Programm

Regional denken, Bürger mitnehmen & digital handeln

Fahrenzhausen 2020 bis 2026

Tradition ja, aber modern ist der Wahlspruch der FDP in Fahrenzhausen. Und es stimmt, wir sind ein Ort mit einer langer Geschichte, denn wir werden 1000 Jahre alt.
Gleichzeitig müssen wir aber Fahrenzhausens Zukunft in den Blick haben. Dafür stehen die Freie Demokraten hier im Ort.

Deshalb fordern wir im Bereich Ehrenamt/Sport/Kultur:

  • Unterstützung von allen Trägern der Zivilgesellschaft, sei es im Sport-, Kultur oder im gesellschaftlichen Bereich.
  • Priorisierung und Umsetzung des Sportentwicklungsprogramms.
  • Überplanung der Mehrzweckhalle zu einem echten Veranstaltungszentrum und einer Sporthalle für hochklassigen Sport.
  • Kurzfristig soll die Sportstättennutzung für Kinder und Jugendliche für die Vereine kostenfrei sein, mittelfristig sollen auch die Kosten für Erwachsene gesenkt werden.
  • Sportvereine mit modernen Geräten und Räumlichkeiten ausstatten.
  • Fortbildung der Kursleiter in den Vereinen fördern.
  • Bessere Anerkennung von ehrenamtlicher Tätigkeit. Ehrenamtliche Träger wie die Freiwillige Feuerwehr erfüllen eine zentrale,
    extrem wichtige Aufgabe für die Gesellschaft, die wir weiter unterstützen wollen.
    Die FDP wird deshalb überprüfen, ob und wie die Familie von Besitzern der Ehrenamtskarte auch besser stellen können.
  • Eine echte Kulturförderung in der Breite, mit einzelnen besonderen Highlights.

Für die Infrastruktur fordern wir:

  • den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Hierfür fordern wir Bedarfs- und Routenanalysen und eine bessere Abstimmung zwischen den einzelnen Verkehrsträgern.
  • Die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes, insbesondere der Forderungen zu einem Verkehrsentwicklungsplans.
  • Alle neugebauten und zu sanierenden Durchgangsstraßen wollen wir mit wenigstens einem beleuchteten Radweg ausstatten.
  • Bereitstellen von Flächen für Betreiber von Ladesäulen für die Elektromobilität.
  • Schnellerer Breitbandausbau auch in Fahrenzhausen und den Ortsteilen.
  • Probleme mit der Telefon- und Mobilfunkabdeckung schnellstmöglich beseitigen, beispielsweise indem Mobilfunkantennen auf Gemeindebesitz gebaut werden dürfen.

Für unsere Kinder und Jugendlichen fordern wir

  • Mehr öffentliche Sport- und Spielplätze.
  • Bestehende öffentliche Sportplätze werden wir wieder in Schuss bringen und so pflegen, dass sie gerne genutzt werden.
  • Stärkung der Kompetenzen der Spielplatzbeauftragten in Fahrenzhausen
  • Zwei Nachtbuslinien.
  • Moderne und digitale Ausstattung unserer Schule nutzbar machen.

Im Bereich Umweltschutz, Energie wollen wir

  • dass jeder Hausbesitzer Solarmodule/Photovoltaik auf sein Hausdach setzen kann.
  • Ein echtes Lichtmanagement bei der Straßenbeleuchtung mit bedarfsgerechter Steuerung mit Hilfe von Bewegungsmeldern, gerade im Gewerbegebiet.
  • Hohe Verwarnungsgelder für die Verschmutzung öffentlichen Raums, bspw. durch Zigaretten oder wilde Müllentsorgung, und die Durchsetzung dieser Verwarnungsgelder.
  • Einrichtung eines Bürgersolarparks zur eigenen wohnortsnahen Versorgung.

Fahrenzhausen wächst. Doch gerade eine solcher Ort muss für seine Bürger erreichbar sein und sie als Kunden und nicht als Bittsteller betrachten.
Dies wollen wir die Freie Demokraten in den folgenden Bereichen umsetzen:

Im Bereich Soziales wollen wir

  • Überarbeitung der Gebührensatzung für Kindergärten, mit dem Ziel diese für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei zu stellen.
  • wenigstens eine Einrichtung soll, an die Arbeitszeiten gerade von Eltern, vor allem aber alleinerziehenden Müttern und Vätern im Schichtdienst angepasst, geöffnet sein.
  • Genereller Mehrfach bzw. Wechselnutzung für KiTa/KiGa Gruppen im selben Gebäude ermöglichen um sich dem Bedarf anzupassen.
  • Bessere Bezahlung von KiTa/KiGa Mitarbeitern, um mehr Mitarbeiter zu gewinnen.
  • Ausbau der Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Kinderpflege.
  • Förderung von Mehrgenerationenhäuser.

Wir wollen den Bürgerservice stärken durch:

  • Online-Einreichung von Formularen weiter erleichtern.
  • Zeitnah digitale Behördengänge ermöglichen
  • Zudem wollen wir eine Bürgerapp einführen, die Terminvereinbarung mit den Ämtern
    auch außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten ermöglicht.
  • Einführung der Bezahlung im Rathaus mit Visa/Mastercard.

Wir wollen die Bürger besser über Gemeindepolitik informieren durch:

  • Übertragung der Gemeinderats- und der Ausschusssitzungen im Internet, abrufbar auch wenigstens zwei Wochen in der Rückschau.
  • Veröffentlichung der Protokolle der Gemeinderats- und Ausschusssitzungen.
  • Zügige Bearbeitung von Bürgeranträgen und Abstimmung im Gemeinderat.
  • Langfristige Pläne offen legen.
  • Regional denken, Bürger mitnehmen und digital handeln.

Wir glauben, dass eine Gemeinde nur mit guten Finanzen bürgerfreundlich sein kann, deshalb wollen wir:

  • Eine längerfristige Finanzplanung und die Umsetzung von vernunftorientierten Vorhaben. Nicht jeder Wunschtraum ist auch finanzierbar.
  • Einen höheren Anteil an Gewerbesteuern durch eine echte Wirtschaftsförderung.
  • Schnellere Planung und Kostendisziplin bei Planung und Durchführung, dient der Kosteneinsparung bei Projekten und verringert die Gefahr, dass ein Projekt in einer Rezession plötzlich nicht mehr finanzierbar ist.
    Deshalb wollen wir zudem alle Projekte nur dann durchführen, wenn ihre Finanzierung auch in Krisenzeiten gesichert wäre und hierfür eine Planungsreserve vorsehen.
  • Zudem müssen auch Vertragsstrafen bei Verzögerungen und höheren Kosten bereits beim Vertragsabschluss klar geregelt sein.
  • Durchführung von ökonomischen, ökologischen und infrastrukturellen Folgekostenabschätzungen bereits bei der Planung. Wie z.B. Planung von E-Ladestationen beim Rathaus und dem neuem Parkhaus.
  • Ein echtes Bestandsmanagement der Gemeindeeigenen Liegenschaften, so dass sich keine Renovierungskosten aufsummieren, sondern Verbesserungen zeitnah angegangen werden können.

Fahrenzhausen ist ein Ort mit großer Tradition und mit noch besseren Wirtschaftsdaten. Fast alle Menschen die hier wohnen finden einen Job. Doch manchmal hat man das Gefühl, dass unsere Pluspunkte gar nicht nach außen getragen werden. Deshalb wollen wir:

Wohnen in Fahrenzhausen darf nicht noch teurer werden, deshalb fordern wir:

  • eine bessere Unterstützung von Wohnungsbaugenossenschaften, beim Landerwerb und Bau neuer Genossenschaftswohnungen.
  • auch wollen wir bei Bedarf die Gründung neuer Genossenschaften unterstützen.
  • schnellere Genehmigungsverfahren beim Bau von Wohnungen.
  • mehr Möglichkeiten schaffen durch weniger restriktive Baulandausweisungen.
  • Konzeptausschreibungen/-vergaben.
  • Gemeinschaftsheizanlagen fördern.
  • Unterstützung von Werkswohnungsbau, gerade durch den Flughafen und andere große Arbeitgeber.
  • Die Gemeinde sol als Vorbild vorangehen und Mitarbeiterwohnungen schaffen.
  • Organische Wachstumskonzepte, so dass der Charakter Fahrenzhausens erhalten bleibt.
  • Nachverdichtung wo möglich, ohne dabei zu viele Grünflächen zu opfern.
  • Vernetzung der Wohnraumpolitik über die Gemeindegrenzen hinweg, um den Bedarf besser zu verwalten.
  • Bestehender Wohnungsbestand der Gemeinde ist zu erhalten, zu pflegen und professionell Werte erhaltend zu verwalten und ggf. auszubauen.
  • Die Gemeinde soll selbst als Vermieter aktiv werden um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Wir wollen die Wirtschaft fördern, indem wir:

  • eine wirtschaftsfreundliche Atmosphäre in Fahrenzhausen schaffen, so dass in Fahrenzhausen ansässige Unternehmen wachsen können.
    Hierzu gehört auch eine bessere Wertschätzung von regionalen Unternehmern und Unternehmerinnen, die Arbeitsplätzen in der Region schaffen,
    Gewerbesteuern zahlen und oft auch unsere heimischen Vereine fördern.
  • Bürogebäude, wie z.B. den Möbelverbund, innerorts zulassen, damit die Arbeit zum Bürger kommt.
  • Bestehende Gewerbeflächen zuerst nutzen, dann weitere ausweisen. Planung unserer Gewerbeflächen muss aber langfristig angelegt sein
    und auch kleine Handwerksbetriebe berücksichtigen, die eventuell keine 1000 m2 Gewerbegrund benötigen.
  • Wir wollen für mittelständige Betriebe Flächen zur Verfügung stellen, damit Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden.