[Freising] Lebensqualität in Freising unterdurchschnittlich

Für die Sendung ZDFzeit hat das Forschungsinstitut Prognos die Lebensqualität aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland untersucht. Bei der Familienfreundlichkeit landet Freising erschreckend weit hinten auf Platz 283 von 401, bayernweit auf Platz 82 von 96. Bei der Seniorenfreundlichkeit auf Platz 231 von 401 bundesweit, in Bayern Platz 34 von 96. „Wir sind erschrocken, dass die Bürgermeister des Landkreises und der Landrat, die für diese Umfrage befragt wurden, ein so schlechtes Bild des Landkreises zeichnen, obwohl sie doch in der Position wären, dies zu ändern.“, so Tobias Weiskopf, der Landratskandidat der FDP, und Dr. Jens Barschdorf, der Oberbürgermeisterkandidat für Freising.
„Für 80 Prozent der Deutschen ist Familie das Wichtigste. Machen wir unseren Landkreis deshalb zu einer lebens- und liebenswerten Heimat für Familien“, sagt Tobias Weiskopf. Weiter: „Besonders die schlechten Ergebnisse bei der Kinder- und Hausarztdichte sind erschreckend. Wir müssen Anreize für die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in allen Gemeinden des Landkreises schaffen, denn gute medizinische Versorgung beginnt vor Ort und ist das Fundament für eine hohe Lebensqualität“.
Jens Barschdorf ergänzt: „Wir werden uns auch für eine moderne Kinderbetreuung einsetzen, die individuellen Lebensentwürfen gerecht wird. Wir brauchen eine familiengerechte Kinderbetreuung mit flexiblen Öffnungszeiten. Zudem möchten wir Kindergartenplätze kostenlos anbieten, denn bereits im Vorschulalter werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.“
„48 Prozent ihres verfügbaren Einkommens müssen Senioren im Landkreis für ihre Wohnung ausgeben. Das ist zu viel! Um Druck aus dem überhitzten Wohnungsmarkt zu nehmen, müssen wir zügig mehr Wohnraum schaffen. Und dabei als Landkreis selbst als Vorbild voran gehen und Mitarbeiterwohnungen schaffen und diese auch von privaten Unternehmen einfordern. Nur so werden die Preise auf Dauer sinken“, erklärt Tobias Weiskopf.
„In der Kategorie Pflegesituation belegt Freising Platz 393 von 401. Wir müssen die Pflege stärken, dass jeder einen würdevollen Lebensabend in seiner Heimat verbringen kann. Der Landkreis und die Kommunen müssen die Einrichtungen auch bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften unterstützen“, so Barschdorf.
Die beiden Sendungen zu Senioren und Familie mit einem deutschlandweiten Vergleich laufen am 03. und 10. Dezember um 20.15 Uhr im ZDF. Die kompletten Daten der Studie finden Sie im Internet unter deutschland-studie.zdf.de.

[Hohenkammer] FDP Amper/Glonn wählt neuen Vorstand

Hohenkammer – Der Ortsverband Amper/Glonn der FDP hat vor kurzem eine neue Spitze gewählt. Susanne Hartmann, die bisherige Vorsitzende und Bürgermeisterkandidatin für Hohenkammer, möchte sich verstärkt auf ihre Arbeit im Gemeinderat konzentrieren und trat nicht erneut zur Wahl an. Thorsten Harms aus Fahrenzhausen wurde darauf von den anwesenden Parteifreunden zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er betonte die Bedeutung liberaler Lösungen gerade für die eher ländlich geprägten Regionen des Landkreises: „Ob Fahrenzhausen, Hohenkammer, Allershausen oder Kranzberg wir setzen uns dafür ein, dass man sich frei entwickeln kann. Dafür wollen wir bessere Bürgerbeteiligung und ein besseres Miteinander der Politik mit seinen Bürgerinnen und Bürgern etablieren. Unsere Listen für die Kommunalwahl werden genau das berücksichtigen.“ Er danke Susanne Hartmann für ihren bisherigen Einsatz. Diese wurde dann zu seiner Stellvertreterin gewählt. Als Beisitzer wurde Nicolaus Pham von den 6 anwesenden Stimmberechtigten gewählt.

[Freising] Freising wird Zukunftsbahnhof

Freising wird einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen. Die Deutsche Bahn testet innovative Verbesserungen für die Fahrgäste. In Freising wird der Fokus auf Verbesserung für Radfahrer gelegt, da viele Reisende mit dem Rad zum Bahnhof fahren oder von dort zu ihrem Ziel radeln.
Jens Barschdorf, Oberbürgermeisterkandidat für Freising, dazu: „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn den Freisinger Bahnhof zu einem Zukunftsbahnhof machen möchte. Dass dabei auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verbessert und erweitert werden ist dringend notwendig und ein echter Gewinn für die Stadt. Ich freue mich darauf, dass hier innovative Konzepte für die Anbindung von ÖPNV und Individualverkehr geschaffen werden.“
Landratskandidat Tobias Weiskopf weiter: „Das Projekt Zukunftsbahnhof ist für Freising eine klasse Sache! Der Bahnhof mit über 21 Tausend Reisenden pro Tag ist einer der meist frequentierten Orte, macht als Tor für Freising aber nicht den besten Eindruck. Jetzt ist es an der Zeit, dies zu ändern. Ich freue mich, dass Freising nun nach dem Video-Serviceschalter zum zweiten Mal voran gehen kann. Endlich gehen Stadt und Bahn das Fahrrad-Chaos an und sorgen für die dringend notwendige Kapazitätserweiterung.“
Konkret geplant sind:
– Eine freundlichere Neugestaltung der Personenunterführung mit verbesserter Wegeleitung zu interessanten Zielen in der Umgebung verbessert die Aufenthaltsqualität.
– Zusätzlich zur Erneuerung und Kapazitätserweiterung der Fahrradabstellmöglichkeiten errichten wir eine Self-Service Reparaturstation für Fahrräder mit einem umfangreichen Repertoire an Werkzeug.
– Neugestaltete Flächen vor dem Bahnhof werden zu attraktiven Parkflächen aufgewertet.
– Weitere Maßnahmen werden in Kooperation mit der Stadt Freising umgesetzt.

Ausführliche Infos der Deutschen Bahn zum Projekt Zukunftsbahnhof: https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhoferleben/Zukunftsbahnhof-4476510

[Moosburg] Offener Brief von FDP Bürgermeisterkandidat Philipp Fincke an Stadt Moosburg bzgl. Verkehrsthemen

Nachfrage bei der Verwaltung zu Verkehrsthemen

Sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,

heute wende ich mich als Bürgermeisterkandidat der FDP Moosburg an Sie. Ich hab in letzter Zeit einige Bürgergespräche zum Thema Verkehr geführt. Die Gespräche ergaben offene Fragestellungen und teilweise auch Vorschläge für Verbesserungen. Ich wünsche mir, dass sie die offenen Fragen beantworten und zu den Vorschlägen Stellung beziehen.

Thema 1:? ?Viehmarktplatz ist derzeit Pendlerparkplatz
Uns wurde gespiegelt, dass unter der Woche am Viehmarktplatz Parkplatzknappheit besteht. Das liegt wohl an den Pendlern, die von dort aus per Bus ihren Arbeitsweg zu bspw. Siemens und BMW antreten. Diese Autos müssen aber auch Morgens und Abends über die Isarbrücke und verursachen zu den Zeiten, da auch viele Jungheinrich-, Driescher-, Clariant- und Citrin-Solar-Mitarbeiter zur Arbeit fahren, Verkehrsstaus auf der Isarbrücke und den angeschlossenen Kreuzungen (Hohenadel und Aicher Kreuzung).
Frage: ?Gibt es Alternativen, um den Viehmarktplatz für in Moosburg Arbeitende und Innenstadt-Kunden freizuhalten?

Thema 2: Bauhof Anfahrt nicht durch die Wohnsiedlungen – Entlastung durch Verlängerung der Neuen Industriestraße
Der Verkehr den der Bauhof verursacht ist in den letzten Jahren wohl drastisch angewachsen.
Mehrere dutzend kleine fahrbare Rasenmäher, Lader, Manitous, Unimogs, Bagger und kleine 2-Takt-Transporter schwärmen zu Arbeitsbeginn aus und kommen zu Brotzeit und zu den Mittagszeiten offenbar wieder zurück. So entsteht dort den ganzen Tag über ein reger Verkehr, welcher dann in starkem Maße die Kreuzung Sudetenland/Böhmerwaldstraße belastet. Die Situation dort wird dann zusätzlich durch den Berufsverkehr von Citrin-Solar verschärft.
Die Sudetenlandstraße ist zwar ein Mischgebiet (Wohnungen und Gewerbe), doch die kleinen Straßen Egerlandstraße, Böhmerwaldstraße sind für ein Gewerbegebiet nicht ausgelegt. Zur Zeit, da die Brücke in der Neustadtstraße saniert wird, muss der LKW Verkehr über die Böhmerwaldstraße fließen. Den Anwohnern fallen hier Unfälle, Hupen, Stau, Lärmbelästigung und eingekeilte LKW ?s unangenehm auf. Eine Bürgerin, die genau an dem Eck wohnt bemängelt, dass sie aufgrund der Lärmbelästigung den ganzen Sommer über kein Fenster habe öffnen können. Eine entspannte Freizeitgestaltung auf der Terrasse oder im Garten sei dem Lärmpegel zum Opfer gefallen, so die Anwohnerin.
Die neuen Wohnprojekte im Gebiet (Sudetenlandpark, Lausitzstraße, Böhmerwaldstraße Sozialwohnungen, Scheidl Wohnsiedlung Erzgebirgstraße, neue Wohnsiedlung von Citrin Solar) verschärfen die Situation. Die Sudetenlandstraße muss den gesamten Verkehr aufnehmen.
Vorschlag 1: ?Eine Lösung wäre für uns eine Verlängerung der Neuen Industriestraße bis an den Waldrand nach Norden. Diese kann dann eine Anbindung von “hinten” am Wald entlang, an den Bauhof, Citrin-Solar, neue Wohnanlagen und sogar die Kläranlage darstellen. Dies würde aus unserer Sicht eine große Entlastung für die Sudetenlandstraße bringen.
Vorschlag 2: ?Auch alten Plänen, die eine ähnliche Lösung mit einer Anbindung von der neuen Industriestraße durch die Buchenlandstraße am Driescher vorbei mit Brücke übers Bahngleis und dann nach Mauern raus darstellen, stehen wir aufgeschlossen gegenüber. Die optimale Lösung wäre aus unserer Sicht die Nordtangente.
Thema 3: Zugmaschinen Parklatz Moosburg – Speditionen ohne eigene Stellplätze
In den Bürgergesprächen wurde auch dem Ärger über abgestellte LKW-Zugmaschinen Luft gemacht. Meist stehen sie wohl in der Neuen Industriestraße (beim REWE bzw Kellner) und in der Hodschager Straße, aber auch in Degernpoint beim Kaufland werden sie als störend wahrgenommen. Die Nummernschilder sind wohl nach dem Muster FS-XX ausgestellt und sind weiß. Die Zugmaschinen sollen teilweise wochenlang herumstehen. Die Frage, die sich uns stellt, ist, ob wir denn wirklich den nötigen Platz dafür in Moosburg haben. Außerdem haben die Logistiker ja eigene Firmenparkplätze. Auch REWE-Lieferfahrzeuge, die die Neue Industriestraße beengen, führen zu Verärgerung.
Frage: ?Gibt es dafür Lösungen? Wie lange dürfen Zugmaschinen auf öffentlichem Grund in Moosburg stehen? Kann man hier mit den Eigentümern ins Gespräch gehen?

Thema 4: Busse parken in den Wohnsiedlungen in der Neustadt
Es befinden sich regelmäßig parkende Schulbusse in der Böhmerwaldstraße (bei der Kirche), Dresdner Straße und der Göthestraße/Driescherstraße, die auf neue Aufträge/Termine warten.
Das zeigt mir, dass wir dringend Stellplätze für solche Busse brauchen. Wenn MVV Busse Schüler in den Moosburger Schulen abholen und warten müssen, sollten sie doch nicht unbedingt in den engen Wohnsiedlungen stehen müssen.
Frage:? Wo wäre aus Sicht der Verwaltung ein Busparkplatz möglich?
Thema 5: MAN Versuchsfahrzeuge in Moosburg unterwegs (M-AN-xxx
Testfahrzeug)
Anscheinend nutzt MAN das Moosburger Stadtgebiet seit Monaten für Testfahrten von Versuchs und Messfahrzeugen. Die Fahrzeuge sind in der Industriestraße, Driescherstraße, Sudetenlandstraße zu sehen. Meist handelt es sich um orange Zugmaschinen ohne Anhänger mit M-AN-xxx – Kennzeichen und Gegengewichten auf dem Aufleger.
Frage:? Ist der Verwaltung das Thema bekannt?
Thema 6: Parken in Kreuzungsbereichen
In Moosburg wird die Tendenz beobachtet, dass in der unmittelbaren Nähe von Kreuzungen geparkt wird, d.h. unter 5 Meter Abstand.
Als Beispiele wurden Sudetenlandstraße/Erzgebirgstraße, Siebenbürgenstraße, Böhmerwaldstraße bei der Piuskirche, Dresdnerstraße, Egerlandstraße, Asternstraße, und Rosenstraße genannt
Frage: ?Ist der Verkehrsüberwachung das Problem bekannt? Wird hier bereits die Priorität darauf gesetzt?
Thema 7: Koordination von Straßenbaustellen
Vorschlag: ?Wir bitten darum in der Zukunft darauf zu achten, Umleitungen nicht zunächst als solche auszuschildern und kurz darauf ebenfalls sanieren zu lassen. Hier ist unseres Erachtens nach eine bessere Koordinierung erforderlich.

Thema 8: Wohneinheiten ohne Stellplätze durch Nachverdichtung
Durch die Nachverdichtung und das Ausbauen von Dachböden, etc. sind teilweise nicht genügend Parkplätze in den Wohnsiedlungen vorhanden. Wo früher eine Garage gereicht hat, werden heute mehr als doppelt so viele Stellplätze benötigt.
Frage:? Welche Vorschläge kann die Verwaltung unterbreiten um zukünftig die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Straßen wieder zu gewährleisten?
Thema 9: Geschwindigkeitsbegrenzung in der Sudetenlandstraße
Durch die besondere Situation und die vielen geparkten Autos kam es dieses Jahr schon zu einigen Unfällen in der Sudetenlandstraße. Auch Unfälle mit Verletzten gab es schon. Ausgegeben ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Außerdem fällt den Anwohnern gerade spät abends eine konsequente Nichtbeachtung des Tempolimits auf.
Vorschlag:? Die Geschwindigkeit sollte, bis sich die Situation beruhigt hat, auf 30 km/h begrenzt werden. Wir wünschen uns außerdem eine stärkere Kontrolle an dieser 700 m langen, geradlinigen Strecke.
Thema 10: Asternstraße ist Zubringer für Neustadt (Abfahrt Isarbrücke)
Seit Fertigstellung der neuen Isarbrücke wird die Abfahrt zur Länd und die Asternstraße für viele Arbeitnehmer von Neustadt-Unternehmen genutzt. Für diesen massiven Verkehr ist die Wohnsiedlung unteres Greuth nicht ausgelegt.
Vorschlag: ?Wir plädieren für eine “Anwohner frei”-Beschilderung. Thema 11: Genügend Parkplätze für Lehrer der Real- und
Vitzthum-Grundschule
Eine weitere Parkplatzproblematik gibt es rund um die Lehrkräfte der Kastulus-Realschule sowie der Vitzthum-Grundschule. Es werden offenbar sämtliche Parkplätze im Gebiet der Schulen beparkt, so dass für Eltern kein Parkplatz mehr übrig ist.
Frage:? Gibt es Möglichkeiten zur Ausweisung eines Extra-Lehrer-Parkplatzes? Thema 12: Überschreiten der Tempolimits in der Münchner Straße und
Thalbacher Straße
Unangenehm auffallend sind hier regelmäßige bis durchgehende Geschwindigkeitsüberschreitungen, sowohl stadtein-, als auch auswärts. Besonders ins Gewicht fällt für uns, dass es sich hier auch um Schulwege handelt.

Vorschlag:? Hier sollten (vorübergehend) Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Thema 13: Überlastete Innenstadt
Die Verkehrssituation in der Innenstadt muss sich grundlegend ändern. Dabei sollte das Augenmerk darauf gelegt werden, die “Durchfahrenden” aus der Innenstadt herauszuhalten. Die Alternativen sind bereits in den allermeisten Fällen da, jetzt muss nur das “Gewohnte” zusätzlich unattraktiv gestaltet werden.
Vorschlag1:K? ompletteVerkehrsberuhigungdesStadtplatzes.
Vorschlag2:E? inseitigeBefahrungderLeinbergerStraße/GriesmitAmpelschaltung. Beide Vorschläge führen zur Attraktivitätssteigerung der Umgehungsstraßen. Thema 14: Problemzone “Aicher Kreuzung”
Die für uns verkehrstechnisch größte Herausforderung ist die Staubildung an der “Aicher Kreuzung”. Hier kommt der Verkehr von und nach Erding, Landshut, Freising, Moosburg, Degernpoint und Aich zusammen. Gerade, wenn man von Aich nach Moosburg fahren möchte, ist es keine Seltenheit ab der Höhe Kaufland im Stau zu stehen. Das führt zu Verspätungen von 20 Minuten und mehr.
Vorschlag:? Die Verwaltung/der Stadtrat beauftragt ein Verkehrsplanungsbüro, um hier Lösungen zu erarbeiten.
Thema 15: Schrotträder am Bahnhof
Hier wird bei den Fahrradstellplätzen viel dringend nötiger Platz verschwendet mit Drahteseln, die hier sehr lange stehen und teilweise in nicht nutzbarem Zustand sind.
Frage:? Kannhieröfteraussortiertwerden?
Thema 16: Aufzug am Bahnhof
Allen ist klar, dass die Stadt für die ständigen und nervtötenden Ausfälle des Aufzugs nicht verantwortlich ist.
Uns stellt sich nur die ?Frage?, ob die Stadt da mit mehr Nachdruck ins Gespräch gehen kann und, falls nötig, selbst Handwerker beauftragen kann.

Ich bedanke mich schon jetzt im Namen aller beteiligten Bürger für die Beantwortung der vielen Fragen, bzw. für die Stellungnahme zu unseren Vorschlägen.
Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich diesen Brief veröffentlichen werde, damit die Fragestellung maximale Transparenz für unsere Bürger hat und bitte darum, dass ich auch Ihr Antwortschreiben veröffentlichen darf.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp Fincke

[Hohenkammer] Hauptversammlung schlägt Susanne Hartmann einstimmig als Bürgermeisterkandidatin für Hohenkammer vor

Bei der Hauptversammlung der örtlichen FDP in Hohenkammer ging es nicht nur um die Neuwahlen der Vorstandschaft, sondern auch um die Bürgermeisterkandidatur für Hohenkammer.
Die anwesenden Parteimitglieder und die neu gewählte Vorstandschaft forderten Susanne Hartmann einstimmig auf, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.
Die verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern freute sich über das Vertrauen und erklärte, dass sie mit Freude und einer gehörigen Portion Demut erneut als Bürgermeisterin von Hohenkammer und seinen Ortsteilen kandidieren werde.
Vor 6 Jahren hatte Sie schon einmal als Bürgermeisterin kandidiert und als Herausforderin des Amtsinhabers großartige 32% erreicht. „Damit hatten damals viele nicht gerechnet. Als Frau, Preiß, Zuagroaste, evangelisch und blond war ich ja eigentlich für die Einheimischen nicht wählbar, hieß es. Aber wir konnten das Gegenteil beweisen. Hohenkammer war damals schon bereit für einen Wechsel und ist es heute erst recht.“
Susanne Hartmann bringt nicht nur Erfahrung aus 12 Jahren aktiver Tätigkeit als Gemeinderätin und Jugendreferentin mit. Sie verfügt auch über eine jahrzehntelange berufliche Expertise in der Administration und Projektarbeit von Unternehmen. Für ein MDax-Unternehmen war sie sowohl im Betriebsrat, als auch im Aufsichtsrat tätig.
Frau Hartmann lebt seit 19 Jahren mit ihrer Familie in Hohenkammer. „Von Anfang an war es uns wichtig, dass wir uns in die Gemeinde integrieren“, betont Susanne Hartmann. Folgerichtig ist sie nicht nur Mitglied in vielen Vereinen von Hohenkammer, sondern war auch über 10 Jahre ehrenamtlich beim Kleiderbasar und dem Weihnachtsmarkt aktiv.
„Wir sind im Augenblick sehr gut in der Gemeinde aufgestellt. Damit es so bleibt, werde ich allerdings keine Politik der Stagnation anstreben, sondern in Anbetracht der vor uns liegenden Herausforderungen auch den einen oder anderen neuen Meilenstein setzen: Zum Beispiel ein gemeindeweites Rad- und Wegenetz Stromtankstellen am Rathaus sowie am Wohn- und Geschäftshaus und auch eine „AltersWG“ für unsere Senioren, gemäß meinem Motto: …denn gemeinsam ist man weniger allein.“
Die Aufstellungsversammlung wird im Dezember stattfinden.

[Eching] Jahreshauptversammlung des FDP Ortsverband Eching

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des FDP-Ortsverband Eching wurde ein neuer Vorstand gewählt. Als erster Vorsitzender wurde Dipl-Ing. Heinz Müller-Saala im Amt bestätigt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dr. Irena Hirschmann gewählt. Als Beisitzer wurde Stephan Schynowski ebenfalls neu ein Amt zugewiesen.

Mit Dr. Irena Hirschmann ist nun auch wieder ein FDP-Mitglied im Gemeinderat Eching vertreten.

Ziel ist es wieder mehr Liberalität in die Gemeinderatspolitik einzubringen. „Wir wollen die bestmögliche Gemeindepolitik gerne auch mit den etablierten Parteien CSU, Bündnis90/DieGrünen, Freien Wählern und SPD in Eching umsetzen. Auch den Gruppierungen Bürger für Eching und Echinger Mitte werden wir den Platz zuzuordnen, der ihnen zusteht. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger einladen Eching mit uns zu gestalten.“, so der im Amt bestätigte Ortsvorsitzende.

„Zudem werden wir als FDP Eching an der kommenden Kommunalwahl 2020 mit einer starken Liste teilnehmen. Wir werden allerdings keinen Bürgermeisterkandidaten stellen.“, so Heinz Müller-Saala weiter.

[Freising] Pressemitteilung FDP Stammtisch zum Thema Soziale Verantwortung in Stadt und Landkreis


4. Von links Thomas Filser; 10. Von links Dr. Jens Barschdorf; 11. Von links Jens Bergmann; ganz rechts Dr. Martin Alberti

Freising – Beim letzten Stammtisch des FDP Ortsverbands Freising im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt und Landkreis im Fokus“ waren zwei Experten der sozialen Aufgaben vor Ort anwesend. Thomas Filser bot als Geschäftsführer der Glockenbachwerkstadt München e.V. und Verantwortlicher für 15 Kindertagesstätten in München, in denen über 1000 Kinder betreut werden, einen Einblick in den Alltag von Kindertagesstätten. Er schilderte, dass eines der größten Probleme die Suche nach Personal sei. „Es gibt zwar Möglichkeiten für Quereinsteiger, aber insgesamt ist der Arbeitsmarkt sehr leer, auch weil in den letzten Jahren die Anzahl der Betreuungsplätze stark gestiegen ist. Dafür gibt es in München eine Arbeitsmarktzulage, die jetzt weiter erhöht wird.“ Auch der Ortsvorsitzende und designierte Oberbürgermeisterkandidat für Freising, Jens Barschdorf, sieht dies kritisch: „Es ist äußerst bedauerlich, dass München hier einen Überbietungswettkampf zur Gewinnung von Personal startet. Die Stadt sollte sich zusammen mit den übrigen Gemeinden im Landkreis überlegen, ob auch hier eine Zulage gezahlt werden kann. In jedem Fall aber sollte sich die Stadt überlegen, die Kosten der Kinderbetreuung für die Eltern, wie in München, zu reduzieren.“ Thomas Filser fuhr fort, dass die Belastung und der bürokratische Aufwand immer mehr wächst: „Teilweise haben wir für geringe Fördersummen höheren bürokratischen Aufwand, als für unsere Grundfinanzierung. Zudem haben wir kaum Flexibilität, welche Gruppen (Krippe/KiTa) wir wo betreiben können, so dass es zum Teil im selben Gebiet Über- und Unterangebote gibt.“

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte dann Jens Bergmann, der Leiter einer Pflegeeinrichtung in Zolling mit 72 Plätzen, die Aufgaben und Herausforderungen in der Altenpflege vor: „Oftmals ist es in der Pflege vor allem eine Verwaltung der Unzufriedenheit. Unsere Pflegerinnen und Pfleger haben einen sehr schweren Job, der oft auch nicht ausreichend gewürdigt wird. Die zu pflegenden Menschen wollen ihr vertrautes Umfeld ungern verlassen und ihre Angehörigen müssen hohe Zuzahlungen leisten. Dazu kommt, dass wir umfangreiche Dokumentationspflichten haben, die für die Pflegenden zwar lästig, aber für den Nachweis einer optimalen Pflegequalität leider unerlässlich sind. Deshalb bin ich auch froh, dass alle Betreuungseinrichtungen wenigstens einmal im Jahr durch die Heimaufsicht im Landratsamt geprüft werden. Gleichzeitig wäre es für uns aber eine Erleichterung, öfter persönlich geprüft zu werden, wenn dafür die bürokratischen Dokumentationsanforderung gesenkt würden.“ Der Kreisvorsitzende der FDP Dr. Martin Alberti betonte die wesentliche Aufgabe, die in der Altenpflege unternommen wird: „Wir sind sehr dankbar über für den Einsatz, der im Pflegebereich geleistet wird. Da es gerade durch den Wohnraummangel problematisch ist, Mitarbeiter zu gewinnen, werden wir die Pflegedienstleister dabei unterstützen, dass gemeindeübergreifend Betriebswohnungen für die Mitarbeiter entstehen. Da es zudem nach wie vor extrem schwierig ist, Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge zu erhalten, fordern wir auch das Landratsamt auf, gerade in diesen Bereichen einfacher Arbeitsgenehmigungen zu erteilen.“

[Moosburg] Philipp Fincke soll Moosburgs neuer erster Bürgermeister werden

Der Vorstand der Moosburger Liberalen empfiehlt seinen Mitgliedern die Wahl von Philipp Fincke zum Moos burger Bürgermeis ter-Kandidaten. Dies e Empfehlung ergeht eins timmig. Gewählt wird am Donnerstag, den 29.08.2019 anlässlich der ab 19.00 Uhr im „Planlos im Pöschlbräu“ in Moosburg stattfindenden Aufstellungsversammlung der Moosburger FDP.
Matthias Spettmann, Ortsvorsitzender der FDP Moosburg/ Hallertau wird deutlich: „Wir werden in den kommenden Monaten unsere Vorstellungen von einem modernen, unternehmerfreundlichen und bürgernahen Moosburg für die nächsten Jahre entwickeln und diese sichtbar machen“. Diese Inhalte und Ziele werden das Programm der Liberalen für die Kommunalwahl in Moosburg bilden.
„Die Ergebnisse der langjährig im Stadtrat Verantwortlichen werden unserer Stadt nicht gerecht“, so Spettmann. „Mit unseren zukunftsträchtigen Vorschlägen und Ideen wollen wir den kommenden ersten Bürgermeister stellen und verkrustete Strukturen aufbrechen“. „Wir sind sehr glücklich mit Philipp Fincke einen beruflich wie politisch hoch engagierten 26-jährigen Moosburger Hoffnungsträger in unseren Reihen zu wissen“.
„Philipp Fincke verkörpert die Visionen und Ziele einer neuen Moosburger Generation wie kein zweiter“, meint Spettmann. „Mit ihm werden wir uns wohltuend vom bes tehenden, verkrusteten Moosburger Polit-Establishment abgrenzen“. „Damit werden wir die erste politische Adresse in Moosburg für Wählerinnen und Wähler, die einen perspektivischen Wechsel wollen, bürgernah, pragmatisch und voller Ideen für ein besseres Moosburg “.
Die Liberalen weisen darauf hin, dass Moosburger Bürgerinnen und Bürger welche die #liberale#liste#Moosburg aktiv auf der Liste unterstützen wollen herzlich willkommen sind. Sowohl Philipp Fincke als auch Matthias Spettmann stehen als Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung:
e-mail: fdp-moosburg.de
phone: 0152-32 07 87 43 (Philipp Fincke)
0178-54 45 98 9 (Matthias Spettmann)

[Freising] Sommerausflug auf den Spuren bayrischer Geschichte

An Maria Himmelfahrt fand der alljährliche Sommerausflug der FDP Freising statt. Mit dem Zug ging es diesmal nach Regensburg, auch um das Museum für bayrische Geschichte zu besuchen, das erst in diesem Jahr eröffnet wurde. Wie immer ging es im Sommerausflug nicht primär darum Politik zu betreiben, sondern darum sich untereinander und Bayern besser kennenzulernen. „Nicht jede unserer Veranstaltungen muss politisch sein, vielmehr geht es uns auch darum, in entspannter Atmosphäre zusammen zu kommen und als Team gemeinsam etwas zu erleben.“, so der stv. Kreisvorsitzende Jens Barschdorf. In der Führung durch das Museum lernten die Freisinger, zu denen mittlerweile auch einige Regensburger Liberale gestoßen waren, verschiedenste Stationen der letzten 200 Jahre bayrische Geschichte kennen.

„Ich fand das Museum spannend und interessant gestaltet mit einer klaren Linie, die auch die Gegensätze zwischen Tradition und Fortschritt zeigt. Und auch wenn man sicherlich einzelnes schon kannte, so ist die Zusammenstellung wirklich gut gelungen.“, so der Kreisvorsitzende Dr. Martin Alberti. Nach der Führung konnten die 15 Teilnehmer entweder das Museum noch einmal auf eigene Faust erkunden oder wurden von Regensburger FDP Mitgliedern durch die Altstadt geführt. Gemeinsam ging es dann in die ‚alte Linde‘, in der man den gelungen Ausflug bei Speis und Trank entspannt ausklingen ließ, bevor es dann am Abend mit dem Zug wieder zurück nach Freising ging.

[Freising] Pressebericht zu „Bezahlbaren Wohnraum schaffen“

Im Gasthof Furtner trafen sich knapp 20 Interessierte um zusammen mit dem FDP Ortsverband Freising über das Thema bezahlbaren Wohnraum zu diskutieren. Der Ortsvorsitzende Dr. Jens Barschdorf hatte hierzu den Landtagsabgeordneten Sebastian Körber eingeladen. Dieser ist der Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Bauen und Verkehr im Landtag, stammt aus Forchheim und ist selbst Architekt und Immobilienunternehmer. Die Bedeutung des Themas betonte der Ortsvorsitzende der FDP, Dr. Jens Barschdorf: „Unsere Region ist Wachstumsregion. Bis 2030 wird die Metropolregion München um weitere 700.000 Menschen wachsen. Doch schon heute ist der Mietmarkt äußerst angespannt. Deshalb muss nun endlich mehr Wohnraum geschaffen werden, damit er endlich wieder bezahlbar wird. Hierzu müssen Bürokratie und Misstrauen der Politik gegenüber denjenigen, die Wohnraum schaffen, endlich geringer werden“

Dieser Einschätzung stimmte auch Sebastian Körber zu: „Kostentreiber Nummer 1 bei Bauvorhaben ist die öffentliche Hand! Durch Bürokratie und Gängelung von Bauherren wird verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird!“ Körber zeigte dann auf, wie die verschiedenen Ebenen von der EU bis zur Kommune zusammenwirken, und dabei verhindern, dass sich gerade Familien und junge Menschen Wohnraum leisten können. Die neue EU-Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie, die in Deutschland zudem über Gebühr streng in nationales Recht umgewandelt wurde, hemmt den Kauf, da der Wert der Immobilie nicht mehr als Sicherheit bei der Kreditvergabe zählt. Zudem sei es oft die Bürokratie, die Bauen immer teurer mache. Baunebenkosten, wie eine Vielzahl von Gutachten oder überhöhte Brandschutzauflagen verteuern das Bauen immer mehr. „Insbesondere auf kommunaler Ebene erhöhen sich die Kosten durch lange Genehmigungszeiten deutlich. Denn Baugrund, der brach liegt, kostet am Ende Geld, das dann auf die Miete aufgeschlagen wird. Dasselbe gilt auch für hohe Anforderungen an Stellplätze, gerade bei jungen Menschen, die mittlerweile auf andere Mobilitätsformen umsteigen, führen oft zu überhöhten Kosten. Das wäre jedoch eine Stellschraube, die Baukosten und damit auch die Mieten zu reduzieren.“

Körber fordert daher schneller und günstiger zu bauen und mehr Bauland auszuweisen. „Dies erreichen wir indem wir die Grunderwerbsteuer auf die erste selbstgenutzte Immobilie abschaffen und die Vorschriften der Bayerischen Bauordnung auf den Prüfstand stellen.“

Nach einer spannenden Diskussion mit den knapp 20 Anwesenden resümierte der Kreisvorsitzende der Liberalen, Dr. Martin Alberti: „Es zeigt sich wieder, dass wir in Bund, Land und auch vor Ort, viel zu wenig tun um die Probleme vor Ort zu bekämpfen. Dies wollen wir ändern auch indem wir konkret in der Gemeinde vor Ort an den Stellschrauben drehen, die bezahlbares Wohnen erleichtern. So wollen wir auch Baugenossenschaften besser unterstützen.“