehe da, schon sind wir bei der Schnittmenge von vernünftigen Positionen welche die FDP, Parteien-Übergreifend“ in der Lage ist einzunehmen.

Im Kern geht es um ein sich durch die Rodungs-Maßnahmen veränderndes Ortsbild, um bis dato wunderschön bewachsene, natürliche Flächen welche zu Magerwiesen entwickelt werden sollen, vorrangig aber natürlich um die Sicherung des Mittlere-Isar-Kanals und der aufkommenden Diskussion: ist es denn nötig, dass dafür nicht nur die Innenseite des Dammes freigelegt wird, sondern gleich der ganze Damm an sich? So á la Amper-Überleitungskanal in Moosburg quasi. Das war ja auch ein spannendes Thema im Frühjahr 2016.

Was wir in diesem Zusammenhang äußerst interessant finden, und das soll an dieser Stelle ganz besonders erwähnt werden, ist die Begründung für die geplante „Tabula Rasa Aktion“! Nachzulesen in der Moosburger Zeitung und an dieser Stelle etwas gestrafft, aber originalgetreu wiedergegeben: „nach der aktuell geltenden Anforderung der DIN-Norm welche die Notwendigkeiten zur baulichen Instandhaltung von Anlagen regelt, dürfen auf Dämmen und Deichen aus Gründen der Stand- und Anlagensicherheit weder Bäume noch flächendeckend Buschwerk zu finden sein“.

Wir schauen uns die Norm dann mal genauer an. Denn eins ist auch klar: Gesetze sind auf kommunalpolitischer Ebene nicht diskutabel. Zumal dann, wenn die Gesetze und Normen zur Sicherheit und in diesem Fall z.B. zur Vermeidung von Dammbrüchen oder ähnlichem beitragen. Die Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen jedoch, und das hat eben auch die Vorgehensweise am Amper-Überleitungskanal in Moosburg gezeigt, ist auf jeden Fall genauestens abzuwägen. Damit auch umweltpolitische und optische Erwägungen ausreichend Berücksichtigung finden, sofern keine sicherheitsrelevanten Aspekte dagegen sprechen.

Unsere Position ist klar: Sicherheit hat Priorität – die Notwendigkeit der Durchführung der Abholzung in diesem geplanten Ausmaß sollte nach unserer Meinung aber intensiv diskutiert werden. Denn grundsätzlich hätten wir gerne weiterhin, in diesem Fall auch gerne gemeinsam mit den Grünen, eine möglichst ursprüngliche Landschaft.

Herzlichst,

Ihre FDP Moosburg

[Moosburg] Blog Dezember: Moosburg im Zeichen von Digitalisierung und Strukturwandel

Innerhalb der bayerischen FDP wird aktuell über die Notwendigkeit diskutiert, regional die Rahmenbedingungen für die Gründung und Ansiedlung von zukunftsgewandten IT-Unternehmen zu verbessern.
Der Hintergrund dafür ist die Befürchtung, dass Deutschland und damit auch Bayern langsam aber sicher den digitalen Anschluss verpassen. Abzulesen ist dies aus der Tatsache, dass Innovationen aus der Digitalbranche hierzulande kaum stattfinden. Und Beispiele wie „Nokia“ oder „Blackberry“ zeigen: ein Technologieführer von heute kann in unserer Zeitrechnung bereits morgen zum alten Eisen gehören. Zumindest dann, wenn er den richtigen Zug verpasst. Und sinnbildlich ist festzustellen, dass die „technologischen Haltezeiten“ der Züge in unserem digitalen Zeitalter zunehmend kürzer ausfallen.
Betroffen sind vor allem Regionen, die ein sogenanntes „strukturpolitisches Klumpenrisiko“ aufweisen; soll heißen, von einem drastischen Übergewicht einzelner Industriezweige abhängig sind. In Bayern und auch in unserer Region ist dies z.B. besonders der Automobil- und Automobilzuliefersektor. Ein Sektor, der vom Transformations-Prozess „older economy“ in das digitale Zeitalter (Stichwort Industrie 4.0) besonders betroffen ist. Denn alternative Antriebsformen und neue Mobilitätskonzepte werden diesen Markt bereits sehr bald dramatisch verändern.
Doch wie kann die Politik, wie können auch wir „im kleinen“, wie können wir in Moosburg darauf reagieren?
Fakt ist, dass konventionelle Lösungen nicht mehr dazu angetan sind „Strukturpolitik“ zu betreiben.
Vielmehr geht es der FDP um einen ganzheitlichen Ansatz, um für die oben beschriebene Entwicklung zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln. Konkret geht es eben um günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, welche die Gründung und Ansiedlung von innovativen Unternehmen aus perspektivisch besonders wichtigen Sektoren erleichtern sollen. Dies geht einher mit der Notwendigkeit Fachkräfte zu gewinnen und gleichzeitig Ausbildungsstandards zu verbessern.
Wenn wir uns die in Moosburg beheimateten Industriezweige und damit verbunden die großen Arbeitgeber der Stadt anschauen, dann müssen auch wir die Notwendigkeit erkennen nach neuen Strategien für unsere Stadt zu suchen. Wie können wir in Moosburg auf kommunaler Ebene Bürokratie straffen, Regelungen vereinfachen und neue Akzente bei Bildungseinrichtungen setzen? Und wo können wir steuerlich, da wo es uns kommunal möglich ist (Gewerbesteuer, Grundsteuer) Erleichterungen für innovative, junge, zukunftsträchtige Unternehmen schaffen? Damit sich die beschäftigungspolitische Abhängigkeit z.B. von einzelnen Unternehmen, den Flughafen eingeschlossen, verringert und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden können!
Eine diesbezüglich klar definierte Strategie vermisst die FDP in Moosburg! Eine solche wird den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt aber endlich und auch nachhaltig eine Verbesserung in einem ganz wichtigen Bereich bringen: nämlich den der Einnahmen-Seite. Nichts kurbelt die Einnahmen einer Stadt effektiver an als „Prosperität“. Und genau die will die FDP schaffen. Zum Wohle aller Menschen in einem Moosburg mit vielversprechender Zukunft!
Wir laden jede Einzelne, jeden Einzelnen von Ihnen ein, um uns bei diesem Anliegen zu unterstützen.
Lernen Sie unsere Ziele kennen und wie wir diese erreichen möchten. Diskutieren Sie mit uns, z.B. beim Moosburger Politikfrühstück im Wochenblatt. Die Termine finden Sie auf unserer Homepage, www. fdp-freising.de
Herzlichst,
Ihre FDP Moosburg/Hallertau

[Moosburg/Hallertau] Vorstandswahlen

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v.l.n.r.: Siegfried Hartmann, Florian Amann, Josef Stimmelmeier, Ortsvorsitzender Michael Schweiger, Jens Barschdorf, Martin Alberti, Matthias Spettmann, Karl Heinz Einödshofer und Susanne Hartmann.

Moosburg – Am 15.Mai 2016 traf sich der Ortsverband der FDP Moosburg/Hallertau im Cafe-Bistro Woch’nblatt zu seiner Hauptversammlung. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde die Veranstaltung durch den bisherigen Ortsvorsitzenden Josef Stimmelmeier eröffnet. Sehr erfreulich war dabei der Parteieintritt zweier neuer Mitglieder am Anfang der Versammlung. Herr Stimmelmeier gab noch einen Rechenschaftsbericht über seine Amtszeit bevor er als Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Als neuer Vorsitzender wurde Michael Schweiger (Moosburg) gewählt. Seine Stellvertreter sind Karl Heinz Einödshofer (Moosburg), Jens Hartmann aus Au sowie Florian Amann (Moosburg). Josef Stimmelmeier (Mauern) stellte sich als Schriftführer zur Verfügung. Adrian Spiegel (Mauern) als Beisitzer rundet den neuen Vorstand des Ortsverbandes ab.

In seiner Rede würdigte der neue Vorsitzende die Verdienste seines Vorgängers für die FDP Moosburg/Hallertau. Als Zeichen des Dankes für die letzten Jahre erhielt dieser das Buch „Wohlstand für Alle“ von Ludwig Erhard.

Michael Schweiger hob hervor, dass der Ortsverband bereits sehr aktiv sei: „Mit drei Mitgliedern im Vorstand der FDP des Lkr. Freising, einem Mitglied im Landesvorstands der Jungen Liberalen (Julis) und einem Mandatsträger im Kreisrat ist der Ortsverband Moosburg/Hallertau sehr gut aufgestellt. Ich freue mich daher sehr auf die Zusammenarbeit mit einem so starken Team. Jetzt werden wir vor allem unser Engagement vor Ort stärken. Von der FDP Moosburg/Hallertau wird man noch vieles hören.“

Konkret werde man das etablierte monatliche Moosburger Politikfrühstück weiterführen. Damit wird allen Bürgerinnen und Bürgern, welche Spaß an interessanten politischen Diskussionen haben, ein monatliches Forum geboten um Gedanken in geselliger Runde auszutauschen und neue Gesichtspunkte kennenzulernen.

Der neue Vorsitzende kündigte an: „Wir werden zügig ein kommunalpolitisches Konzept für die Stadt Moosburg entwickeln. Dabei sind wir für Anregungen sehr offen und freuen uns auf Vorschläge aus der Bevölkerung. Außerdem werden wir auch in den Gemeinden der Hallertau mehr Präsenz zeigen.“

In der zweiten Jahreshälfte plant der Ortsverband dann eine Veranstaltung zu einem aktuellen politischen Thema. Damit soll der überregionale Erfolg der im letzten Jahr durchgeführten Podiumsdiskussion zum Thema Asyl wiederholt werden.

Besuch von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

 Der FDP-Kreisverband Freising möchte auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Besuch von Bundesjustizministerin und FDP Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am 6. September 2013 zum Auszug zum Freisinger Volksfest

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Veranstaltungsort: Marienplatz, 85354 Freising

15:00 Uhr: Standkonzert der Freisinger Stadtkapelle
16:00 Uhr: Eröffnungsfestzug zum Volksfestplatz

Wir würden uns freuen, Sie am 6. September in Freising begrüßen zu dürfen.